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Wie Hochschulen beim Abfall Geld sparen können

Rückblick HIS-Praxisseminar ‘Abfallentsorgung an Hochschulen’ 20. bis 22.06.2011Vom 20. bis 22. Juni 2011 tauschten sich etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen an der TU Clausthal über ihre Erfahrungen mit der Abfallentsorgung aus.
In Altpapier, Elektronik-Schrott und Tonerkartuschen steckt Geld. Diese Abfallarten ermöglichen häufig eine Vermarktung. Relevant für den Vermarktungsgrad sind allerdings die Menge (z. B. Altpapier in Papierpressen) und die Trennqualität bei E-Schrott und Tonerkartuschen. Auch durch eine Neuausschreibung von Entsorgungen können Hochschulen Kosten senken.
Hat die gesetzlich geforderte elektronische Nachweisführung wie erhofft den bürokratischen Aufwand für die Abfallentsorgung gesenkt? Aktuell sind diese Vorteile nur bedingt erkennbar. In ihrem Vortrag erläuterte Dr. Magdalena Schaefer von der Georg-August-Universität Göttingen, dass in der Praxis einige Gefahren lauern können, insbesondere bei der Frage nach Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie bei personalrechtlichen Forderungen. Schaefer illustrierte dies am Beispiel der Bauabfälle, die an Hochschulen zwar unregelmäßig auftreten, aufgrund ihrer Gewichtsrelevanz jedoch in den Geltungsbereich fallen können.
Ein weiterer viel diskutierter Punkt stellte die Überlassungspflicht für Restmüll dar: Die Überlassungspflicht besagt, dass eine Kommune jene Abfälle entsorgt, die nicht mehr verwertbar sind, und hierfür Gebühren festlegt. Einige Einrichtungen streben hier nach Veränderungen und einer kostengünstigeren Entsorgung über private Anbieter.
Wie können Hochschulen mit Abfällen umgehen, die unerlaubterweise immer wieder in ihren Abfallbehältern landen, dem sogenannten Fremdeintrag? Die Universität des Saarlandes hat einen präventiven Ansatz entwickelt, indem sie an den Sammelstellen fast vollständig auf spezielle Container verzichtet. Stattdessen wird der getrennte Müll zentral gesammelt und täglich zu einem Wertstoffhof gebracht. So konnte die Hochschule die Entsorgungskosten für fremde Abfälle deutlich senken.

Die TU Clausthal und die HIS GmbH veranstalten das Seminar zur „Abfallentsorgung in Hochschulen" im zweijährigen Turnus.