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Auf dem Weg zur "Gesunden Hochschule"

Mentorenprogramm mit Reflexionsinstrument - ein Kooperationsprojekt der TK und HIS-HE

04.02.2020

Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) und die Techniker Krankenkasse (TK) haben ein auf drei Jahre angelegtes Kooperationsprojekt zur Gesundheitsförderung an Hochschulen gestartet. Das gemeinsame Ziel der Kooperation ist es, das betriebliche und studentische Gesundheitsmanagement an Hochschulen zu unterstützen und zu fördern.

Ein praktikables Ergebnis der Zusammenarbeit ist u. a. das Reflexions- und Entwicklungsinstrument, welches in den Jahren 2015 - 2016 gemeinsam mit sechs Hochschulen entwickelt wurde. Das Reflexions- und Entwicklungsinstrument ist so gestaltet, dass eine Standortbestimmung der Hochschulen im Bereich Gesundheitsförderung - im Selbsttest – möglich ist. Die kritische Prüfung der eigenen Positionierung in der Gesundheitsförderung und die Erschließung strategischer Weiterentwicklungspotenziale stehen im Mittelpunkt des Instrumentes. Das entwickelte Instrument ist der Hochschulöffentlichkeit zur Verfügung gestellt worden und findet bereits breite Anwendung (zur Pressemitteilung).

Mit der aktuellen Kooperationsvereinbarung soll das Instrument im Projektzeitraum November 2019 bis Februar 2022 weiter eingesetzt und kontinuierlich verbessert werden. Der Einsatz kann individuell durch die jeweilige Hochschule in Eigenregie erfolgen. Die Hochschulen haben jedoch auch die Möglichkeit, das Instrument in Begleitung eines erfahrenen Gesundheitskoordinators, der an der Erstellung des Instrumentes beteiligt war, anzuwenden. In diesem gezielten Erfahrungsaustausch und Support liegt ein besonderer Mehrwert für die beteiligten Hochschulen.

Da zunehmend eine Vielzahl von Hochschulen ein studentisches Gesundheitsmanagement implementiert, ist es zusätzlich das Ziel, das Reflexionsinstrument für den Einsatz im Studentischen Gesundheitsmanagement weiterzuentwickeln. Denn die Ausrichtung des bisherigen Instrumentes lag auf dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Obwohl einige Punkte für die Zielgruppe der Studierenden übertragbar sind, wird ein studentisches Gesundheitsmanagement mit seinen Anforderungen, Kriterien, weiteren Aspekten und Umsetzungsmöglichkeiten damit nicht umfassend abgedeckt.

Zudem liegt das Instrument bisher in einer Printversion als Broschüre sowie in einem bearbeitbaren PDF-Format vor. Um die Anwendungsfreundlichkeit zu erhöhen, ist es ein Anliegen des Projektes, das Instrument in eine verbesserte Digitalversion zu überführen, die den Anwendern zur Verfügung gestellt werden kann. Münden soll das Projekt in eine gemeinsam ausgerichtete Informationsveranstaltung, auf der die Inhalte und das weiterentwickelte Reflexions- und Entwicklungsinstrument einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden soll.

Nähere Auskünfte

Urte Ketelhön

Pressekontakt

Katharina Seng