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HIS-HE

Arbeitssicherheit, Brandschutz, Security

Das Arbeitsgebiet Arbeitssicherheit ist seit Anfang der 1990er Jahre ein klassisches Themenfeld von HIS-HE. Der Umgang mit Gefahrstoffen und die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen waren die dominierenden Themen der ersten Jahre, etwas später dann Brandschutzkonzepte. Heute dominieren Organisationsuntersuchungen das Tätigkeitsfeld von HIS-HE.

In der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungszentren ist für HIS-HE wichtig, die Besonderheit dieser Einrichtungen zu verstehen und zu berücksichtigen, um realistische Unterstützung zu bieten. Dieses kommt z. B. an den Schnittstellen zwischen Betrieb und Forschung und Lehre zum Ausdruck.

Die Unterstützung der Hochschulen durch HIS-HE in diesem Aufgabengebiet ist aktuell fokussiert auf die Analyse der Arbeitsschutzorganisation. Insgesamt ist das Spektrum durch folgende Aktivitäten charakterisiert:

  • Gutachterliche Analyse konkreter Gegebenheiten
  • Entwickeln von Handlungsoptionen zur Optimierung
  • Begleiten der Umsetzung als Veränderungsprozess
  • Unterstützung bei der Umsetzung der DGUV Vorschrift 2
  • Moderation von Benchmarking-Zirkeln
  • Bereitstellen von Informationen für praktische Vor-Ort-Arbeit

Als Besonderheit hat HIS-HE erstmalig die Leitenden Sicherheitsingenieure einiger deutscher Universitäten in einem Benchmarking-Club vereint. Hier werden, vor dem Hintergrund von good practice, spezielle Themen der Arbeitssicherheit erörtert.

Das Thema Security steht bei den Hochschulen erst in den letzten Jahren vermerkt im Blickpunkt. Nicht nur die Amokläufe an US-Amerikanischen Universitäten und deutschen Schulen haben die Hochschulen zum Umdenken veranlasset. Auch die „gefühlte Sicherheit“ der Bediensteten und Studierenden im alltäglichen Hochschulleben wird mit mehr Sensibilität beobachtet. Bedrohliche Situationen in unterschiedlichen Eskalationsstufen sind für alle Organisationen, auch Hochschulen, Teil der Realität.

Die Hochschulen reagieren mit unterschiedlichen Konzepten und Aktivitäten auf diese Situation. Bedrohungsmanagement und Notfallmanagement sind die zentralen Formen, eine angemessenen Vorsorge.

Prävention, Intervention und Nachsorge sind Elemente eines professionellen Bedrohungsmanagements. In der Regel entstehen bedrohliche Situationen nicht aus heiterem Himmel; in den meisten Fällen treten im Vorfeld Warnsignale auf. Diese lassen sich mit einem professionellen Bedrohungsmanagement zumeist erkennen, einschätzen und auch entschärfen. Aktuell hat z. B. die TU Darmstadt ein Bedrohungsmanagement auf hohem Niveau instralliert.

HIS-HE führt in Kooperation mit Dr. Jens Hoffmann (Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Darmstadt) das Forum Bedrohungsmanagement durch.

Soweit Situationen tatsächlich eskalieren wird ein Notfallmanagement erforderlich. Hier ist, sowie beim Brandschutz die Feuerwehr, die Polizei erster Ansprechpartner der Hochschulen. HIS-HE unterstützt Hochschulen bei Prozessaufnahmen und der Erstellung von Ablaufplänen.

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Zeitschrift

Laufend (Auswahl)

Abgeschlossen (Auswahl)

2016

Grundlagenprojekt: Ressourceneinsatz für den Strahlenschutz und die Gentechnik an Universitäten mit angeschlossenem Universitätsklinikum

2015
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2004
2003
2002
2001
2000

2017

2015

2013

2012

2011

Best Practice – Organisation des Arbeitsschutzes in Hochschulen-Beobachtungen und Wertungen durch HIS

Vortrag am 01.06.2011 auf der 36. Jahresfachtagung der VDSI-Fachgruppe Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen in Münster

2010

100-prozentige Sicherheit geht nicht

HIS-HE-Interview mit Ulrich Ettler, Leiter der Spezialeinheiten der Polizei in Nordrhein-Westfalen

Gib mir Sicherheit!

Forschung & Lehre, 3, 192-193

2009

2008

Emotionen und Rationalität in der Sicherheitsarbeit-Verantwortlichkeit und Qualität

Vortrag auf der Tagung "Arbeitsschutz an Fachhochschulen" der Sicherheitsfachkräfte und Gefahrstoffbeauftragten am 04.09.2008 in Nürtingen

2007

Sicherheits- und Gesundheitsförderung in der wissenschaftlichen Ausbildung

In: Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit.

2006

Unfallkassen als Partner der Hochschulen

Bericht. Hannover: HIS 2006

2005

Managementmethoden in Hochschulen-Einsatzgebiet Umwelt- und Arbeitsschutz

In Walter Leal Filho, & Bernd Delakowitz (Hrsg.), Umweltbildung, Umweltkommunikation und Nachhaltigkeit 18: Umweltmanagement und Nachhaltigkeit an Hochschulen (S. 127-142). Frankfurt am Main: Lang.

2004

Checklisten Arbeits- und Umweltschutz in Hochschulen?

Erstellt im Auftrag des Arbeitskreises Umweltschutz und Arbeitssicherheit, der Universitätskanzler. 2. überarb. Auflage, Hannover: HIS.

2003

Erprobung eines internetbasierten Arbeitsschutz-Informationssystems im Hochschulbereich

In: Werkstattberichte 27: Sicherheit und Gesundheit bei betrieblichen Entwicklungs- und Planungsprozessen

2001

Einsatz neuer Medien im Arbeits- und Gesundheitsschutz an Hochschulen – HIS-Projekt "ARGEPLAN"

Sonderdruck aus: HIS Mitteilungsblatt "Gefährliche Stoffe und Abfälle an Hochschulen", Nr. 3/4 (2001), Seite 1

Nutzung elektronischer Medien im Arbeits- und Gesundheitsschutz in Hochschulen, BMBF-Verbundprojekt ARGEPLAN

Referat auf der 27. Jahresfachtagung des VDSI - Fachgruppe Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen am 27.09.2001 in Ulm. In VDSI Fachgruppe Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen (Bearb.), Tagungsband zur 27. Jahrsfachtagung vom 26. - 28.09.2001 Ulm.

2000

1998

1997

1995

1994

Entsorgung von Sonderabfällen aus Hochschulen-Gutachten für das Forschungsprojekt "Umweltschutz an deutschen Hochschulen" der Hochschul-Rektoren-Konferenz

In Jürgen Starnick, & Matthias Winzer (Hrsg.), Umweltschutz an deutschen Hochschulen. Handbuch für Umweltschutz. Hochschulrektorenkonferenz. Bonn: Alpha-Informationsgesellschaft mbH

1993

1992

1991

1990

1988

1986