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HIS-HE

Forum Qualitätsmanagement 2013

Revision von Studiengängen jenseits der Programmakkreditierung: Neue Formate des Peer Review in der Lehre

23. bis 24. April 2013 in Hannover

Seit Ende der 1990er Jahre sind Programmakkreditierungen das zentrale Instrument externer Evaluation von Studiengängen. Angesichts geplanter Systemakkreditierungen entwickeln jedoch immer mehr Hochschulen eigene Verfahren zur Revision ihrer Studienprogramme.

Entsprechende Verfahren firmieren unter Begriffen wie Internes Audit, Interne Akkreditierung, Evaluation durch einen Beirat oder Studiengangsreview. In der Regel folgen sie einer Methodik, die auch den Programmakkreditierungen zugrunde liegt: auf Basis eines vom Studiengang erstellten Selbstreports schließt sich ein Vor-Ort-Besuch von Peers bzw. Stakeholdern an, die einen Fremdreport erstellen, auf dessen Basis Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Programms eingeleitet werden. Gleichzeitig unterscheiden sich die neuen Verfahren z. T. erheblich u. a. hinsichtlich ihrer konkreten Zielsetzung, der Rolle und Aufgabe der Peers und Stakeholder, des Formalisierungsgrads und der Gestaltung des Follow up.

Die Tagung diskutierte vor diesem Hintergrund anhand von aktuellen Praxisbeispielen und Impulsen aus der Hochschul- und Organisationsforschung folgende Fragestellungen:

  • Welche neuen Verfahren zur Revision von Studiengängen gibt es? Worin bestehen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfahren? Welche Vor- und Nachteile lassen sich identifizieren?
  • Wie verändern sich infolge des „Insourcings“ der Programmakkreditierung Zuständigkeiten und Entscheidungskompetenzen von Hochschul- und Fachbereichsleitungen, Lehrstuhlinhaber(inne)n und Verantwortlichen für Qualitätsmanagement? Welche neuen Rollen und Herausforderungen ergeben sich für die verschiedenen Akteure?
  • Was sollten Hochschulen bei der Entwicklung entsprechender Verfahren beachten? Wie können bei der Gestaltung der Verfahren die Schwächen der Programmakkreditierung vermieden und ihre Stärken erhalten werden?

Vorträge