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HIS-HE

Workshop Medizin 2012

10. Mai 2012 in Hannover

Die patientenorientierte Forschung hat sich in den letzen Jahren grundlegend gewandelt. Mit der gezielten Förderung durch DFG und BMBF ist sie über industriefinanzierte klinische Studien hinaus zu einer bedeutsamen Drittmittelquelle für Universitätsklinika und Medizinische Fakultäten geworden. Zusätzliche Impulse geben die sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung mit ihren rund 30 Standorten. Die Anforderungen der Good Clinical Practice an die statistische Fundierung der Teilnehmerauswahl, an die Qualitätssicherung der Studienplanung und Ergebnisdokumentation sowie an die Prüfung der ethischen Vertretbarkeit haben eine formalisierte empirische Therapieforschung entstehen lassen. Konzeption, Durchführung und Koordination klinischer Studien und anderer Formen der patientenorientierten Forschung erfordern spezialisiertes ärztliches, pflegerisches und administratives Studienpersonal in den Universitätskliniken sowie in zentralen Serviceeinrichtungen. Der Ressourcenbedarf wächst damit über die Mitnutzung der Krankenversorgungsinfrastruktur deutlich hinaus.

Im HIS-Workshop wurde daher nachgefragt, in welchem Umfang die patientenbezogene Forschung ähnlich der biomedizinischen Laborforschung zentrale Forschungsgebäude oder zumindest spezielle Gebäudebereiche benötigt und wie diese zu dimensionieren sowie zu finanzieren sind.

Vorträge

Nähere Auskünfte

Bernd Vogel