Die Realisierung von Hochschul- und Wissenschaftsbau ist aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Anforderungen an Forschungs-, Lehr-, und Verwaltungsgebäude sowie der Bandbreite an Gebäuden und Standorten hochkomplex. Hinzu kommen lange Planungs- und Bauzeiten von teils über zehn Jahren, wodurch es nicht nur zu Baukostensteigerungen während des Prozesses kommt, sondern zugleich Gebäude zum Zeitpunkt der Fertigstellung allzu häufig nicht mehr dem Bedarf entsprechen. Verschärft wird die Situation durch einen erheblichen Sanierungsstau, da in den vergangenen Jahrzehnten nicht ausreichend in den kontinuierlichen Erhalt des Gebäudebestands investiert wurde.
Vor diesem Hintergrund hat HIS-HE untersucht, wie die Bauverfahren der Länder vereinfacht und beschleunigt werden können. Ziel ist es, Optimierungspotenziale zu identifizieren, um Effizienz, Produktivität und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Fokussiert werden die Verfahren für Große Neu-, Umbau- und Erweiterungsbauten (GNUE).
Veröffentlichung
HIS-HE:Forum 1|2025. Schnellbauverfahren im Hochschulbau