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HIS-HE-Forum Abfallentsorgung in Hochschulen

Die Veranstaltung wurde vom 26. – 28. September 2022 zum 17. Mal in sehr guter gemeinsamer Kooperation mit der TU Clausthal durchgeführt.

Vom 26. bis 28. September 2022 fand bereits zum 17. Mal das Forum „Abfallentsorgung in Hochschulen“ des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Clausthal statt. Die über 60 Teilnehmenden – Abfallbeauftragte und weitere Verantwortliche für die Abfallentsorgung in Hochschulen – diskutierten in Clausthal-Zellerfeld aktuelle Themen. Die dreitägige Veranstaltung bestand aus einem abwechslungsreichen Programm, welches sich aus Vorträgen, praktischer Gemeinschaftsarbeit und Diskussionen zusammensetzte.

Viele Hochschulen setzen sich aktiv mit nachhaltiger Entwicklung auseinander und gehen der Frage nach, was diese konkret für die Hochschule bedeutet. Dabei wird auch das Thema Abfall – von der Vermeidung über die Kreislaufwirtschaft bis zur Entsorgung – betrachtet. Die Veranstaltung thematisierte, was sich in den letzten Jahren an den Hochschulen zur Vermeidung und Entsorgung von Abfällen getan hat.
Die diesjährige Veranstaltung spannte den Bogen von der aktuellen Entwicklung in der Kreislaufwirtschaft, über die Einbindung des Nutzers bis hin zu den ganz praktischen Themen des Hochschulalltags.

Am ersten Veranstaltungstag wurden die Rahmenbedingungen im Umgang mit Abfällen thematisiert. In der Keynote von Prof. Dr. Dr. Christian Berg, u.a. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, wurde der Einstieg in die nachhaltige Entwicklung thematisiert: Wie kann unsere Zukunft gelingen? Was sind die Barrieren? Mit diesen Fragen setzte er sich in seinem Vortrag auseinander und gab Anregungen, wie wir Nachhaltigkeit (und somit unsere Zukunft) als eine der großen Fragen unserer Zeit aktiv gestalten können. Dabei warf er eine zentrale Frage auf: Wie erreichen wir gute Lebensbedingungen für alle im Einklang mit den ökologischen Belastungsgrenzen? Die nachhaltige Entwicklung ist ein hochkomplexer Transformationsprozess in dem wir uns befinden. Aus seiner Sicht liegen die Prinzipien für ein nachhaltiges Handeln in folgenden Aspekten: der Person, der Natur, der Gesellschaft und dem System.
Vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz referierte Gunther Weyer zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und konkret zum aktuellen Stand des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Mit der Aktualisierung im Jahr 2022 werden folgende Ziele vom Gesetzgeber verfolgt:
– Die Umsetzung der geänderten EU-Abfallrahmenrichtlinie,
– die Umsetzung der Einweg-Kunststoff-Richtlinie,
– und die Weiterentwicklung hinsichtlich der verbesserten Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung.

Die Frage, wie Partizipation und Kommunikation innerhalb der Hochschule, gemeinsam mit allen Hochschulangehörigen, gelingen und ausgestaltet werden kann, stand am 2. Veranstaltungstag im Mittelpunkt. Der Kommunikation in Veränderungsprozessen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.
Im Vortrag vom Arbeits- und Organisationspsychologen Dr. Paul Endrejat wurde dieses deutlich und er zeigte Vorgehensweisen für einen positive Gestaltung von Kommunikation auf. Methodisch abwechslungsreich wurde das Thema Kommunikation und Partizipation in einem anschließenden Speed Run mit der agilen Projektmethode des Design Thinking durch Cedric Lachmann von der Why Guys GmbH aufgegriffen.
Die nächste Thematik hat nicht nur in Privathaushalten eine große Relevanz, sondern auch an den Hochschulen: Der Verpackungsmüll.
Herr Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“ des Dualen Systems in der Abfallwirtschaft, stellte engagiert die Initiative und Unterstützungsmöglichkeiten vor: „Mülltrennung wirkt“ ist eine Informations- und Kommunikationskampagne und klärt über Recycling in Deutschland auf. Die Relevanz Verpackungsabfälle in den stofflichen Kreislauf zurückzuführen und somit als Wertstoff zu betrachten, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Im regen Austausch mit den Teilnehmenden wurden Fragen und Erfahrungen gemeinsam erörtert.

Berichte aus der hochschulinternen Praxis wurden von den Referent:innen am 3. Tag gemeinsam mit den Teilnehmenden rege diskutiert.
Von Herrn Manfred Schwartz wurde die Organisation der Abfallentsorgung an der RWTH Aachen bildreich vorgestellt.
Frau Dr. Magdalena Schaefer und Herrn Dr. Jens Hoßbach von der Georg-August-Universität Göttingen erörterten die Thematik der Abfallorganisation anschaulich anhand eines zentralen Sammellagers für Abfälle sowie der Entsorgung von Abfällen nach einem Großbrand auf einer landwirtschaftlichen Domäne.
Bei der Diskussion über Möglichkeiten zur Abfallvermeidung, hat das Studentenwerk Oberfranken, vertreten durch die Herren Dieter Wolf und Leon Leichsenring, gemeinsam mit der Universität Bayreuth den Weg zu einem einwegfreien Campus bestritten. Im Zentrum stand die Einführung eines Mehrwegbechersystems mit der Besonderheit, dass auch die Getränkeautomaten eines externen Anbieters campusweit in die Umstellung erfolgreich miteinbezogen wurden.

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