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Qualität im Gebäudemanagement: Zwischen Erwartungen, Anforderungen und Ressourcen

Zum 8. HIS-HE-Forum Gebäudemanagement am 10. und 11. März 2015 in HannoverProf. Kai Kummert, Leiter des Kompetenzzentrums Bau-, Immobilien- und Facility-Management an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, benannte in seinem Einführungsreferat wesentliche Abhängigkeiten für die Erbringung von Qualität im Gebäudemanagement (GM). Seine Ausführungen mündeten darin, dass sich Qualität im GM über folgende Faktoren definiert: eine auskömmliche Ressourcenausstattung (zeitlich, finanziell, personell), ein betreiberspezifisches Managementsystem, behagliche und energieeffiziente Gebäude sowie die Einbindung der Nutzer. Er mahnte auch an, dass in der Politik und bei Entscheidern häufig ein zu geringes Problembewusstsein für das Gebäudemanagement vorhanden ist.
Forum Gebäudemanagement 2015
Eindrücke vom Forum Gebäudemanagement: Ein Blick hinter die Kulissen der Staatsoper Hannover war für die Teilnehmer(innen) eine interessante Ergänzung zu Fachvorträgen und Freiraum für den kollegialen Austausch. (Fotos: HIS-HE)
Die hohe Bedeutung über die Einbindung der Nutzer und der Mitarbeiter stellte Peter Georgino, Bereichsleiter der Technischen Infrastruktur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in seinem Vortrag heraus. Nur durch eine zielorientierte Kommunikation mit den Beteiligten und Mitarbeitern könnten Prozesse diskutiert, gestaltet und ständig verbessert werden. Seine Kernaussage lautet: „Motivation und Begeisterung sind eine notwendige Voraussetzung für gute Ergebnisse und eine kontinuierliche Steigerung der Qualität.“
Im Expertengespräch stellte Jörg Jaspers, Leiter des Geschäftsbereichs Gebäudemanagement an der TU Braunschweig, dar, dass ein gut aufgestelltes und durchgängiges Prozessmanagement eine weitere wesentliche Vorrausetzung für die Qualitätssicherung ist. Hierzu müssten die Prozesse transparent gestaltet und Prozessschnittstellen eindeutig gestaltet sein. Prozesse seien hilfreich, um klar zustellen, wo Abgrenzungen zwischen den Kern- und Nebenaufgaben zu ziehen seien. Vorhandene Standards könnten besprochen und miteinander festgelegt werden. Ein weiterer Nutzen sei, dass gerade bei der Prozessaufnahme das Verständnis unter den Beteiligten verbessert werden könne. Für Jaspers zeichne sich die Qualität eines Prozesses darin aus, „dass man am Ende auch erreicht, was man – z. B. den Nutzern einer Hochschule – versprochen hat“.
Bei den nachmittäglichen Sessions wurden in Arbeitsgruppen die Qualitätskriterien beim Bauplanungsprozess, bei der Inbetriebnahme von Gebäuden, bei der Gebäudeautomation sowie bei der Kostenleistungsrechnung diskutiert. Außerdem wurde an einem Beispiel die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im Gebäudemanagement erörtert. Den „Blick über den Tellerrand“ gewährte dieses Jahr Michael Prelle von der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG. Er betonte, dass die Herausforderung bei der Qualitätssicherung im Gebäudemanagement darin liegt, den Nutzer aktiv mit einzubeziehen.
In einer abschließenden gemeinsamen Podiumsdiskussion diskutierten Experten mit den unterschiedlichen Sichtweisen aus Hochschule, Wissenschaft und Privatwirtschaft das Thema: „Was kostet Qualität im Gebäudemanagement?“. Einigkeit herrschte dabei darüber, dass es Ziel des Gebäudemanagements sei, lösungsorientierte und reibungslose Unterstützung für die Kernprozesse einer Hochschule zu leisten. Das Gebäudemanagement an einer Hochschule möchte ein gleichwertiger Dienstleister auf Augenhöhe innerhalb der Hochschule zu den Fakultäten und zentralen Einrichtungen sein.