Menü

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin: Durchführung der ersten Umweltprüfung (EMAS)

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) will das Thema Umweltschutz an der Hochschule noch stärker institutionell verankern. Um dieses zu erreichen und glaubhaft zu dokumentieren, wird eine Validierung nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) angestrebt. Den Verordnungstext finden Sie hier.

EMAS steht für die freiwillige Verpflichtung von Betrieben und Organisationen, den betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Für die Durchführung der ersten Umweltprüfung und den damit eingeleiteten Weg zur ersten Umwelterklärung hat die HTW Berlin HIS-HE als externe fachliche und methodische Begleitung ausgewählt.

Im Rahmen verschiedener Projekte hat HIS-HE in den vergangenen Jahren intensive Erfahrungen mit der Organisation des Umweltschutzes in Hochschulen und dem Einsatz normierter Verfahren (z. B. EMAS) gesammelt. Beispielsweise wurden die Leuphana Universität Lüneburg, die Universität Bremen, die Universität Tübingen (Durchführung der Ersten Umweltprüfung gemäß EMAS-Verordnung an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Begleitung und Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems nach "EMAS" an der Eberhard Karls Universität Tübingen) und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt bei der Einführung eines Umweltmanagementsystems unterstützt und auf dem Weg zur Validierung begleitet.

Ziel des geplanten Projektes ist die systematische, mitarbeiterorientierte Bestandsaufnahme zum Umweltschutz. Die Bestandsaufnahme soll formal und inhaltlich die Vorgaben von EMAS (Erste Umweltprüfung) erfüllen. Sie ist Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der Leistung im Umweltschutz. Die Bestandsaufnahme dient als Einstieg in ein Umweltmanagementsystem nach EMAS, womit eine Verstetigung der Verbesserungen von Umweltleistungen erreicht wird. Dieses Vorgehen ist vornehmlich auf den Betrieb („Verwaltung“) der HTW Berlin ausgerichtet. Die Schnittstellen zu Lehre und Forschung werden jedoch einbezogen, um den Transfer innerhalb der Hochschule sicherzustellen.

Ziel ist es auch, durch die spezifische Methodik (Hochschulangehörige von Anfang an aktiv einzubeziehen) eine hohe Motivation zur aktiven Teilnahme der relevanten Akteure sowie eine offensive Einbeziehung der Hochschulleitung zu erzielen und damit zur Verstetigung des Prozesses an der Hochschule zu sorgen. Die Datenaufnahme soll effizient erfolgen; vorhandenes Wissen wird gebündelt. Dieses erfolgt durch ein mitarbeiterbezogenes Evaluierungskonzept, das sogenannte “Berichterstatterkonzept” das von HIS-HE für die Errichtung von Umweltschutzmanagementsystemen in Hochschuleinrichtungen entwickelt und etabliert wurde. Das Projekt beginnt im August 2016.