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Spende fördert Kompetenz im Bereich Telemedizin

01.10.2016

(PresseBox) - Mit der Spende eines VisitOR1 unterstützt das Tuttlinger Medizintechnik-Unternehmen Karl Storz den weiteren Ausbau der Fakultät Informatik mit hochmoderner Medizintechnik. Die Spende ermöglicht neue Ansätze in Lehre und Forschung.

Das Telemedizingerät "VisitOR1" der Firma Karl Storz wird nun in Forschung und Lehre vor allem in den Studiengängen Medizinisch-Technische Informatik sowie Human-Centered Computing der Hochschule Reutlingen eingesetzt. ?Mit dem VisitOR1 können unsere Studierenden nun vor Ort selbst erleben, wie moderne Telemedizin praktisch erfolgt und gleichzeitig auch neue Anwendungsgebiete erforschen", so Studiendekan Prof Dr. Oliver Burgert. ?Die Spende eröffnet uns hier Möglichkeiten, die wir mit unseren normalen finanziellen Mitteln nicht so schnell erreicht hätten."

Mit dem VisitOR1 können zukünftig Telemedizin-Aufgaben durch die Studierenden in Reutlingen perfekt simuliert werden. So ist es mit dem VisitOR1 möglich, dass externe Personen und Experten eine Operation live über eine gesicherte audiovisuelle Verbindung mitverfolgen. Dabei werden nicht nur Bild und Ton der eingebauten Kamera übertragen, die beispielsweise die Situation im Operationssaal zeigt. Das System ermöglicht es auch, beliebig viele weitere Videosignale, etwa von einer Endoskopie-Kamera, zu übertragen. Bei schwierigen Operationen können so weitere Fachärzte zu Rate gezogen werden, die ihre Informationen über einen Remote-Kanal übermitteln können. Dieser ermöglicht es zum Beispiel den extern zugeschalteten Ärzten, das Operationsteam mit einem ferngesteuerten Laserpointer auf bestimmte Details hinzuweisen oder Bilder aus dem Operationssaal mit Informationen für das Operationsteam zu ergänzen.

Neben dem Einsatz bei praktischen Übungen sollen an der Fakultät aber auch neue Funktionen und weitere Anwendungsgebiete des VisitOR1 erforscht werden. Die vielfältige Funktionalität des Geräts, etwa mit dem extern steuerbaren Laserpointer, könnte auch für allgemeine Konferenzsysteme genutzt werden.