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Workshop Translationale Forschung 2009

Translationale Forschung in der Medizin

Ziel der translationalen Forschung ist es, Erkenntnisse der biomedizinischen Grundlagenforschung möglichst rasch in klinische Diagnoseverfahren und Therapien umzusetzen. Umgekehrt sollen klinische Beobachtungen als Anregung und Rückkoppelung in die Grundlagenforschung einfließen. Der Wissenstransfer zwischen Labor und Krankenbett erfordert eine enge Vernetzung von Wissenschaftlern, Entwicklern und Anwendern, ohne diese aus ihren originären Aufgabenfeldern herauszulösen.

Exzellente Forschung stellt jedoch völlig andere Anforderungen an die technische und bauliche Infrastruktur als die klinische Spitzenmedizin. Hürden resultieren auch aus den unterschiedlichen Ausbildungs- und Karrierewegen molekularbiologischer und klinischer Wissenschaftler. Die translationale Forschung benötigt daher nicht nur hoch installierte Laborgebäude, sondern auch innovative Organisationskonzepte, um Wissenschaftler und Ärzte zusammenzuführen.

In einem gemeinsamen Workshop schlugen der Medizinische Fakultätentag und die Hochschul-Informations-System GmbH eine Brücke zwischen der Organisation der translationalen Forschung und der Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur. Alternativen Forschungskonzepten aus Medizinischen Fakultäten, Universitätskliniken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden Bemessungsmodelle zur Planung neuer und zur leistungsgerechten Allokation vorhandener Forschungsinfrastrukturen gegenübergestellt.

Programm

Dienstag, 17. November 2009

Nähere Auskünfte

Bernd Vogel