Universitäten gelten als Expertenorganisationen. Welche Konsequenzen hat dies für ihre Leitung? Wie gehen Präsidentinnen und Präsidenten, Rektorinnen und Rektoren deutscher Universitäten vor dem Hintergrund ihrer gestärkten Führungsposition mit widersprüchlichen gesellschaftlichen Anforderungen, hohem Reformdruck und internen Widerständen um? Kurzum: Wie gestalten sie institutionelle Veränderungsprozesse?
Insgesamt waren in diesem von der DFG geförderten Forschungsprojekt der Leibniz Universität Hannover (Frau Prof. Dr. Eva Barlösius, Frau Nadja Bieletzki) und der HIS eG zehn Fallstudien an verschieden positionierten deutschen Universitäten geplant. Dabei standen Interviews mit den Präsident/inn/en und Rektor/inn/en im Mittelpunkt. Ergänzend wurden Gespräche mit weiteren Akteuren geführt sowie dokumentenanalytische Verfahren eingesetzt.