Analyse von Flexibilisierungsansätzen und Identifikation von Handlungsspielräumen für den CampusConnectEd-Verbund
Veröffentlichungsdatum
09.07.2026
HIS-HE:Forum 2|2026
Autor:innen
Inhalt
Die Publikation stellt auf Basis hochschuldidaktischer Diskurse und der fachlichen Expertise vom HIS-HE eine Systematik vor, die hilft, verschiedene Flexibilisierungsansätze vergleichend beurteilen zu können. Diese systematische Aufarbeitung entstand im Zuge einer Beauftragung von HIS-HE durch die HafenCity Universität Hamburg aus dem Verbundprojekt „CampusConnected“2 heraus. Über den Projektbezug kann gleichzeitig gezeigt werden, wie sich durch die Unterscheidung von Ebenen und Dimensionen der Flexibilisierung konkret geplante Maßnahmen – z. B. Microcredentials, KI-gestützte Lernumgebungen, hochschulübergreifende Anerkennungspraktiken – hinsichtlich ihrer anvisierten Wirkungen und Umsetzungsanforderungen charakterisieren lassen. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher rechtlicher und organisationaler Bedingungen an den jeweiligen Verbundhochschulen lassen sich mit den so gewonnenen Erkenntnissen, Empfehlungen und Priorisierungen für die Umsetzung ableiten.
Die hier präsentierten Ergebnisse richten sich insofern insbesondere an Hochschulleitungen, Hochschulmanagement, Projektverantwortliche und Akteur:innen in Studium und Lehre, die Flexibilisierung nicht als Sammlung einzelner Maßnahmen, sondern als Bestandteil einer profilbildenden Studienarchitektur verstehen und gestalten wollen.
Inhaltsverzeichnis
Management Summary
Vorwort
1 Ausgangssituation
2 Inhalte und Vorgehen
3 Flexibilisierung von Studienstrukturen als Thema der strategischen Hochschulentwicklung
4 Systematischer Überblick von Flexibilisierungsansätzen im Studium
4.1 Ebenen der Flexibilisierung
4.2 Dimensionen der Flexibilisierung
4.3 Systematik zur Einordnung und Charakterisierung von Flexibilisierungsmaßnahmen
5 Charakterisierung anvisierter Flexibilisierungsansätze im CampusConnectEd-Vorhaben
5.1 Gemeinsame Moodle-Plattform für Online-Selbstlernkurse
5.2 KI-gestützte Lernumgebungen: Learning Analytics und intelligente tutorielle Assistenzsysteme
5.3 Kollaborative und virtuelle Lernräume zur Teilnehmendenmotivation
5.4 Summer Schools und Festivals als Blockformate
5.5 Microcredentials, Zertifikate und Containerlösungen
5.6 Anerkennungspraktiken und automatisierte Verfahren
5.7 Mediendidaktische und Lerntechnologische Weiterbildung der Lehrenden und Lernenden
5.8 Weitere im Antrag nicht ausgeführte Flexibilisierungsansätze
6 Identifikation struktureller Anschlüsse zur Flexibilisierung an den CampusConnectEd-Hochschulen
6.1 Technische Universität Hamburg
6.2 HafenCity Universität Hamburg
6.3 Bauhaus-Universität Weimar
6.4 Universität Stuttgart
6.5 Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
6.6 Technische Universität Dresden
7 Gestaltungsspielräume der Hochschulen innerhalb der Landeshochschulgesetze
7.1 Relevante Regelungsbereiche in den Landeshochschulgesetzen
7.2 Relevanz gesetzlicher Regelungen für das CampusConnectEd-Vorhaben
8 Empfehlungen zur Flexibilisierung von Studienstrukturen
9 Literatur