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Prozessorientierung in Hochschulen – mehr als Tools und Referenzmodelle

Zur Publikation HIS:Forum Hochschule 12|2011Lassen sich die hohen Erwartungen, die an eine Reorganisation der hochschulischen Prozesse häufig geknüpft werden und die aufwändige Modellierungstools und ihre Dokumentation in Hochglanzbroschüren noch verstärken, in der administrativen Praxis erfüllen? Die Möglichkeiten und Grenzen des Prozessmanagements als Instrument der Organisationsentwicklung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen im vergangenen Jahr im Rahmen des HIS-Forums Organisationsentwicklung. Ausgewählte Beiträge wurden nun in der Reihe HIS:Forum Hochschule veröffentlicht.
Der Sammelband vereint vier Beiträge mit ganz unterschiedlicher Schwerpunktsetzung, die – so hofft Herausgeber und Mit-Autor Dr. Friedrich Stratmann, Leiter des HIS-Bereichs Hochschulentwicklung – die aktuelle Debatte über Prozessorientierung und Prozessmanagement in den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen befruchten sollen.
Die Organisationsberaterinnen und -berater der HIS GmbH kennen das Dilemma zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der Prozessorientierung aus ihrer täglichen Beratungspraxis an den Hochschulen. Die Beiträge von Friedrich Stratmann, Ilka Sehl und Martin Hamschmidt schlagen eine Brücke zwischen Prozesskonzepten der betriebswirtschaftlichen, sozial- und verwaltungswissenschaftlichen Organisationsforschung und der Beratungspraxis. Hierzu setzen sie sich kritisch mit den in der Beratungsbranche so beliebten Modellierungstools und den dabei verwendeten Modellierungsmethoden auseinander. Erfolg versprechend ist deren Einsatz dann, so die Autoren, wenn bestimmte Rahmenbedingungen herrschen, wie die Einbindung aller Prozessbeteiligter, die Herstellung eines gemeinsamen Prozessverständnisses und die Unvoreingenommenheit bei der Bestandsaufnahme aller Prozesse.
Praxisberichte aus der Universität Bielefeld und der Hochschule Fulda ergänzen diese eher grundsätzlichen Betrachtungen. Dabei geht es in dem einen Fall um die Umgestaltung einer Hochschule in Richtung Prozessorganisation, in dem anderen Fall um das Zusammenspiel von Geschäftsprozessmanagement und IT-Management.
Für Stratmann eröffnet eine Prozessorientierung gerade in den Hochschulen die Chance, die dort immer noch vorherrschenden starren Denkstrukturen wischen Hochschulverwaltung auf der einen und akademischem Bereich auf der anderen Seite aufzubrechen. „Prozessvisualisierungen können, sofern auch qualitative und informelle Aspekte berücksichtigt werden, deutlich machen, wer wann und wo mit welcher Tätigkeit in einem als bürokratisch kritisierten Ablauf beteiligt ist. Bei alledem darf man aber nicht vergessen – und das ist eine Herausforderung sowohl für den Hochschulmanager als auch für die Organisationsberaterin –, dass Prozesse keine Artefakte, sondern Tätigkeiten von Menschen sind, die aus Erfahrungen lernen und das Gelernte in ihrem Tun berücksichtigen.“
Die Publikation „Prozessorientierung in Hochschulen – mehr als Tools und Referenzmodelle“ ist in der Reihe HIS:Forum Hochschule (Nr. 12|2011) erschienen und steht Interessierten als PDF-Download kostenlos zur Verfügung. Eine Printversion kann gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro direkt bei der HIS Hochschul-Informations-System GmbH bestellt werden.