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Herausforderungen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes im Kontext der Digitalen Hochschulbildung

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Gemeinden, bis zum Jahr 2022 sämtliche Leistungen der Verwaltung auch digital anzubieten. Das OZG und die damit verbundenen Umsetzungsdynamiken hinsichtlich der Verfahrensdigitalisierung und der technischen Verknüpfung könnten der Digitalisierung der Hochschullandschaft die notwendige Dringlichkeit und Anlässe anbieten. Zugleich bedeutet diese Entwicklung eine enorme Herausforderung für die Hochschulen mit vielen Unklarheiten rechtlicher, fachlicher und insbesondere auch technologischer Couleur.

Um diese Unklarheiten lösen zu helfen, beauftragte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Studie zu den Umsetzungsherausforderungen des OZG für die Hochschullandschaft. Die Studie soll dabei die Umsetzungsherausforderungen der Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen und Anwendungsbereiche in der Lebenslage „Studium“ untersuchen und zur Klärung der technischen Anforderungen der Interoperabilität zwischen Portalen im Portalverbund beitragen.

Gemeinsam mit der Kienbaum Consultants International GmbH (KCI) arbeitet HIS-HE daran, die mit der OZG-Umsetzung verbundenen Herausforderungen und Gelingensbedingungen zu untersuchen und strategische Ansätze im Umgang damit zu identifizieren. Zusätzlich sollen inhaltliche und funktionale Anforderungen an IT-Infrastrukturen identifiziert und bestehende IT-Infrastrukturen hinsichtlich ihrer Interoperabilität zwischen Hochschulen und den bundes- und landesweiten Verwaltungsportalen untersucht werden.

Weitere Informationen

Onlinezugangsgesetz (OZG)