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Ralf-Dieter Person


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Leitung bauliche Hochschulentwicklung

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Gefährdungsbeurteilungen: kennen – erstellen – verantworten und umsetzen

HIS-HE-Forum Arbeitssicherheit 2019 vom 27. bis 28. November 2019 in HannoverNeben einzelnen Gefährdungsfaktoren bilden zwei Beiträge zum Umgang mit Gefährdungsbeurteilungen und deren Akzeptanz den Rahmen. Der Einstiegsinput beschäftigt sich damit, wie an Hochschulen mit der Thematik generell umgegangen wird, u. a. in Bezug auf die Verantwortung von Führungskräften und die Übertragung von Pflichten. Raum gegeben wird auch der Frage, wie die Theorie der Arbeitsschutzanforderungen und -möglichkeiten in die Hochschulpraxis umgesetzt werden kann. Die größte Hürde besteht nämlich bei der Umsetzung des Arbeitsschutzes darin, die Motivation der Menschen an der Hochschule zu forcieren, sich für den Arbeitsschutz einzusetzen. Mit dem Experten Prof. Dr. Rüdiger Trimpop sollen die Einstellungen und Motivationen, die zu einem (Risiko)-Verhalten führen können, vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.
Weitere Themen sind u. a.:

  • Prüfung von elektrischen Arbeitsmitteln,
  • Expositionen von CMR (cancerogen mutagen reprotoxic) Stoffen und damit verbundene Dokumentationspflichten nach den gesetzlichen Vorgaben,
  • Einbezug von Arbeitssicherheit bei Veranstaltungen sowie
  • Umgang mit Brand- und Explosionsgefahren

Gründe für die Auswahl der Themen ist deren kontinuierliche Aktualität über Jahre hinweg. Gerade die Umsetzung und Organisation an den Hochschulen mit ihren dezentralen Strukturen bildet oftmals eine Herausforderung. Diese Auseinandersetzung aufzugreifen, ist ein wesentliches Element der Veranstaltung. Daher wollen wir ausreichend Zeit für den Austausch und die Diskussion der einzelnen Themen zur Verfügung stellen. Methodisch ist vorgesehen, zu jedem Themenbeitrag, welcher von einem ausgewiesenen Fachexperten vorgetragen wird, einen moderierten Austausch zu ermöglichen. Die individuellen Vorgehensweisen, vorhandenen Möglichkeiten und Herausforderungen an den einzelnen Hochschulen sollen untereinander diskutiert werden. Der Gewinn durch den direkten Erfahrungsaustausch für jeden einzelnen kann somit erhöht und verstetigt werden.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden einen fachlichen Input zu unterschiedlichen Gefährdungen und den Umgang damit zu ermöglichen und dadurch einen Anstoß für eigene Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg zu geben. Ziel ist, dass damit an der eigenen Einrichtung adäquat reagiert und gehandelt werden kann. Die Veranstaltung will neben dem fachlichen Wissenstransfer ein Forum zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung der Akteure bieten, die an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen den Arbeitsschutz gestalten.
Angesprochen sind Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Ministerien sowie sonstiger öffentlicher Einrichtungen für Forschung und Lehre, die mit Aufgaben im Arbeitsschutz befasst sind.