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4. Forum Energie 2008

Praxisseminar Energie: Hochschulen können mehr als Energie sparen

02. bis 04. Juni 2008 in Clausthal-Zellerfeld

Die HIS-Veranstaltung "Praxisseminar Energie" fand vom 2. bis 4. Juni 2008 in Clausthal-Zellerfeld statt.

Steigende Kosten für Energie belasten die Budgets der Hochschulen und erhöhen den Druck, Einsparungen zu erzielen. Hinzu kommen neue gesetzliche Rahmenbedingungen, die politische Diskussion um CO2 sowie der Wunsch Energiekosten verursacherbezogen umzulegen. Vor diesem Hintergrund fand vom 2. bis 4. Juni 2008 das HIS-Praxisseminar Energie unter dem Titel "Hochschulen können mehr als Energie 'sparen' " statt. Intelligente, innovative und praktikable Lösungen rund um die Themen Energie und Klimaschutz standen dabei im Mittelpunkt.

I. Aktuelle Entwicklungen

  • PDF Symbol  Aspekte zur Zukunft der Energieversorgung
    Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Technische Universität Clausthal Institut für Elektrische Energietechnik, Vorstandsvorsitzender des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen

    In seinen einleitenden Worten sprach Professor Beck über die verschiedenen Aspekte aus der Zukunft der Energieversorgung. Dabei zeigte er unter anderem auf, dass es möglich wäre, im Jahre 2050 etwa 50 % der Stromversorgung oder bei entsprechender Verbrauchssenkung sogar bis zu 100 % mit Hilfe von regenerativen Energien zu gewährleisten. Eine Dezentralisierung der Stromversorgung mit Hilfe von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung würde Effizienzsteigerungen ermöglichen, so dass die Klimaschutzziele eingehalten oder mit Hilfe der regenerativen Energien noch übertroffen werden können. Es bestehen jedoch noch erhebliche technische Probleme insbesondere bei der Netzstabilität, hier müssten völlig neue Wege beschritten werden.

  • PDF Symbol  Energiepark (CUTEC-Institut)
    Dr. Wehrmann, Technische Universität Clausthal – Institut für Elektrische Energietechnik

    Das bereits heute eine Unabhängigkeit von externer Energieversorgung im experimentellen Rahmen möglich ist, wurde im Rahmen einer Führung durch den Energiepark des CUTEC-Instituts der TU Clausthal demonstriert.

    Der Energiepark des CUTEC-Institutes wurde im Jahr 2000 errichtet und wird voraussichtlich noch bis 2010 betrieben werden. Er beherbergt eine Mischung aus BHKWs, Solarthermie, Fotovoltaik, Windenergie, Wärme- und Kälteanlagen, Wasserkraft und einen Holzhackschnitzelkessel. Im Leitstand des Institutes können diese Energiequellen variabel mit einander kombiniert oder mit dem Stadtwerkenetz verbunden werden. Eine Problemstellung beim autarken Betrieb der Anlagen liegt in der Stabilität des Netzes.

  • PDF Symbol  Neues zum Thema Energie und Aktuelles zur Energieeinsparverordnung
    Dipl.-Ing. Ralf-Dieter Person, HIS GmbH Hannover

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 steht aktuell am Ende einer Entwicklung, die mit der 1. Wärmeschutzverordnung im Jahre 1977 begann. Mit der EnEV 2007 werden erstmals auch Gebäude im Bestand betrachtet. Die Einführung des Energieausweises für Gebäude – verbrauchs- oder bedarfsbezogen – soll Vergleichsmöglichkeiten in Bezug auf den Gebäudeenergieverbrauch schaffen. Grundlage für die Ermittlung der Referenzwerte bilden die Bekanntmachungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bzw. die DIN 18599. Mit der derzeit in Abstimmung befindlichen EnEV 2009 wird das Anforderungsniveau weiter erhöht. Neben der EnEV sind im Rahmen des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung weitere gesetzliche Regelungen, F&puml;rder- und Forschungsprogramme zur Energieverbrauchsreduzierung, Verbrauchserfassung sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien festgelegt und zum Klimaschutz vorgelegt worden.

  • PDF Symbol  BMBF-Projekt "Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum nachhaltigen Konsum: Veränderung nachhaltigkeitsrelevanter Routinen in Organisationen " Projektvorstellung und Teilprojekt "Entwicklung eines Interventionsinstrumentes zur Förderung eines energieeffizienten Nutzerverhaltens unter Berücksichtigung von Habit- und Interventionsforschung"
    PD Dr. Ellen Matthies, Ruhr-Universität Bochum

  • fileadmin/user_upload/Veranstaltungen_Vortraege/2008/Praxisseminar_Energie_2008/vortrag_person_2.pdf
  • PDF Symbol  Analyse von Barrieren und Potenzialen im System Hochschule mit dem Ziel der Entwicklung eines maßgeschneiderten Beratungsangebotes für Hochschulen
    Dipl.-Ing. Ralf-Dieter Person, HIS GmbH Hannover

    Es gibt eine Reihe von Methoden, die angewendet werden können, um Änderungen im Verhalten bei der Energieverwendung zu erreichen. Es sind jedoch nicht alle Methoden gleichermaßen Ziel führend und nur wenige erreichen einen andauernden Effekt. Hier setzt das Forschungsprojekt an, das die Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der HIS GmbH unter Beteiligung der Energieagentur NRW sowie mehrerer Hochschulen durchführt. Im Rahmen des Projekts wird ein Instrumentarium entwickelt, das auf das menschliche Verhalten Einfluss nehmen und nachhaltig das Verhalten im Umgang mit Energie verbessern soll.
    HIS wird sich dabei schwerpunktmäßig mit dem System Hochschule befassen und zur Unterstützung der Projektphase sowie zur dauerhaften Bereitstellung von Informationen und Kommunikation ein Energie-Portal im Internet entwickeln und bereitstellen.

  • Bedeutung des Themas Energie bei der Zertifizierung
    Dr. Marco Wisniewski, Deloitte Cert Umweltgutachter GmbH

    Das Unternehmen Deloitte hat etwa 150.000 Mitarbeiter weltweit und ist vorwiegend im Bereich Wirtschaftsprüfung tätig. Umweltmanagement und Emissionshandel sind weitere Geschäftsfelder des Unternehmens, wobei hier in erster Linie Prüfungen und Zertifizierungen durchgeführt werden. So wurden die Umweltmanagementsysteme der Universitäten Dresden, Bremen und Lüneburg von Deloitte zertifiziert. Im Bereich der Umweltmanagementsysteme gibt es zwei Verfahren: ISO 14001 (international) sowie EMAS (europaweit). Letzteres ist auch gesetzlich geregelt, d. h. das Zertifikat wird durch behördliche Verordnung zur freiwilligen Umsetzung unterstützt.

II. Projektberichte und Erfahrungsaustausch

  • PDF Symbol  Energiesparen durch finanzielle Anreize für die Nutzer: Integration von technischen und verhaltensorientierten Maßnahmen an der Universität Freiburg
    Dipl.-Math. Michael Stumpf, Universität Freiburg

    An der Universität Freiburg wurde u. a. in Gebäuden des Instituts für Psychologie ein Prämienmodell zur Energieeinsparung &"Dezentrale monetäre Anreize zur Energieeinsparung" im Rahmen eines Forschungsprojekts durchgeführt. Dabei wurde deutlich, dass der Aufwand – auch wenn es in erster Linie um verhaltensbezogene Maßnahmen und nicht um Investitionen im Rahmen von technischen Maßnahmen geht – nicht zu vernachlässigen ist. Wichtig sind dabei die Einbindung von verantwortlichen Personen sowie durch das technische und kaufmännische Gebäudemanagement mit entsprechenden Ressourcen, die Akzeptanz unter den Beteiligten sowie eine gute Zahlenbasis (Zählerdaten, Bereinigungsfaktoren etc.).

  • PDF Symbol  "Energiebewusste RUB" – ein Projekt zur Förderung energieeffizienten Verhaltens an der Ruhr-Universität Bochum
    Dipl.-Psych. Nadine Hansmeier, Ruhr-Universität Bochum

    Die Ruhr-Universität Bochum hat mit Beginn des Wintersemesters 2006/2007 ein Projekt zur Förderung des energieeffizienten Verhaltens durchgeführt. Das Projekt startete mit einem Interventionsprogramm zum energieeffizienten Heizen und Lüften und richtete sich in erster Linie an die Beschäftigten der RUB. Dabei wurden u. a. 1.500 Plakate aufgehängt, Aufkleber verteilt und eine Verlosung ausgeschrieben. Das Projekt endete im Frühjahr 2008 – die Ziele wurden größtenteils erreicht. Die Einsparungen lagen bei etwa 1.700 MWh. Die Auswertung der Ergebnisse ergab, dass Verhaltensänderungen erreicht worden sind, Langzeiteffekte sind allerdings derzeit noch nicht abschließend bewertbar.

  • PDF Symbol  Weiterführung des HIS-Projektes "Energiecontrolling und Energieeffizienz in Hochschulen" in Rheinland-Pfalz
    Dr. Joachim Liers, Universität Mainz

    Im Anschluss an das im Jahre 2006 durchgeführte HIS-Projekt wurden vier Universitäten und acht Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz nach dem Ausbau ihres internen Energiecontrollings im Rahmen einer Untersuchung der TSB Bingen bewertet. Danach wurde ein Konzept erarbeitet, dass die Einführung eines Energiecontrollings unterstützen sollte. Nach der Durchführung dieses Teilprojektes wurden die Hochschulen gebeten, auf freiwilliger Basis auch die Umsetzung in ihren Hochschulen durchzuführen. Die im Beitrag vorgestellten Aktivitäten der Universität Mainz beinhalteten den Auf- und Ausbau der Zählerstruktur verbunden mit der Übertragung der Daten auf eine Energiecontrollingsoftware in einem Teil der Gebäude sowie eine Intensivierung der händischen Datenpflege aus den anderen Gebäuden. Erste Projektergebnisse sollen Ende Juni 2008 präsentiert werden. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass sich das Energiecontrolling innerhalb von drei bis vier Jahren amortisieren wird.

  • PDF Symbol  Energiemanagement der Stadt Frankfurt am Main
    Dipl.-Ing. Mathias Linder, Stadt Frankfurt am Main

    Das Energiemanagement der Stadt Frankfurt besteht aus dem Energiecontrolling, der Betriebsoptimierung und investiven Maßnahmen, die die effektivere Nutzung der Energie unterstützen. Es stellte sich heraus, dass der Einsatz eines Energiecontrollers das Zehnfache seiner Kosten einspart und sich somit die Schaffung entsprechender Stelle sehr schnell rechnet. Das bei der Stadt Frankfurt verwendete Anreizsystem sorgt dafür, dass die Nutzer über 50 % der erzielten Kosteneinsparungen verfügen können, davon können wiederum 50 % auch als Prämie direkt an die Verantwortlichen (z. B. Hausmeister an den Schulen) weitergegeben werden. Seitens der Stadt Frankfurt wird außerdem bereits heute ein wesentlich höherer Standard als der in der EnEV 2007 geforderte bei Sanierungen und Neubauten gefordert. So ist hier bei Neubauten bereits Passivhausbauweise als Standard definiert.

  • PDF Symbol  Bauteilaktivierung und Erdwärmenutzung an der Hanzehogeschool Groningen/Niederlande
    Jan F. Lukkien u. Peter Vaas, Hanzehogeschool Groningen

    Die Hanzehogeschool Groningen hat etwa 22.000 Studierenden und 2.300 Angestellte. Bis zum Jahre 2004 hat es an der Hanzehogeschool keine Aktivitäten im Bereich Energie gegeben. Die im Vergleich zu anderen Hochschulen hohen Energiekosten führten zu einem Umdenken. Es wurden insbesondere im Rahmen von Neubaumaßnahmen Systeme zur Bauteilaktivierung in Verbindung mit Erdwärmespeichersystemen eingebaut, die zu messbaren Einsparungen geführt haben.

Expertengespräche:

In verschiedenen Gruppen fand ein Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Themen statt, die diese vorab selbst bestimmt und ausgewählt haben:

  • Thema 1:
    Kriterien eines nutzerorientierten Energie-Portals
    Diskutiert wurden die konkreten Anforderungen an ein Energieportal, die Informationen, die verfügbar sein sollen sowie die Möglichkeiten der interaktiven Nutzung, z. B. im Rahmen von Diskussionsforen.

  • Thema 2:
    Energieflussdiagramme und Energiebenchmarking
    Können Energieflussdiagramme verwendet werden, um das Energiecontrolling zu unterstützen? Welche Möglichkeiten bergen sich im Rahmen eines Energiebenchmarkings?

  • Thema 3:
    Energiebeschaffung und Energielieferverträge
    Welche Möglichkeiten bestehen bei der Beschaffung? Welche vertraglichen Besonderheiten sind zu beachten? Welche Laufzeiten sind zu empfehlen?

  • Thema 4:
    Regenerative Energien, Bsp. Biomasse
    Der Einsatz regenerativer Energien wird u. a. durch die steigenden Preise für die herkömmlichen Energieträger sowie die staatliche Förderung interessant. Ein großes Potenzial wird dem Einsatz der Biomasse zugeschrieben. Einige Projekte an Hochschulen wurden bereits realisiert.

  • Thema 5:
    Energieeinsparung durch Verhaltensänderung
    Erfahrungen zu verhaltensbezogenen Maßnahmen gibt es bereits bei einigen Hochschulen. Allerdings sind diese eher punktuell und nur selten evaluiert. So stellt sich die Frage, welche Maßnahmen sinnvoll sind und dauerhaften Erfolg versprechen?

  • Thema 6:
    Energiemanager an Hochschulen: organisatorsiche Einbindung, Aufgabenbereiche
    Lohnt es sich, eigene Zuständigkeiten für das Energiemanagement an Hochschulen zu schaffen? Welche Anforderungen sind bei einer Ausschreibung entsprechender Stellen zu empfehlen?

  • Thema 7:
    EnEV 2007 und Energieausweise
    Wer muss Energieausweise erstellen bzw. erstellen lassen und welcher Ausweis soll es sein? Welche Qualifikation ist gefordert und welche Erfahrungen gibt es?

  • Thema 8:
    Anreizsysteme zur Energieeinsparung
    Sind monetäre Anreize ein geeignetes Mittel, um das Nutzerverhalten zu verändern und was ist bei der Einführung zu beachten? Welche Erfahrungen liegen damit vor?

  • Thema 9:
    Energieeinsparung mit Hilfe der GLT
    Gebäudeautomationssysteme bieten vielfältige Möglichkeiten, das Energiecontrolling zu unterstützen und durch direkten Eingriff in den Anlagenbetrieb Einsparungen zu erreichen. Allerdings gilt es auch hier abzuwägen, in welchem Umfang Investitionen insbesondere in Gebäudeleitsysteme sinnvoll sind.

III. Lernen von Anderen und Perspektive

  • PDF Symbol  "mission E" - die Energieeffizienzkampagne zur Sensibilisierung der Bundeswehrangehörigen
    Tom Küster, EnergieAgentur NRW

    Das Projekt "mission E" wurde als Projekt zur Sensibilisierung des Nutzerverhaltens der Bundeswehrangehörigen vom Bundesministerium für Verteidigung ins Leben gerufen. Die Grundlage sollte lauten: Einsparungen ohne Komfortverlust!
    Als anfängliches Einsparziel wurde eher vorsichtig das Ziel, etwa 1 % des Gesamtenergieverbrauchs der Bundeswehr einzusparen, festgelegt. Am Ende des ersten Jahres zeigte sich, dass die Erwartungen mit Einsparungen bei der Elektroenergie in Höhe von 4,6 % und bei der Wärmeenergie (witterungsbereinigt) um 9,3 % deutlich übertroffen werden konnten. Somit konnte im Jahr 2007 für die Weiterführung des Projektes ein Budget aus den Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt werden. Auf Grundlage dieses Projektes wurde ein Konzept entwickelt, das es ermöglicht, interessierte Unternehmen, Kommunen und auch Hochschulen zu unterstützen.

  • PDF Symbol  Universität Lüneburg - Klimaneutrale Hochschule
    Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Ruck, Universität Lüneburg

    Die Leuphana Universität Lüneburg, die seit 2000 EMAS zertifiziert ist, hat sich das Thema Nachhaltigkeit ganz offensiv in ihr Leitbild geschrieben. Seit 1999 werden regelmäßige Projekte zum Thema durchgeführt. Zu den laufenden und geplanten Maßnahmen gehören z. B. der Einsatz von Wärmepumpen mit Biogas zum Kühlen und Heizen, aktivierte Betonkerne in Verbindung mit Aquiferspeichern, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, der Einsatz von Solarenergie in großem Umfang auf den Gebäudedächern sowie nutzerbezogene Maßnahmen. Eine besondere Herausforderung stellt hier das geplante Studierendenzentrum/Audimax dar. Federführend in Deutschland ist die Leuphana Universität in Bezug auf die angestrebte Klimaneutralität, die dort bis zum Jahre 2012 erreicht werden soll.

  • PDF Symbol  Energiewende und Klimafolgen
    Prof. (em.) Dr. Michael Jischa, TU Clausthal – Institut für Technische Mechanik; Ehrenvorsitzender des Club of Rome

    Die Solarenergie wird in der Zukunft immer mehr in den Mittelpunkt unserer Energiegewinnung rücken. Der stetige Energieverbrauch wächst schneller als die Weltbevölkerung, was bedeutet, dass langfristig eine Lösung zur Energiegewinnung gefunden werden muss, die einerseits technisch realisierbar ist und andererseits langfristig ökonomisch rentabel ist, so dass die fossilen Energieressourcen ersetzt werden können. Eine weitere Problematik, die gelöst werden muss, um regenerative Energien sinnvoll zu nutzen, ist die Speichertechnik sowie die Möglichkeit, Energie über weite Strecken zu transportieren. Überlebensnotwendig ist es, die Klimaveränderungen, die in Abhängigkeit zu unserem Energiekonsum stehen, zu verringern. Klimamodelle, Prognosen und Zukunftsszenarien mit entsprechenden Empfehlungen sind bereits seit Jahren im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen entwickelt worden, haben jedoch in der Vergangenheit nicht in ausreichendem Maße zu Konsequenzen geführt.