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Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Umweltschutz in Hochschulen

Zum HIS:Mitteilungsblatt Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz 4|2012

14.01.2013

Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH informiert seit 1989 kontinuierlich viermal jährlich im HIS:Mitteilungsblatt über aktuelle Entwicklungen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in Hochschulen. Das Mitteilungsblatt liefert Berichte zu erprobten und innovativen Erfahrungen aus der Praxis und bezieht Position zu virulenten Fragestellungen.

Energieeffizienz ist nicht erst seit der Diskussion zur Energiewende ein zentrales Thema für Hochschulen. Das Erkennen von Einsparungsmöglichkeiten und die politische Außenwirkung sind Motiv, Energiemonitoring oder Energiecontrolling einzuführen. Eine neue HIS-Publikation stellt hierfür wichtige Rahmenbedingungen zusammen und präsentiert erfolgreiche Praxismodelle. In einer ausführlichen Rezension stellt das HIS Mitteilungsblatt die Veröffentlichung vor.

Einblicke in aktuelle HIS-Aktivitäten gibt ein Bericht zur Umsetzung der neuen DGUV Vorschrift 2 an der HAW Hamburg. HIS hat als Prozess- und Fachberater in einem beteiligungsorientierten Verfahren alle relevanten Akteure zu einer einvernehmlichen Lösung geführt, die von der Hochschulleitung als „Handlungsanleitung“ angenommen wurde. Das Fachpersonal für Arbeitssicherheit hat das Projekt genutzt, erstmalig die Aufgabenerledigung jenseits des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG), also operative Dienstleistungen, qualitativ und quantitativ zu benennen.

Im Veranstaltungsblock blickt HIS zurück auf das Forum Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz mit dem Schwerpunktthema Brandschutz und Notfallplanung. Eine von vielen Referenten mitgetragene Übereinstimmung wurde von Dr. Eckhardt Diehl, Dezernent Gebäudemanagement und Technik an der Philipps-Universität Marburg, so formuliert: „Im Brandschutz gibt es keine Standardlösungen. Es sind immer individuelle und kreative Lösungen für den Einzelfall gefordert.“

Die Universität Bremen berichtet über die Einrichtung einer Solargenossenschaft an der Universität durch und für Mitarbeiter der Universität. Ziel ist es, vorhandene Potenziale zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht auf von der Universität der Solargenossenschaft überlassenen Flächen im Bereich der Universität zu erschließen und durch Integration des Stroms in die Energieversorgung der Universität zu nutzen. Zum Jahreswechsel 2011/2012 erfolgte die Eintragung. 130 Mitglieder gaben eine Einlage von 350.000 €! Mit der zusätzlichen Einwerbung eines KfW-Kredites konnten zunächst Anlagen von einer Größe von ca. 300 kWp errichtet werden. Heute befinden sich auf den Dächern Solaranlagen mit einer Leistung von 440 kWp und einer Investition von 900.000 €.

Pressekontakt

Katharina Seng