Ziel
Das Verbundprojekt ECHO verfolgte die Weiterentwicklung eines bewährten Instruments (Change-Intervention) zur Förderung energieeffizienten Verhaltens in Organisationen. Insbesondere sollten Elemente integriert werden, um die AkteurInnen vor Ort zu Change Agents auszubilden, damit sie nachhaltige Entwicklungsprozesse gezielt initiieren, begleiten und verstetigen können. Die ECHO-Kampagne wurde zunächst an mehreren Hochschulen erprobt, optimiert und über die Projektlaufzeit hinaus verstetigt. Im Anschluss wurden die Kampagnenmaterialien online für weitere InteressentInnen bereitgestellt. Die entsprechende Plattform wird über die Projektlaufzeit hinaus gepflegt. Das Monitoring aller Projektelemente erfolgt kontinuierlich.
Projektablauf
Das ECHO-Projekt gliederte sich in drei Phasen: Die Projektlaufzeit ging von Januar 2016 bis Dezember 2018.
- Initialphase
In Kooperation mit den mindestens zehn Hochschulen wurden zunächst gemeinsam mit den zentralen AkteurInnen (Energiemanager:innen, Umweltbeauftragte, Dezernent:innen im Betriebsbereich, etc.) maßgeschneiderte Energieeffizienzkampagnen entwickelt und umgesetzt. Im Rahmen von Initialworkshops an den Hochschulen wurden die relevanten Akteur:innen dabei auf die Durchführung der Kampagne vorbereitet und zu Change Agents ausgebildet. In Zusammenarbeit mit den so gebildeten Kernteams wurde die ECHO-Kampagne dann an ausgewählten Untersuchungsgebäuden implementiert. Der Fokus lag auf einer vorwiegenden Büronutzung innerhalb der Gebäude. Ein stetiger Austausch zwischen den Hochschulen und ProjektmitarbeiterInnen besteht. - Diffusion innerhalb der Hochschule
In der anschließenden Phase der internen Diffusion wurde die Kampagne auf weitere Gebäude an den beteiligten Hochschulen übertragen. Hierfür wurden gemeinsam mit den Change Agents wiederum vorbereitende Workshops durchgeführt. Des Weiteren wurden die beteiligten Hochschulen intensiv miteinander vernetzt, um einen Erfahrungsaustausch der Beteiligten zu ermöglichen. - Verbreitung
In einer dritten Phase (Verbreitungsphase) wurde eine weitere Verbreitung der ECHO-Kampagne initiiert. Hierfür wurden Plattformen geschaffen, auf denen sich die bisherigen ECHO-Hochschulen mit weiteren InteressentInnen austauschen können. Hierdurch sollen weitere Hochschulen angeregt werden, das ECHO-Tool zu nutzen sowie weitere Verbesserungspotenziale für die Kampagne identifiziert werden.
Evaluation des Projektes
Das Projektmonitoring erfolgt fortlaufend. Berücksichtigt werden u.a. Energieverbrauchsentwicklungen an den beteiligten Hochschulen. Die Workshops werden in enger Kooperation mit den Change Agents evaluiert.
Externe Ansprechpartner
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Prof. Dr. Ellen Matthies (Leitung)
Ingo Kaster
Karen Krause
Marina Fischer
Hochschule Fresenius in Idstein
Andreas Homburg (Leitung)
Susanne Lörx
Andreas Stolberg