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Good Practices in der Ingenieurpromotion ausgezeichnet

Verbesserungsbedarf in der Ingenieurpromotion hatte acatech bereits vor zwei Jahren im Rahmen einer Befragung von Lehrenden und Promovierenden ermittelt. Daran anknüpfend hatte die Akademie der Technikwissenschaften Empfehlungen formuliert, wie die Ausbildung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses verbessert werden kann. Optimierungsbedarf sahen die Befragten der acatech-Studie insbesondere bei der Betreuung der Doktorandinnen und Doktoranden, bei der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, bei der Beteiligung von bislang unterrepräsentierten Gruppen von Promovierenden und bei der Internationalisierung. Einige der nun ausgezeichneten Initiativen haben beispielgebende Ideen entwickelt, wie in diesen Bereichen Defizite abgebaut werden können.

Eine Expertenjury wählte vorbildliche Programme in sechs Kategorien aus. Diese erhielten ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro, das BMW und Siemens gestiftet hatten. Die ausgezeichneten Initiativen wurden heute auf einem Symposium in Berlin präsentiert.

In der Kategorie „Auswahl von Kandidaten und Kandidatinnen, Betreuung, Ablauf und Dauer der Promotion“ überzeugte die TU Braunschweig mit ihrem „Strukturierten Doktorat“ an der Fakultät für Maschinenbau und dem „Braunschweiger Betreuungskodex“. In der Kategorie „Unterrepräsentierte Doktorandengruppen“ setzte sich die RWTH Aachen durch, die an ihrem Institut für Textiltechnik Doktorandinnen und Promovierende mit Migrationshintergrund besonders fördert. Für ihren vorbildlichen Einsatz beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen wurde die „Graduate School of advanced Manufacturing Engineering“ der Universität Stuttgart ausgezeichnet. Besonders stark in der Internationalisierung der Doktorandenausbildung zeigte sich der „Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics“. Neue Wege in der Promotionsförderung beschreitet die Universität Erlangen-Nürnberg mit ihrem Modell der kooperativen Promotion. Einen Sonderpreis erhielt die „TUM Graduate School“ der TU München. Die Graduate School, zu der 22 Graduiertenzentren gehören, wurde als ein auf andere Hochschulen übertragbares Vorbild ausgezeichnet, das nachhaltig die Qualität der Ingenieurpromotion stärkt.

Der Wettbewerb wurde von acatech gemeinsam mit 4ING, dem Dachverein der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e. V., mit TU9, einer Allianz von neun deutschen Technischen Universitäten, und mit der ARGE TU/TH, einem Arbeitskreis von 28 technisch orientierten Universitäten, durchgeführt. (tab)

Quellen: acatech, duz