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Grundlagenprojekt: Qualitätssicherung und -entwicklung an systemakkreditierten Hochschulen

Im Jahr 2008 erhielten die Hochschulen in Deutschland die Möglichkeit, anstelle der Programmakkreditierung eigene Verfahren zur Qualitätsentwicklung ihrer Studiengänge zu entwickeln und diese im Rahmen einer Systemakkreditierung zertifizieren zu lassen. Im Juni 2014 hatten neunzehn Hochschulen und ein Fachbereich das Siegel der Systemakkreditierung vom Akkreditierungsrat erhalten; 30 weitere Hochschulen befanden sich im Verfahren. Bei der Systemakkreditierung handelt es sich somit um einen zunehmend an Bedeutung gewinnenden Gegenstandsbereich der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre.

Bislang liegen kaum systematische Erkenntnisse darüber vor, welche organisationsentwicklerischen Veränderungen in den Hochschulen durch solche hauseigenen Verfahren zur Qualitätssicherung hervorgerufen werden. Welche Veränderungsprozesse machen die Hochschulen und ihre MitarbeiterInnen durch die Einführung eines eigenen QM-Systems durch? Wie reagieren die hochschulischen Akteursgruppen auf die Etablierung dieser Verfahren? Durch welche Hürden ist der Weg zur Systemakkreditierung gekennzeichnet (und gibt es vielleicht Abkürzungen auf diesem Weg)? Die Auswirkungen einer Systemakkreditierung als Prozess auf die Hochschule standen damit im Mittelpunkt des Projekts, das Ende 2015 abgeschlossen worden ist.