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Der Ukraine-Krieg – Hochschulen diskutieren Präventionsmaßnahmen vor möglichen Konfliktsituationen

Als positiv wurde von den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Hochschulen bewertet, dass bisher keine Konflikt- und Bedrohungssituationen an den Hochschulen bekannt geworden bzw. aufgetreten sind. Im Rahmen der Entwicklung und des Angebotes von aktiver Unterstützung für Flüchtlinge besteht sogar zuweilen eine Zusammenarbeit und Ergänzung von ukrainischen sowie russischen Hochschulangehörigen. Die Teilnehmenden setzten sich im Austausch mit folgenden Fragen auseinander:

  • Welche Szenarien könnten eintreten?
  • Welche Maßnahmen können präventiv ergriffen werden?
  • Welche Akteure sollten frühzeitig aktiv einbezogen werden?

Als Präventionsmaßnahmen haben die Teilnehmenden u. a. erörtert:

  • Aktive Kommunikation mit den ukrainischen aber auch russischen und belarussischen Hochschulangehörigen, z. B. durch Bildung eines Arbeitskreises. Je nach Größenordnung kann eine persönlich adressierte Ansprache der jeweiligen Hochschulangehörigen erfolgen. Die Durchführung von Gruppengesprächen sei neben der persönlichen Ansprache mitzudenken.
  • Öffentlichkeitsarbeit, um Unterstützungs-/Hilfs- und Beratungsangebote innerhalb und außerhalb der Hochschule für (ukrainische, russische, belarussische) Hochschulangehörige bekannt zu machen.
  • Information der Lehrenden für das kommende Sommersemester, welches größtenteils wieder in Präsenz stattfindet: Sensibilisierung für dieses Thema, um möglichen Konflikt- und Bedrohungssituationen vorzubeugen und adäquat darauf reagieren zu können.
  • Kommunikation und Verbreitung von Handlungsempfehlungen beim Auftreten von Konflikt- und Bedrohungssituationen. Angebot von Schulungen/Informationsveranstaltungen, wie mit möglichen aufkommenden Konflikten umgegangen werden kann.
  • Beobachtung der Online-Diskussionsrunden und -foren, die es an der jeweiligen Hochschule gibt, durch die Hochschule.

In dem Austausch wurden folgende Akteure für eine mögliche Zusammenarbeit identifiziert:

  • Die Hochschulleitungen – mit einem klaren Signal in die Hochschulen, dass wenn durch den Krieg ausgelöster Unterstützungsbedarf für Studierende sowie Beschäftigte aller Nationen (ukrainisch, russisch sowie belarussisch) vorhanden ist, sich diese Personen an die zuständigen Stellen wenden können.
  • Internationale Studierendenberatungen/International Offices an den Hochschulen, für die Kommunikation mit den Studierenden.
  • Sozialwerke/Studierendenwerke, um eventuell bedrohliche Situationen in den Wohnheimen vorbeugen und aufnehmen zu können. Der Kontakt zu den Hausmeister:innen sei hier gesondert genannt, da durch sie oftmals potenziell ernstzunehmende bzw. konfliktträchtige Situationen frühzeitig bemerkt werden.
  • Psychologische Beratungsstellen (der Studierendenwerke sowie auch von Hochschulen) für die individuelle Beratung; aber auch um Handlungsempfehlungen im Umgang mit Konfliktsituationen zu geben.

Die Ausführungen zu den genannten Präventionsmaßnahmen und Akteuren haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jede Hochschule kann und muss hier ihren eigenen Weg gehen. Intention des Netzwerks Bedrohungsmanagement in diesem Austausch sollte sein, Hochschulangehörige für dieses hochaktuelle Thema zu sensibilisieren, um potenzielle Bedrohungssituationen zu durchdenken und/oder ihnen vorzubeugen.