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Bedrohung und Deeskalation: Strukturen bilden, Instrumente einsetzen!

HIS-HE-Forum Bedrohungsmanagement am 21. und 22. Juni 2018 in HannoverHochschulen in Deutschland nehmen sich des Themas Bedrohungsmanagement zunehmend an und verorten dieses in der Organisation. Hierfür existieren Grundregeln, die eingehalten werden sollten, um ein erfolgreiches System zu etablieren; hinzu kommt das Lernen aus jeder Fallarbeit.
Tatsächlich ist es so, dass problematisches und bedrohliches Verhalten regelmäßig auftritt. Und das ist auch normal, wenn viele Menschen, darunter junge Studierende, in einer Hochschule zusammentreffen, auch gerade mit dem Druck einer biographisch zentralen Ausbildungssituation; Studien aus Deutschland zeigen hier eindeutige Ergebnisse. Ohne ein systematisches Bedrohungsmanagement mit ausgebildeten AnsprechpartnerInnen bleiben diese Fälle zumeist unerkannt, und die betroffenen Personen leiden und wechseln manchmal die Hochschule. In Deutschland ist es auch wiederholt vorgekommen, dass Hochschulangehörige zum Ziel schwerer Gewalt geworden sind. In der Regel geschah dies nicht aus heiterem Himmel, sondern es waren Warnsignale im Vorfeld zu beobachten. Hier setzt das Bedrohungsmanagement an.
Das Forum will die Stellung des Bedrohungsmanagements in Hochschulen verdeutlichen und bereits gemachte Erfahrungen in Hochschulen gemeinsam diskutieren. Daneben wird es die Möglichkeit geben, konkrete Fallarbeit zu diskutieren. Dabei sollen spezifische Instrumente vorgestellt und an der Dynamik von Fällen erprobt werden. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement (I:P:Bm) organisiert und soll den Teilnehmenden ausreichend Raum zur individuellen Vernetzung und zur Diskussion der eigenen sehr spezifischen Fragestellungen geben.
Zielgruppe dieses Forums sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hochschulen, die erste Erfahrungen im Bedrohungsmanagement gesammelt haben. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 40 begrenzt.