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Rückkehr erwünscht: Alumni-Netzwerke als Mittel gegen den Fachkräftemangel

Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind mobil. Nicht wenige verlassen die Region, in der sie ihren Abschluss erworben haben, um anderswo in Deutschland oder im Ausland erwerbstätig zu werden. Der regionalen Wirtschaft stehen sie damit nicht mehr als hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung. An diesem Punkt setzt ein europäisches Forschungsprojekt an, das vom Institut für Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen durchgeführt wird.

Lokale Alumni-Arbeit soll die Bindung der Akademikerinnen und Akademiker an die Region ihrer Hochschule stärken und sie dazu motivieren, in die vormalige Heimat zurückzukehren. Das Projekt entwickelt für fünf europäische Grenzregionen – Nordrhein-Westfalen, Hedmark (Norwegen), Värmland (Schweden), Twente (Niederlande) und Basel (Schweiz) – Strategien und Instrumente, mit denen sich regionale Alumni-Netzwerke zu zentralen Ansprechpartnern für Aus- und Rückwanderer entwickeln sollen. Ziel ist es, ein „positives Verbundenheitsgefühl“ der Alumni und Alumnae mit ihrer Heimatregion zu schaffen. In erster Linie seien hierfür Informationen über die regionale Wirtschaftsstruktur und ihre Entwicklung nötig, erläutert Projektleiterin Alexandra David: „Tatsächlich wissen Hochschulabgänger oft viel zu wenig über die regionale wirtschaftliche Struktur oder die Unternehmen, die in der Region ansässig sind.“ Auch seien sie oft nicht über die Möglichkeiten informiert, die ihnen nach dem Studium in der Region offenstünden, so David weiter.

Im Rahmen des Projekts sollen daher in einem ersten Schritt für die fünf Regionen die Wanderungsbewegungen und -muster der Akademikerinnen und Akademiker analysiert werden. Parallel dazu werden die Projektmitarbeiter(innen) die vorhandenen regionalen Alumni-Aktivitäten unter die Lupe nehmen. In der Folge soll ein gemeinsamer Aktions- und Businessplan entstehen, der darlegt, wie die regionale Alumni-Arbeit gestärkt und verbessert sowie zu transnationalen Netzwerken weiterentwickelt werden kann. Zudem sollen politische Empfehlungen für die Akteure auf regionaler, nationaler und EU-Ebene formuliert werden. Das Projekt läuft bis 2013. (tab)

Quelle: IAT