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HIS-HE

Benchmarking: Gebäudemanagement an Hochschulen in Sachsen-Anhalt (seit 2008)

Ziel des Projektes

Im Aufgabenbereich "Gebäudemanagement" haben 4 sachsen-anhaltinische Hochschulen unter der Moderation von HIS im Jahr 2008 begonnen, ein Benchmarking durchzuführen. Mittlerweile hat sich der Kreis der Teilnehmenden auf alle Hochschulen des Landes erweitert. Im Projekt wird auf dem Instrumentarium der HIS-Hochschulentwicklung für ein quantitatives Verwaltungsbenchmarking aufgesetzt, bei dem im Sinne einer Grobanalyse Abweichungen, Auffälligkeiten und Sondersachverhalte zwischen den Hochschulen ausgemacht und dann in einem anschließenden Erfahrungsaustausch vertieft werden.

Ziel ist es, in vergleichender Weise die derzeitige Ressourcenausstattung und Leistungstiefe der einzelnen Hochschulen zu ermitteln und damit Ansatzpunkte für Verbesserungspotentiale im Sinne eines Effizienz- und Effektivitätsgewinns zu identifizieren. Dabei soll das Lernen von guten Ideen und Lösungen der jeweils anderen Hochschulen im Vordergrund stehen. Im Laufe des Projektes konnten die Ziele umgesetzt und die Kontakte etabliert werden. Auf der konkreten Arbeitsebene wurde ein Netzwerk für aktuelle Fragestellungen geschaffen. Die Datenerhebung wird in regelmäßigen Abständen erneut durchgeführt. Auf diese Weise konnte das Projekt in ein kontinuierliches Benchmarking überführt werden.

Übergreifende Ergebnisse

Alle Daten inkl. der Kosten werden nicht offen gelegt. Die Ergebnisse verbleiben im Kreis der teilnehmenden Hochschulen. Übergreifende Erkenntnisse waren:

  • Jede Hochschule kann von anderen lernen.
  • Spezifische Besonderheiten sind für ein gegenseitiges Lernen unwesentlich.
  • Größte Verbesserungspotentiale hinsichtlich Kosten, Qualität oder Verfahren ergeben sich bei Gebäudereinigung, Energieversorgung, Instandhaltung.
  • Eine Beurteilung der eigenen Kosten, Abläufe wurde möglich.
  • Wertvoller Erfahrungsaustausch, Bildung eigener Arbeitsgruppen, künftig engere Zusammenarbeit.
  • Eine Verstetigung des Benchmarkings ist sinnvoll.
  • Erfolgsfaktoren sind u. a.: Kostendaten nicht zu sehr in den Vordergrund stellen, kontinuierliche Beteiligung der Hochschulen, Stetigkeit der Teilnahme, Vertrauen schaffen.