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Neue Herausforderungen für die Studierendensekretariate an den Hochschulen

Zur Tagung der Leiterinnen und Leiter von Studierendensekretariaten 2014 am 4./5. Dezember 2014 in HannoverNach einer Einführung in die kurze Geschichte der Studiengebühren an deutschen Hochschulen beleuchteten zwei Impulsreferate die Auswirkungen der Abschaffung von Studiengebühren auf die Bewerbungsbearbeitung und Studierendenverwaltung. Einerseits könnten einige Hochschulen zwar steigende Einschreibezahlen verzeichnen, gleichzeitig würde jedoch mancherorts auch wieder ein höherer Anteil an „Karteileichen“ generiert. Insbesondere bei Studienkontenmodellen sei die verwaltungsseitige wie auch die IT-technische Abwicklung mit beachtlichem Aufwand verbunden. Die Referenten diskutierten mögliche Lösungsansätze mit den etwa 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung.
Unter dem Stichwort „Studierenden-Service-Center 2.0“ wurden aktuelle Beispiele für die Neukonzeptionierung bzw. den Neubau von Studierenden-Service-Centern (SSC) vorgestellt. Wie der Weg von der Planung bis zum Neubau funktionieren kann, belegten Beiträge aus den Universitäten von Düsseldorf, Berlin, Bochum und Oldenburg. Die Universität Bamberg zeichnete beispielhaft den Umbau von Bestandsimmobilien auf.
Der Beitrag der Freien Universität Berlin thematisierte zudem die Herausforderungen, die bei der Etablierung des SSC an die Prüfungsverwaltung herangetragen werden. In der Diskussion mit den Tagungsteilnehmer(inne)n zeigte sich, dass eine Neukonzeption von SSC auch mit Änderungen in Prozessabläufen und ggf. auch mit der Umverteilung von Aufgaben verbunden ist. Veränderungsmanagement sei daher unbedingt erforderlich, um die Mitarbeiter(innen) der am SSC beteiligten bzw. im SSC zusammengefassten Bereiche einzubinden und mitzunehmen.
Fragen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Bewerbung und Zulassung wurden in einem Vortrag der Stiftung für Hochschulzulassung aufgegriffen, so das Normenkontrollverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wegen Wartezeit im Fach Medizin; Stand der Weiterentwicklung des DoSV wie auch die Integration des Zentralen Verfahrens in das DoSV.
Eine rege Diskussion rankte sich um die Frage, ob ein integriertes Portal für den Hochschulzugang tatsächlich einen Komfortschub für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet. Potentielle Bewerber(innen) müssten derzeit viel Zeit aufwenden, um sich über Studienangebote und Zulassungsvoraussetzungen und –verfahren, Fristen etc. auf den Seiten der einzelnen Hochschulen zu informieren. Informationsangebot auf den Hochschulseiten sei sehr unterschiedlich in Struktur und Qualität – daher könne ein zentrales integriertes Informationsportal für Bewerber(innen) die Lösung sein. Allerdings müsse die Skepsis bei den Hochschulen gegenüber einem integrierten Portal noch abgebaut werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung nutzten das Forum für einen gemeinsamen Austausch zu aktuellen Fragen, Entwicklungen und Problemen. Sie waren eingeladen, ihre individuellen Themen – wie Unklarheiten beim Bachelor-Master-Übergang oder die Einführung der „papierlosen Studierendenverwaltung“ – einzubringen und gemeinsam zu diskutieren. Die nächste Tagung der Leiterinnen und Leiter von Studierendensekretariaten im Jahr 2015 wird in Münster stattfinden.