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Hochschulen erhalten mehr Geld

Aufgrund starker Geburten- und doppelter Studienanfängerjahrgänge sowie der Aussetzung der Wehrpflicht erwarten die Hochschulen in diesem und den kommenden Jahren Spitzenzahlen bei den Studienanfängerinnen und -anfängern. Laut Merkel sollen mit den 1,5 Milliarden Euro, die bis 2015 nun zusätzlich in die Hochschulen fließen werden, insbesondere die Studienbedingungen und die Qualität der Lehre und der Betreuung verbessert werden. „Ich glaube, das ist eine gute Nachricht für alle, die ein Hochschulstudium aufnehmen wollen“, sagte Merkel im Anschluss an ein Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder am 9. Juni in Berlin. Die Länder stellen die Gesamtfinanzierung sicher.

Im Rahmen des Hochschulpaktes sollen bis 2015 335.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden. Der Bund stellt dafür nun insgesamt 4,7 Milliarden Euro bereit. Damit soll zugleich zusätzliches Lehrpersonal finanziert und die Betreuung und Beratung der Studierenden verbessert werden. Etwa indem verstärkt sogenannte Brückenkurse angeboten werden, die den Start ins Studium erleichtern sollen, indem sie Lücken zwischen Schulwissen und akademischem Lehrstoff schließen. Unterstützt würden damit gerade auch Studienanfängerinnen und -anfänger aus nicht-akademischen Elternhäusern oder mit einer beruflichen Vorbildung. Der Grundstein für ein erfolgreiches Studium werde in den Anfangssemestern gelegt, betonte Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel, zeigte sich erfreut über die Finanzierungszusage der Bundeskanzlerin. Es komme nun darauf an, das zusätzliche Geld möglichst schnell an die Hochschulen weiterzuleiten, damit „der große Ansturm von Studienanfängerinnen und -anfängern zum Wintersemester bestmöglich bewältigt werden“ könne, so Wintermantel in Bonn. Die künftigen Studierenden seien „hochwillkommen“ an den deutschen Hochschulen. Diese würden ihre Leistungen nochmals steigern, um den Studierenden ein qualitätsvolles Studium zu gewährleisten. „Die studieninteressierten jungen Leute können sich darauf verlassen, dass ihre positiven Erwartungen an das Studium erfüllt werden“, versicherte Wintermantel.

Endgültig abgelehnt wurde hingegen am vergangenen Freitag ein Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zur Aufstockung des Hochschulpaktes um mindestens 60.000 zusätzliche Studienplätze. Die Sozialdemokraten hatten gefordert, dass der Bund einen Großteil der Kosten für eine solche Aufstockung tragen solle. Bislang teilen sich Bund und Länder die Kosten für die im Rahmen des Paktes zu schaffenden zusätzlichen Studienplätze. (tab)

Quellen: Bundesregierung, HRK, ZWD