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Newsletter Nachhaltige Hochschule

Ausgabe März 2021

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Save the Date:
Forum Gebäudemanagement vom 13. – 14. September 2021 in Hannover. Dieses Jahr mit dem Leitthema: Strategien entwickeln – Erwartungen formulieren – Konsequenzen umsetzen. Welche Strategien hat eine Hochschule und wie kann und muss das Bau- & Gebäudemanagement darauf reagieren – was bedeuten die Entwicklungen und Entscheidungen an Konsequenzen für das Bau- und Gebäudemanagement? Diese Thematik möchten wir in Vorträgen, Sessions und in Gesprächen bearbeiten und gemeinsam diskutieren.

3 – Klimaschutz und Dienstreisen:
Urte Ketelhön im Gespräch mit dem Netzwerk Umwelt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region Ost. Aufbauend auf einer Darstellung der Aktivitäten von einzelnen Einrichtungen im Netzwerk im HIS-HE:Mitteilungsblatt 4/2020 wurde ein vertiefender Talk zu der Thematik geführt. Neben einer Darstellung des Netzwerkes Umwelt und seinem Stellenwert für die beteiligten Akteure wurde gemeinsam der Fragen nachgegangen, wie das Thema Mobilität und Dienstreisen im Netzwerk diskutiert wird.

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++++ Neues aus den wissenschaftlichen Einrichtungen ++++

Universität Bayreuth:
Die Universität Bayreuth verabschiedet als eine der ersten Universitäten in Bayern eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie. Mit dem jüngsten Hochschulratsbeschluss hat sich die Universität Bayreuth (UBT) eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie gegeben. Darin verpflichtet sie sich als eine der ersten Universitäten in Bayern auf klare, nachprüfbare Ziele - unter anderem zur Ressourcenschonung, zu mehr Energieeffizienz und zur Implementierung von Nachhaltigkeitsbewusstsein bei allen Campusangehörigen. Auch die Umsetzung von Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre spielt dabei eine wichtige Rolle und wird als konkretes Ziel genannt. „Gerade weil Corona derzeit das beherrschende Thema ist, wollen wir ein Zeichen setzen, dass umweltgerechtes Verhalten für uns nach wie vor hohe Priorität hat“, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible und zitiert die Präambel der Nachhaltigkeitsstrategie der UBT: „Die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Universitäten kommt aufgrund ihres Bildungs- und Forschungsauftrags dabei eine zentrale Rolle zu. Als Universität Bayreuth nehmen wir diese Aufgabe an und stellen uns den damit verbundenen Herausforderungen.“

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Hochschule Furtwangen:
Die Furtwanger Hochschule heizt jetzt umweltfreundlich. Das Land installiert zwei Blockheizkraftwerke und zwei Gas-Brennwertkessel – die Energetische Sanierung der Hochschule ist damit abgeschlossen. „Mit dem neuen Wärmekonzept senken wir die CO2-Emissionen des Standorts Furtwangen um 167 Tonnen pro Jahr. Das Land leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Ziel der CO2-neutralen Hochschule Furtwangen. Wir schonen die Umwelt und reduzieren gleichzeitig die Energiekosten“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. Und Prof. Dr. Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen betonte „Ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen ist uns sehr wichtig, wir freuen uns über diese Wärmeversorgung auf unserem Campus im Schwarzwald.“

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Universität Oldenburg:
Installation eines Blockheizkraftwerkes über ein innovatives Finanzierungsmodell (Intracting) an der Universität. „Beim Intracting handelt es sich um ein für Hochschulen innovatives Konzept“, sagt Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen. „Was an anderen Hochschulen aktuell hinsichtlich seiner Wirkung untersucht wird, hat sich an der Universität Oldenburg bereits seit zehn Jahren bewährt.“ Mehr als 16 Millionen Euro hat die Universität in dieser Zeit investiert, unter anderem in Photovoltaik-Anlagen oder die Sanierung von Dächern und Fassaden. Damit konnte sie ihre Energiekosten um 2,7 Millionen Euro pro Jahr reduzieren, beziehungsweise Energiepreissteigerungen und -mehrbedarfe nahezu auffangen. Insbesondere durch neue Energieerzeugungsanlagen wie Blockheizkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen ließ sich der CO2-Ausstoß der Universität gegenüber 2017 um 20 % senken.

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Technische Universität Braunschweig:
Gemeinsam Strom sparen – Auf dem Weg zur CO2-neutralen Universität. Neun Photovoltaik-Anlagen gingen 2020 ans Uni-eigene Stromnetz der Technischen Universität Braunschweig. Bis zum Jahr 2022 ist der Bau von drei weiteren Anlagen am Campus Nord geplant. Schon jetzt sparen die Anlagen nach Abzug der Kosten etwa 110.000 Euro Stromkosten pro Jahr ein. Den Bau der neun Photovoltaik-Anlagen und die Erneuerung der drei Lüftungszentralen fördern die Europäische Union und das Land Niedersachsen mit insgesamt 5,7 Millionen Euro. Aus den Energiekosteneinsparungen sollen weitere Projekte finanziert werden. Dabei schafft die seit dem Jahr 2014 betriebene Energiekostenbudgetierung der Carolo-Wilhelmina günstige Rahmenbedingungen. Wer sein Energiekostenbudget überschreitet, muss selbst die Differenzkosten tragen. Wer allerdings genügend einspart und das Budget unterschreitet, darf den Überschuss behalten. Henning Hartmann, Teamleiter Energiemanagement: „Durch dieses Prinzip schaffen wir es, den Einsatz für Energieeffizienzmaßnahmen auf eine breite Basis zu stellen. Denn je mehr wir sparen, desto mehr können wir in nachhaltige Projekte investieren. Und je nachhaltiger wir werden, desto mehr sparen wir.“

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Universität Stuttgart:
Das Reallabor „CampUS hoch i“ der Universität Stuttgart kann – gefördert durch das Land Baden-Württemberg – in die weitere Umsetzung gehen. Die Universität Stuttgart überzeugt mit „CampUS hoch i“ im Blick auf klimaneutrale Sanierung und Neugestaltung von universitätseigenen Gebäuden auf dem Campus Vaihingen. „Bei uns an der Universität Stuttgart werden Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf allen Ebenen großgeschrieben, von der Lehre und der Forschung bis zu unserem eigenen Betrieb und unseren Strukturen“, betont Prof. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart. Die Universität Stuttgart bekennt sich zum Ziel „Klimaneutralität bis 2035“. Das Reallabor „CampUS hoch i“ steht nun im Klimaschutz-Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg. Dazu kommen eine hohe partizipative Beteiligung sowie die Integration verschiedener Akteure innerhalb und außerhalb der Universität. Vernetzt werden die einzelnen Maßnahmen der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Stuttgart im neu entstehenden Green Office.

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Universität Bamberg:
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg darf nun das Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ tragen. Das Qualitätssiegel wird seit 2006 an gemeinnützige Einrichtungen, Selbstständige und Netzwerke verliehen, die sich besonders in der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern einsetzen und eine Transformation in der Gesellschaft aktiv mitgestalten. Mit Projekten wie dem „UniGardening“ wirkt die Universität in die Gesellschaft hinein. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit auf diese Weise gewürdigt werden und wir nun das Qualitätssiegel für unsere Aktivitäten in der Steuerungsgruppe Nachhaltigkeit tragen dürfen“, sagt Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser, die die Steuerungsgruppe leitet.

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++++ Neues aus Bund und Ländern ++++

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:
Förderaufruf der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) für Klimaschutz durch Radverkehr (KSdRV). Von März bis Ende April 2021 können wieder Projektskizzen eingereicht werden:

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Nationale Klimaschutzinitiative:
Aktuelle E-Lastenrad-Richtlinie. Mit der Richtlinie zur Förderung von E-Lastenfahrrädern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Wirtschaft und Kommunen fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung.

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Ausgabe Dezember 2020

++++ Neues aus HIS-HE ++++

HIS-HE:Magazin für Hochschulentwicklung 02|2020 erschienen:
Im Magazin für Hochschulentwicklung werden das Benchmarking im Gebäudemanagement und in der Hochschulverwaltung sowie als Instrument der Organisationsentwicklung dargestellt. Ebenfalls wird der Austausch von Good Practice in der Arbeitssicherheit an Hochschulen sowie der Benchmarking-Club Musikhochschulen vorgestellt. Die letzten Monate haben vielen Hochschulangehörigen gezeigt, wie wichtig der gemeinsame Austausch zu konkreten Fragestellungen, aktuellen Themen oder grundsätzlichen Entwicklungen ist. Ohne das Wissen und die Erfahrungen Anderer zu nutzen, sind die täglichen Aufgaben mühseliger und die Fehler häufiger. Grund genug für die AutorInnen des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung (HIS-HE), das Thema „Benchmarking“ in den Mittelpunkt eines Themen-Specials im Magazin für Hochschulentwicklung zu stellen.

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Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Betrieb in Hochschulen - Landesrechtliche Rahmenbedingungen für nachhaltiges Agieren; im HIS-HE:Medium 6|2020 erschienen:
Im BMBF-Verbundprojekt „Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten“ (HOCHN) ist das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) im Handlungsfeld „Betrieb der Hochschulen“ Kooperationspartner. Hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden und der Hochschule Zittau/Görlitz. In dieser Rolle unterstützt HIS-HE das Handlungsfeld bei der Erstellung einer Übersicht zu den Rahmenbedingungen für nachhaltiges Agieren in Hochschulen auf Länderebene und überarbeitet das Kapitel Gebäude- und Energiemanagement im Handlungsleitfaden Betrieb. Die Recherche zu den landesrechtlichen Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Betrieb der Hochschulen hat HIS-HE jetzt beendet. Hierbei handelt es sich im Einzelnen um folgende Aspekte bzw. Fragestellungen mit landes- oder hochschulspezifischem Bezug:

  • Benennen die Hochschulgesetze explizit Themen der nachhaltigen Entwicklung als relevant oder verbindlich für Hochschulen und welche Aussagen werden hinsichtlich der Autonomie der Hochschulen gemacht?
  • Existieren Initiativen des Landes zur nachhaltigen Entwicklung und welche Rolle spielen die Hochschulen?
  • Wie sind die Eigentumsverhältnisse der Liegenschaften der Hochschulen geregelt und welche Handlungsfreiheiten erlaubt der Haushalt der Hochschule?
  • Wurden in den Zielvereinbarungen zwischen Land und einzelnen Hochschulen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung aufgerufen?

Zum HIS-HE:Medium 06|2020

Rückblick Forum Gebäudemanagement 03./04. September 2020:
Das 13. Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussierte dieses Jahr die Digitalisierung im Gebäudemanagement. Erfahrungen, wie bisher analog ausgeführte Prozesse auf eine digitale Basis transformiert werden, wurden anhand von ausgewählten Einrichtungen und Vorhaben vorgestellt. (Save the date: Forum Gebäudemanagement am 13./14. September 2021 in Hannover.)

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++++ Neues aus den wissenschaftlichen Einrichtungen ++++

Bergische Universität Wuppertal:
Neue Richtlinie zur Organisation des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes an der Bergischen Universität Wuppertal. Die Richtlinie regelt Zuständigkeiten der Mitglieder und Angehörigen der Bergischen Universität in ihren verschiedenen Funktionen im Bereich des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes. In diesem Zusammenhang beschreibt sie u. a. das Verfahren zur Übertragung von Aufgaben im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz an beauftragte Personen. Die Entwicklung der Richtlinie wurde von HIS-HE begleitet.

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Frankfurt University of Applied Sciences (UAS):
CO2-Neutralität, Nachhaltigkeits-Professuren und ein „Green Office“ – Die Frankfurt UAS entwickelt gemeinsam mit Hochschulangehörigen eine Nachhaltigkeitsstrategie. Weiterhin gibt es einen „Virtueller Nachhaltigkeits-Talk“ mit Dr. Christian Hey vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV).

Zur Nachhaltigkeitsstrategie

Johannes-Gutenberg Universität Mainz (JGU):
Bald auch Elektroautos. Book-n-drive eröffnet mit Unterstützung der Universität Mainz die ersten Carsharing-Stationen auf dem Mainzer Campus. Mit 47 Stellplätzen an zwei Standorten setzt die Universität auf eine nachhaltige Mobilitätslösung. Im Laufe des nächsten Jahres sollen auch Elektroautos platziert werden. Die Beschäftigten können die Carsharing-Fahrzeuge zu Sonderkonditionen für Dienstfahrten einsetzen. Daneben kann das Angebot auch von den Studierenden für universitäre oder private Erledigungen genutzt werden. „Wir sehen in dem Carsharing-Angebot auf dem Campus nicht nur ein persönliches Mobilitätsangebot an Studierende und Beschäftigte, sondern auch einen wichtigen Baustein für ein ökologisches Mobilitätskonzept der JGU sowie einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität in der Stadt Mainz“, erklärt Dr. Joachim Liers, Leiter der Abteilung Technik der JGU.

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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU):
Neues Nachhaltigkeitsbüro – Knotenpunkt zur Vernetzung von Universität und Bevölkerung. Als Ort der Vernetzung von Aktivitäten und Akteuren in Sachen Nachhaltigkeit versteht sich das neue „Green Office“ der KU, welches nicht nur KU-Angehörige, sondern auch die Bevölkerung in der Region bei ihrem Engagement unterstützt und das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln stärken will. „Wir haben an der KU und in der Stadt viele Akteure aus unterschiedlichen Bereichen, die sich mit Fragen von Nachhaltigkeit beschäftigten. Mit dem Green Office erhalten sie nun eine zentrale Anlaufstelle, um sich auszutauschen. Außerdem machen wir durch diesen Ort das Thema Nachhaltigkeit stärker nach außen sichtbar“, erklärt Prof. Dr. Anne-Kathrin Lindau als Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU.

Zur Meldung

Hochschule Biberach (HBC):
Eröffnung eines Projektbüros „Campus der Zukunft“. Hier sollen zukünftig grüne und klimaneutrale Maßnahmen zusammengeführt und umgesetzt werden, für besondere Lern- und Lebensqualität auf dem Hochschulgelände. „Campusentwicklung ist Standortsicherung“, betont Thomas Schwäble, Kanzler der Hochschule Biberach. Einige Erfolge kann die HBC bereits vorweisen: Erstellt wurde zum Beispiel das erste integrierte Klimaschutzkonzept für eine Hochschule des Landes, eine Auszeichnung erhielt der Wettbewerbsbeitrag „Mobilitätskonzepte für einen emissionsfreien Campus“, verliehen durch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Verkehrsminister Winfried Hermann.

Zur Meldung

Universität Hamburg – Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN):
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen gegründet. Aus dem HOCHN-Projekt heraus wurde die „Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen“ (DG HochN) gegründet. Sie ist ein eingetragener Verein, der die Wirkungen der Projekte HochN, Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit, netzwerk n und weiterer regionaler und lokaler Aktionen, die zwischen 2010 und 2019 teilweise durch BMBF-Förderungen unterstützt wurden, als tragendes Fundament auffasst und eine Arena bietet, das Gerüst einer nachhaltigen Hochschullandschaft mitzubauen.

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STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.:
Österreichs Unis wollen bis 2030 klimaneutral sein. Die Allianz Nachhaltige Universitäten, die 17 der 22 öffentlichen Unis des Landes vereint, hat ambitionierte Ziele.

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++++ Neues aus Bund und Ländern ++++

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG):
Nachhaltigkeit im Fokus. Die DFG befasst sich seit geraumer Zeit auf verschiedenen Feldern mit Fragen der Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder Klimaneutralität und möchte ihre Aktivitäten in diesen Bereichen intensivieren und systematisch ausbauen. Dies kündigte DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katja Becker in den aktuellen Gremiensitzungen der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland an. „Die DFG befasst sich bereits seit geraumer Zeit auf verschiedenen Feldern mit Fragen der Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder Klimaneutralität. Doch wie unsere gesamte Gesellschaft haben auch wir guten Grund, uns noch mehr für nachhaltiges Denken und Handeln einzusetzen“, sagte Becker.

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Ausgabe September 2020

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Machbarkeitsstudie Klimaneutraler Campus - aktuelle Publikation erschienen
Die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz sind in den Hochschulen angekommen. Die Befassung damit ist von verschiedenen Rahmenbedingungen bestimmt und unterschiedlich ausgeprägt. Die Motivlagen können eher monetärer Natur sein und in erster Linie auf Kostensenkungen abzielen, es können aber auch politische Aspekte im Sinne von gesellschaftlicher Verantwortung im Vordergrund stehen oder sogar intrinsische Motivation, auch in Kombination mit einer Profilbildung, eine Rolle spielen. Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) hat vor diesem Hintergrund im Auftrag der hessischen Landesregierung eine Analyse zum Themenbereich "Klimaneutraler Campus" durchgeführt und vier Einrichtungen (Technische Universität Darmstadt, Universität Kassel, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie Leuphana Universität Lüneburg) mit Hilfe von strukturierten Experteninterviews genauer untersucht. Diese Analyse wird durch Rechercheinformationen, in die weitere drei Einrichtungen einbezogen wurden, ergänzt.

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HIS-HE Portal "Nachhaltige Entwicklung"
Im HIS-HE Portal "Nachhaltige Entwicklung" sind Erfahrungen zur Klimaneutralität von einigen deutschen Hochschulen neu zusammengestellt worden. Hochschulen können somit von den Erfahrungen anderer Hochschulen und ihren Aktivitäten zur Klimaneutralität voneinander profitieren.

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HIS-HE (Video)Talk: Minderung von CO2 an Hochschulen Im Rahmen der Initiative "CO2-neutrale Landesregierung Hessen" unterstützen Ralf-Dieter Person und Cord Wöhning vom HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) hessische Hochschulen dabei, CO2-Emissionen zu reduzieren. Im zweiten HIS-HE-Talk sprechen sie nach nun 10 Jahren über ihre Erfahrungen, die gemeinsam erzielten Ergebnisse und Zukunftsperspektiven.

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An Hochschulen gibt es bauliche, organisatorische sowie technische Herausforderungen, die gemeistert werden müssen, um besonders den Nutzern mit Beeinträchtigungen alle Möglichkeiten zu geben. Experten auf dem Gebiet der inklusiven Architektur geben einen Einblick in die Aufgaben, aber auch in die Möglichkeiten, die barrierefreie Hochschulbauten mit sich bringen. Im Idealfall profitieren auch Menschen ohne Beeinträchtigungen von den kreativen Lösungen. Durch Umsetzung dieser Maßnahmen im Hochschulbau wird der Weg zu einem erfolgreichen Studium für Alle geebnet. Diesen vorausschauenden Umgang mit Leit- und Orientierungssystemen im öffentlichen Bereich zeigt die jüngst erschienene Online-Publikation HIS-HE:Medium 1|2020. 

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++++ Neues aus den wissenschaftlichen Einrichtungen ++++

Universität Duisburg-Essen: Nachhaltige Entwicklung an der Universität Duisburg-Essen. Ein Bericht des Nachhaltigkeitsprozess (napro) der Universität Duisburg-Essen 2020. Der Bericht beschreibt die Entwicklung der Universität Duisburg-Essen ab 2014 in den Bereichen soziale Verantwortung, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit und leitet konkrete Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre ab.

Zum Bericht

Universität Hamburg - HOCH N: Nachhaltigkeit an Hochschulen - Wie kann Wissenschaft lebenswerte Zukünfte fördern? Ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Markus Vogt (Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München). Im Interview wird u. a. Folgendes thematisiert: wie es gelingt, Ethik in den Wissenschaften in der Breite wegzubringen, welche Rolle Hochschulen im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung einnehmen sowie die Definition und der Einfluss von Spiritualität in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Zum Interview

Universität Hamburg - HOCH N: BMBF Verbundprojekt HOCH-N Nachhaltigkeit an Hochschulen - ein Podcast zur Nachhaltigkeit im Hochschulbetrieb: Im Gespräch mit den HOCH-N-Experten Frau Prof. Günther und Herr Prof. Delakowitz.

Zum Podcast

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Hrsg.): Jubiläum bei der Kommunalrichtlinie - Das 100. Vorhaben bei Hochschulen, welches von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) im Rahmen der Kommunalrichtlinie gefördert wird, startet im Oktober 2020. Dann beginnt die Universität Potsdam mit der Umsetzung ihres Klimaschutzkonzepts.

Zur Meldung

++++ Neues aus Bund und Ländern ++++

EMAS: Wettbewerb Mobilwandel2035 - Bewerbungsphase gestartet Ab sofort können sich Organisationen (u. a. auch Hochschulen) für den Wettbewerb Mobilwandel2035 des Bundesumweltministeriums bewerben. In dessen Rahmen sollen besonders innovative Ideen rund um das Thema nachhaltige Mobilität auf kommunaler und regionaler Ebene gefördert werden. Bewerbungsschluss für die erste Phase ist der 15. November 2020.

Bewerbungsbogen

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU): Zusätzliches Konjunkturprogramm für Klimaschutz Um die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen trotz finanzieller Belastungen durch die Corona-Pandemie zu ermöglichen, stellt die Bundesregierung im Zeitraum zwischen dem 1. August 2020 und dem 31. Dezember 2021 zusätzliche 100 Millionen Euro bereit und beschließt Änderungen an drei kommunalen Förderprogrammen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Hiervon profitieren beispielsweise Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine, kulturelle Einrichtungen oder Hochschulen. Der Mindesteigenanteil, den die Antragsteller selbst finanzieren müssen, wird in den genannten Förderprogrammen zeitweise abgesenkt.

Pressemitteilung

Bundestag verabschiedet Gebäudeenergiegesetzgesetz< Nach dem Beschluss des Bundestages vom 18.06.2020 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung "zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude" wurde das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vom Bundesrat am 03.07.2020 beschlossen und am 13.08.2020 im Bundesgesetzblatt verkündet. Das GEG tritt am 01.11.2020 in Kraft. Das Gesetz fasst das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare Energie-Wärme-Gesetz in einem Gesetz zusammen und ersetzt die bisherigen Regelungen.Verschärfungen des Anforderungsprofils bei Neu- und Bestandsbauten sind nicht enthalten, allerdings werden im Detail Änderungen eingeführt (u. a. eine Innovationsklausel im Zusammenhang mit einem quartiersbezogenen Ansatz und der möglichen Berücksichtigung der Treibhausgasemissionen an Stelle des Primärenergieeinsatzes).

DIPBT Bundestag

Neues EnergieGesetz

Ausgabe Juni 2020

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Neuer regelmäßiger Newsletter Gebäudemanagement. Für das Themenfeld Gebäudemanagement haben wir, der Geschäftsbereich Hochschulinfrastruktur, mit einer Erstausgabe im Juni einen neuen HIS-HE Newsletter Gebäudemanagement gestartet. Die Erscheinungsweise ist alle 2 Monate geplant. Wenn Sie Interesse am Bezug des Newsletter Gebäudemanagement haben, schreiben Sie eine formlose E-Mail an: sudmann@his-he.de.

Newsletter Gebäudemanagement vom 17.06.2020

Datenschutzerklärung und weitere Informationen

Veranstaltung Forum Gebäudemanagement am 3. und 4. September 2020 in Hannover. Das 13. Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussiert dieses Jahr die Digitalisierung im Gebäudemanagement. Erfahrungen, wie bisher analog ausgeführte Prozesse auf eine digitale Basis transformiert werden, sollen anhand von ausgewählten Einrichtungen und Vorhaben vorgestellt werden. Das Forum Gebäudemanagement bietet eine Plattform für fachlichen Input und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen den Verantwortlichen im Gebäudemanagement.

Informationen mit Flyer und Anmeldemöglichkeit

Save the date: Forum Bedrohungsmanagement 2020 (für Fortgeschrittene), vom 09. bis 10.09.2020 - jetzt als Online-Veranstaltung Hochschulen in Deutschland nehmen sich des Themas Bedrohungsmanagement zunehmend an und verorten dieses in der Organisation. Hierbei existieren Grundregeln, die eingehalten werden sollten, um ein erfolgreiches sowie professionelles System zu etablieren. Der Schwerpunkt des diesjährigen Forums wird sein: Etablierung und Weiterentwicklung eines Bedrohungsmanagements an Hochschulen. Das für das Online-Format aktualisierte Programm mit Anmeldemöglichkeit wird Ende Juni 2020 veröffentlicht.

Informationen zur Veranstaltung

++++ Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ++++

Wissenschaftsrat:
#LektionenAusCorona | Hochschulen in Zeiten der Pandemie
Der Wissenschaftsrat hat nachgefragt, wie die Hochschulen die Krise bewältigen, welche Experimente und Erfahrungen sie machen und was sie durch die Krise lernen. Neben dem Einführungsvideo können Interviews mit VertreterInnen aus Hochschulleitungen auf YouTube abgerufen werden:

YouTube-Video

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV und Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e. V.):
SARS-CoV-2 – Schutzstandard für Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 16.04.2020 beschreibt die generellen Standards für den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei der Arbeit. Die Hinweise für die Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung konkretisieren diese Standards für Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter Einbeziehung der bisherigen Erkenntnisse im Umgang mit SARS-CoV-2. Die Muster-Gefährdungsbeurteilung als „Branchenstandard Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ wird auf der Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen ständig angepasst. Für Forschungseinrichtungen gelten die folgenden Hinweise analog.

SARS-CoV-2-Schutzstandards

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU):
„Hochschulen tragen eine besondere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung“
Vor zehn Jahren hatte die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) erstmals ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept verabschiedet. Unter Leitung der Nachhaltigkeitsbeauftragten Ingrid Hemmer, bis März 2020 Professorin für Didaktik der Geographie an der KU, ist die KU seitdem mit Blick auf die gesamte Institution in diesem Themenfeld engagiert. Ein Interview mit Ingrid Hemmer, der Nachhaltigkeitsbeauftragten.

Interview

Universität Bremen:
Erfolgreiches Energiespar-Contracting
Die Uni Bremen spart jährlich 240.000 Euro Energiekosten ein und vermeidet 820 Tonnen CO2-Emissionen. Um diesen Erfolg zu ermöglichen, hatte Engie Deutschland, ein auf Energiedienstleistungen spezialisiertes Unternehmen, im Rahmen eines Energiespar-Contractings (ESC) rund 1,5 Millionen Euro in diverse Effizienzmaßnahmen in ausgewählte Gebäude der Universität und die Oberschule Barkhof investiert. Gleich im ersten Jahr nach der Umsetzung wurden die vom Dienstleister garantierten Energieeinsparungen in Höhe von 1.777 MWh deutlich übertroffen. Engie Deutschland hatte den Zuschlag für das ESC-Projekt im Rahmen der EU-weiten Ausschreibung erhalten. Unterstützt wurde das gesamte Verfahren von der Klimaschutzagentur energiekonsens und ihrer Tochterfirma beks EnergieEffizienz GmbH. Das Projekt läuft noch bis Dezember 2029.

Pressemitteilung vom 20.02.2020

Ausgabe März 2020

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Gesundheitsförderung an Hochschulen – Auf dem Weg zur Gesunden Hochschule Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) und die Techniker Krankenkasse (TK) haben ein auf drei Jahre angelegtes Kooperationsprojekt zur Gesundheitsförderung an Hochschulen gestartet. Das gemeinsame Ziel der Kooperation ist es, das betriebliche und studentische Gesundheitsmanagement an Hochschulen zu unterstützen und zu fördern.

Pressemitteilung vom 04.02.2020 

Veranstaltungsrückblick:
Inklusion an Hochschulen – Auf dem Weg zur Vielfalt
Der Begriff Inklusion hat einen festen Stellenwert. Was die konkreten Inhalte von Inklusion sind und das Vielfalt an Hochschulen ausmacht, war ein zentraler Austausch- und Diskussionspunkt auf einer Veranstaltung des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE). Über 40 Teilnehmende aus Hochschulen bundesweit trafen sich vom 05. bis 06. März zum Austausch in Hannover.

Pressemitteilung vom 19.03.2020 

DUZ Magazin 02/2020 - Ohne Reibung geht es nicht:
Manche Klimabilanz sieht schöner aus, als sie tatsächlich ist. Wer wirklich nachhaltig wirtschaften will, muss weniger verbrauchen, mahnt Ralf-Dieter Person vom HIS-Institut für Hochschulentwicklung in Hannover. Dort befasst er sich mit Klimaschutz und Energiemanagement.

DUZ-Beitrag vom 21.02.2020 

Zeitschrift Hochschulmanagement 4/2019 vom UniversitätsVerlagWebler:
Nachhaltige Hochschule jenseits von Werten und Haltungen. Organisation und Konflikte. Ein Beitrag von Joachim Müller und Friedrich Stratmann. Der Artikel hat das Ziel, neben einer kurzen Bestandsaufnahme der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte im Kontext „Hochschule“, Nachhaltigkeitsoptionen und externe Anforderungen an die Organisation zu reflektieren und die damit einhergehenden binnenstrukturellen Konflikte in der Organisation selbst zu beleuchten.

Beitrag Hochschulmanagement 

++++ Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ++++

Landtag Rheinland-Pfalz:
Der Wissenschaftsausschuss hat sich mit der nachhaltigen Entwicklung der rheinland-pfälzischen Hochschulen befasst. „Wissenschaft und Hochschulen spielen bei der Entwicklung von nachhaltigen Zukunftskonzepten eine zentrale Rolle. Rheinland-pfälzische Hochschulen setzen Nachhaltigkeit und Klimaschutz konsequent um. Die von Wissenschaftsminister Konrad Wolf vorgestellten Initiativen zeigen, dass Rheinland-Pfalz bereits heute ein führender Hochschulstandort für Nachhaltigkeit ist,“ so Rehak-Nitsche, Mitglied im Wissenschaftsausschuss.

Mitteilung vom 28.11.2019 

Freie Universität Berlin:
Die FU ruft den Klimanotstand aus - Hochschule bekennt sich zu ihrer Verantwortung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz und steckt sich ehrgeizige Ziele. Das Präsidium der Hochschule verabschiedete eine Erklärung, in der sich die Universität zu ihrer Verantwortung beim Klimaschutz bekennt und dazu weitreichende Handlungsziele formuliert. Unter anderem möchte die Universität bis 2025 klimaneutral werden und das Thema Klimaschutz in den Lehrplänen aller Fächer verankern.

Pressemitteilung vom 19.12.2019 

Hochschule Düsseldorf:
Die Hochschule Düsseldorf soll bis 2030 CO2 neutral werden – Das Präsidium hat am 19.11.2019 Klimaschutz-Leitlinien beschlossen und dabei als Klimaschutz-Ziel festgelegt, dass die Hochschule bis 2030 CO2-klimaneutral wird.

Mitteilung vom 03.12.2019 

Projektverbund Hoch N:
Das Bundesreisekostengesetz wird geändert! Die Bahnnutzung wird auf Dienstreisen erstattet – auch wenn dadurch höhere Kosten entstehen. Zukünftig sollen im Bundesreisekostengesetz (BRKG) auch die Aspekte Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden. Damit treten insbesondere bei der Wahl des Reisemittels neben das Kriterium der Wirtschaftlichkeit auch umweltbezogene Aspekte – wie beispielsweise geringer CO2-Ausstoß bzw. CO2-Neutralität. Die Bahnnutzung ist bei Reisen, auf die das BRKG Anwendung findet, immer möglich und wird erstattet, auch wenn dadurch höhere Kosten entstehen. Der Grundsatz der freien Wahl des Verkehrsmittels gilt jedoch weiterhin, die Bahnnutzung aufgrund umweltbezogener Aspekte beruht auf Freiwilligkeit der Dienstreisenden.

Mitteilung vom 27.01.2020 

Hochschulrektorenkonferenz:
Wenn Wissenschaftler klimaneutral fliegen wollen – Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, fordert mehr finanzielle Handlungsspielräume für Hochschulen, um Flugreisen der Mitarbeiter ausgleichen zu können. Mehr Bewegung muss noch in das Thema CO2-Kompensation kommen. Auf freiwilliger Basis kann man solche Emissionswerte kompensieren, indem man für jede Flugreise Geld an Klimaschutzorganisationen zahlt. Vor allem reichen die budgetären Ressourcen nicht, um unverzichtbare Dienstflüge finanziell auszugleichen. Momentan bemühen sich die großen Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands um entsprechende Genehmigungen und Mittel.

Mitteilung vom 14.02.2020 

Nationale Klimaschutzinitiative:
Aktueller Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte. Das Bundesumweltministerium fördert umsetzungsorientierte nicht-investive Projekte zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz sowie deren bundesweite Verbreitung.

Mitteilung vom 13.12.2019 

 

Ausgabe Dezember 2019

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Publikationen:
Inklusion an Hochschulen – Auf dem Weg zur Vielfalt
Die Beobachtungen aus dem Projektvorhaben „Inklusion an Hochschulen – qualitative Erhebung“ zum Umgang der Hochschulen mit diesem Thema sind in der Online-Publikationsreihe HIS-HE:Medium Ausgabe 4|2019 veröffentlicht worden.

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Machbarkeitsstudie klimaneutraler Campus - Analyse im Auftrag der Hessischen Landesregierung:
Das Thema Energieeffizenz und Klimaschutz ist seit vielen Jahren im Betrieb der Hochschulen angekommen. Die aktuelle Klimaschutzdebatte erhöht noch einmal den ökologischen und gesellschaftspolitischen Stellenwert dieser Aktivitäten. HIS-HE hat nun die Ergebnisse der von der hessischen Landesregierung geförderten „Machbarkeitsstudie klimaneutraler Campus“ in der Reihe Forum Hochschulentwicklung veröffentlicht.

Zur Publikation 

Themen-Special Energie und Klimaschutz an Hochschulen:
In der Publikationsreihe Magazin für Hochschulentwicklung hat HIS-HE ein Themen-Special Energie und Klimaschutz an Hochschulen herausgegeben.

Zur Publikation 

Veranstaltungsrückblicke:

Zum Forum Mobilitätsmanagement am 4. und 5. November 2019 in Hannover:
An zwei Tagen diskutierten Vertreter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren betroffenen Einrichtungen über Mobilitätsmanagement sowie einzelne Maßnahmen und Aspekte zur Mobilität.

Zur Veranstaltungsdokumentation

Zum Forum Arbeitsschutz an Hochschulen und Forschungseinrichtungen am 27. und 28. November 2019 in Hannover:
Das Forum Arbeitsschutz 2019 befasste sich dieses Jahr mit ausgewählten Gefährdungsfaktoren und dem Umgang damit.

Zur Veranstaltungsdokumentation

Veranstaltungshinweise:

Forum Gebäudemanagement 2020 vom 16. – 17. März 2020:
Das 13. Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussiert dieses Jahr die Digitalisierung im Gebäudemanagement. Erfahrungen, wie bisher analog ausgeführte Prozesse auf eine digitale Basis transformiert werden, sollen anhand von ausgewählten Einrichtungen und Vorhaben vorgestellt werden.

Zur Veranstaltungsdokumentation

++++ Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ++++

Baden-Württemberg: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Fünf Hochschulen wurden für ihre Konzepte im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Mobilitätskonzepte für den emissionsfreien Campus“ ausgezeichnet. Baden-Württembergs Hochschulen werden zum Forschungs- und Innovationsfeld für nachhaltige und das Klima schonende Mobilität. Zum Abschluss des Ideenwettbewerbs „Mobilitätskonzepte für einen emissionsfreien Campus“ prämierte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die besten Mobilitätskonzepte. Für ihre Ideen ausgezeichnet wurden die Universitäten Stuttgart und Hohenheim, die Hochschule Biberach, die DHBW Stuttgart und die Hochschule für Technik Stuttgart. Insgesamt erhalten sie Preisgelder von 800.000 Euro für die Umsetzung ihrer Konzepte.

Zur Nachricht

Die Universität Stuttgart wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbs mit dem 1. Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 300.000 €, ausgezeichnet. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart: "Diese Auszeichnung ist eine wertvolle Motivation, den Campus Vaihingen als Testfeld zur Emissionsfreiheit auszubauen gemäß der Vision der Universität Stuttgart: 'Intelligente Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft'."

Zur Nachricht

Hessische Landesregierung: Hessen stellt als erstes Bundesland den CO2-Ausstoß seiner Dienstreisen klimaneutral.
Die Hessische Landesregierung hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr als erstes Bundesland den CO2-Ausstoß seiner Dienstreisen klimaneutral zu stellen“, berichtete Finanzminister Dr. Thomas Schäfer in Wiesbaden. Das hat das Kabinett jetzt entschieden. Hessen wird ab 2020 Zertifikate – so genannte Emissionsrechte – zum Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen in Höhe von 60.000 Tonnen jährlich erwerben. Die Höhe entspricht dem CO2-Ausstoß für Dienstreisen innerhalb der Hessischen Landesverwaltung. „Wir investieren in den kommenden Jahren rund 7,2 Millionen Euro in diesen Beitrag zum Klimaschutz. Mit den erworbenen Emissionsrechten werden die Dienstreisen innerhalb unserer Landesverwaltung, also Fahrten mit dem Auto, der Bahn und natürlich auch Flugreisen, zukünftig klimaneutral gestellt.“

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Leuphana Universität Lüneburg:
Leuphana-Campus wird verkehrsberuhigt. Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auf dem Campus, darauf zielt ein neues Verkehrskonzept der Leuphana Universität Lüneburg. „Mit der Verkehrsberuhigung erreichen wir nicht nur mehr Sicherheit für alle Campus-Nutzer, sie unterstützt auch das Vorhaben, unseren Campus noch attraktiver zu machen“, ist Irmhild Brüggen, Beauftragte für Nachhaltigkeit an der Leuphana, überzeugt. Dafür werden die Themen Biodiversität, Barrierefreiheit, Sicherheit, nachhaltige Mobilität, Gesundheit und Lern- und Erholungsorte in den Blick genommen.

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Universität Bonn:
Umstellung auf Ökostrom. Die Universität Bonn stellt kurzfristig auf Ökostrom um. Ab dem 1. November 2019 fließt nur noch Strom aus ökologischen und erneuerbaren Energiequellen aus den universitären Steckdosen. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Universitätsverwaltung mit den beiden Stromlieferanten geschlossen. Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch begrüßte die Maßnahme: „Das ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Klimaneutralität unserer Universität. Das Rektorat hat die Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie 2030 beschlossen. Im Schulterschluss mit allen universitären Gruppen wollen wir in den kommenden Jahren intensiv daran arbeiten.“

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Universität Osnabrück:
Erneute Auszeichnung für nachhaltiges Handeln: Universität Osnabrück ist „Mehrfachsieger“ beim Wettbewerb Papieratlas. Mit dem Papieratlas 2019 erfasst die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Hochschulverband zum vierten Mal in Folge den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Hochschulen. Erstmals messen sich 45 Hochschulen im positiven Wettbewerb untereinander. Durchschnittlich setzen sie bereits über 70 Prozent Papier mit dem Blauen Engel ein und erreichen damit einen neuen Rekord. 

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Ausgabe Oktober 2019

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Veranstaltungsankündigungen

Forum Mobilitätsmanagement an Hochschulen vom 04. - 05. November 2019:
U.a. mit den Themen: Wege zu ganzheitlichen Mobilitätskonzepten, Parkplatzsituation und Einbeziehung des ÖPNV, Förderung des Fahrradverkehrs und Auswertungen von Dienstreisen.

Netzwerktreffen Konfliktmanagement und Mediation am 18. November 2019:
Gute Führung - Konflikte in Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen gestalten.

Forum Arbeitssicherheit in Hochschulen vom 27. bis 28. November 2019 in Hannover:
U. a. mit den Themen: Prüfung von elektrischen Arbeitsmitteln, Einbezug von Arbeitssicherheit bei Veranstaltungen sowie der Umgang mit Brand- und Explosionsgefahren.

Zu den Veranstaltungsankündigungen

Vom 24. bis 26. Juni 2019 fand das bereits 16. Forum Abfallentsorgung in Hochschulen des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Clausthal statt. Das "Abfall der neue Rohstoff" ist und massive Erhöhung der Ressourceneffizienz unabdingbar ist, wurde in den Vorträgen deutlich. Weitere Themen beschäftigten sich mit der Umsetzung von rechtlichen Forderungen sowie einer Vielzahl von konkreten Erfahrungs- und Umsetzungsberichten aus Hochschulen.

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Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen

Freie Universität Berlin
Die Freie Universität Berlin ist eine von insgesamt 47 Universitäten weltweit, die sich zu der U7 Allianz zusammengeschlossen haben. Mit der Unterzeichnung des Vertrags im Beisein des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron haben sich die Universitäten zu stärkerem gesellschaftlichem Engagement auf verschiedenen Feldern verpflichtet u.a. für den Einsatz in den Bereichen Klimawandel und saubere Energien. Universitätspräsident Professor Günter M. Ziegler spricht über die Ziele von U7+ und das Engagement der Freien Universität in einem Interview.

Zum Interview

Universität Bremen und Augustana Hochschule
Unter den fünf Gewinnern der nationalen Vorauswahl des EMAS-Awards 2019 befinden sich zwei Hochschulen! In der Kategorie "mittlere und große Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung" wurden die Universität Bremen und in der Kategorie "kleine Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung" die Augustana Hochschule ausgezeichnet. Der EMAS-Award ist die renommierteste Auszeichnung für ein Umweltmanagement. Die Europäische Kommission kürt EMAS-Organisationen, die ihre Umweltperformance in besonderer Weise ausführen.

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Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Um den CO2-Ausstoß auf Dienstreisen zu reduzieren, ist es laut offiziellem Präsidiumsbeschluss ab sofort für alle Angehörige der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verpflichtend, Strecken unter 1.000 Kilometer mit Bus oder Bahn anstelle des Flugzeugs zurückzulegen. Der Präsident der HNEE, Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson, befürwortet die verpflichtende Regelung sehr: "Als Hochschule mit klarem Nachhaltigkeitsprofil haben wir nicht nur Vorbildfunktion, sondern verstehen uns als Wegbereiterin. Für uns heißt das in erster Linie nachhaltige Entwicklung konsequent zu leben. Das, was wir bereits in vielen Bereichen unseres Hochschulbetriebs umgesetzt haben, heißt es nun auch für das Dienstreisegeschäft anzugehen."

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Goethe Universität Frankfurt am Main
Autofreier Campus Westend wird Realität. Der Campus Westend der Goethe-Universität wird ab dem 16. September weiter vom Autoverkehr entlastet. Im Zentrum des Konzepts zur Verkehrsberuhigung auf dem Campus steht die Sperrung des zentralen Theodor-W.-Adorno-Platzes für den motorisierten Verkehr. "Die Goethe-Universität Frankfurt setzt auf eine nachhaltige Mobilität und leistet mit dem Konzept "Autofreier Campus" auf dem Campus Westend zugleich einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit", betonte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff. "Die Aufenthaltsqualität auf dem Universitätsgelände wird sich deutlich erhöhen. Durch das Setzen von Pollern an festgelegten Stellen wird eine autofreie Kernzone rund um den Theodor-W.-Adorno-Platz geschaffen, um dort die Fußgänger und Fahrradfahrer sowie den motorisierten Verkehr zu trennen", ergänzte Universitätskanzler Dr. Albrecht Fester.

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Neues aus Bund und Ländern

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Das BMU gibt Hinweise auf aktuell (auch) für Hochschulen zugängliche Fördermaßnahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Förderaufruf Klimaschutz durch Radverkehr

Derzeit werden drei Projekte an Universitäten gefördert: in Flensburg, Kiel und Köln.

Förderaufruf Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte - Hinweis: Hochschulen können nur in Verbindung mit Kommunen (im Rahmen von Verbundvorhaben) gefördert werden.

Kommunalrichtlinie

Kleinserienrichtlinie - zum Beispiel Modul 5 - elektrisch unterstützte Schwerlastfahrräder

Kälte-Klima-Richtlinie

Ausgabe Juni 2019

++++ Neues aus HIS-HE ++++

Veranstaltungen:
Forum Bedrohungsmanagement: Programm und Anmeldung sind online; Diesjähriges Thema ist: „Aufbau, Etablierung und Weiterentwicklung eines Bedrohungsmanagements an Hochschulen“ . Die Veranstaltung findet vom 10. bis 11. September 2019 in Hannover statt.
Hochschulen in Deutschland nehmen sich des Themas Bedrohungsmanagement zunehmend an und verorten dieses in der Organisation. Das Forum will die Stellung des Bedrohungsmanagements in Hochschulen verdeutlichen und bereits gemachte Erfahrungen in Hochschulen gemeinsam diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden anhand von praktischen Erfahrungen aus Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen den Aufbau, die Etablierung sowie auch die Weiterentwicklung eines Bedrohungsmanagements aufzuzeigen. Dadurch können Anstöße für eigene Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg gegeben werden.

Informationen und Anmeldung

Publikationen:
Verantwortung von Führungskräften im Arbeitsschutz
Veröffentlichung eines gemeinsamen Workshop-Papers zum Thema Pflichtenübertragung auf Führungskräfte im Arbeitsschutz mit Beteiligung von Vertretern des Sachgebietes Hochschulen, Forschungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV, des Deutschen Hochschulverbandes, des Hochschullehrerbundes und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung e.V.. Mit dieser Veröffentlichung wird der aktuelle Erkenntnisstand aus den geführten Diskussionen zwischen den einzelnen Vertretern der Einrichtungen wiedergegeben. Es werden die notwendigen Arbeitsschritte für eine Pflichtenübertragung inhaltlich erläutert.

Zur Publikation

Nachhaltigkeitsberichterstattung an hessischen Hochschulen
Die hessische Landesregierung verfolgt die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. In diese Strategie sind auch die Hochschulen des Landes einbezogen, insbesondere durch das Projekt CO2-neutrale Landesverwaltung. In diesem Zusammenhang realisiert die Landesregierung verschiedene Projekte. Eines davon war das Vorhaben, die Universität Kassel sowie die Hochschule RheinMain bei der Erstellung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes zu unterstützen. Der Bericht gibt praxisorientierte Hinweise zu Projektorganisation und Projektverlauf und nennt Aspekte einer Verstetigung der Berichterstattung.

Zur Publikation

Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen

Karlsruher Institut für Technologie (KIT):
Gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der Leuphana Universität Lüneburg und dem Ecological Research Network (Ecornet) hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“ gegründet. Das Netzwerk versteht sich als Plattform über und für Reallabore, die im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung forschen und handeln – und lädt zum Mitmachen ein. Reallabore experimentieren mit Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung unter Einbeziehung transdisziplinärer Disziplinen und der Zivilgesellschaft. Die Projekte haben Modellcharakter und sind langfristig angelegt. Die Reallabore des Netzwerks möchten sowohl Wissen für eine Nachhaltige Entwicklung erarbeiten als auch konkret Veränderungsprozesse einleiten: Forschung und Praxis Hand in Hand für eine nachhaltigere Zukunft. In diesem Sinne versteht sich das Netzwerk als Teil einer transformativen Forschungslandschaft.

Weitere Informationen

Forschungszentrum Jülich GmbH:
Vielfältige Maßnahmen im Zukunftscampus u.a. zum Mobilitätsmanagement. Das Forschungszentrum Jülich ist weiterhin Hauptpreisträger im Wettbewerb „mobil gewinnt“. Dr. Peter Burauel, Leiter Stabsstelle Zukunftscampus am Forschungszentrum Jülich, wird Referent auf dem HIS-HE Forum Mobilitätsmanagement vom 4. – 5. November 2019 sein.

Vorstellungsvideo Hauptpreisträger "mobil gewinnt"

Beim Zukunftscampus der Forschungszentrum Jülich GmbH geht es verstärkt darum, die Forschung selbst nachhaltig zu gestalten – sowohl was die Arbeitsprozesse und Infrastruktur betrifft, als auch in Bezug auf Forschungsinhalte. Zum einen soll der Arbeitsalltag unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten neu ausgerichtet werden. Zum anderen sollen die Forschungsvorhaben verstärkt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen.

Zum Zukunfstcampus

Ersterstellung von Klimaschutzberichten an der Hochschule RheinMain sowie der Hochschule Osnabrück.

Die Hochschule RheinMain hat ihr Klimaschutzkonzept veröffentlicht. In den Jahren 2017 und 2018 wurde das Konzept mithilfe des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. und diverser Stakeholder der Hochschule RheinMain erstellt.

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Die Hochschule Osnabrück veröffentlicht ihren ersten Klimaschutzbericht. In den letzten zehn Jahren konnte sie ihren CO2-Fußabdruck um fast 70 Prozent verkleinern. Der Bericht führt unter anderen die bisher erreichten Erfolge in der CO2-Einsparung und Energiereduktion aus den Bereichen Wärme- und Stromversorgung auf.

Zum Klimaschutzbericht

Ausgabe April 2019

Neues aus HIS-HE

Forum Gebäudemanagement 2019 - Pressemitteilung: Die Inbetriebnahme und -haltung von Gebäuden ist ein vielschichtiger Prozess, der an Komplexität stetig zunimmt. Er erfordert umfangreiche Leistungen, die bereits in der Planungs- und Realisierungsphase zu berücksichtigen sind. Das zwölfte Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussierte dieses Jahr die Inbetriebnahme und -haltung von Gebäuden. Der Gesamtprozess im Lebenszyklus eines Gebäudes wurde aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gemeinsam diskutiert.

Veranstaltungsdokumentation

Wissenschaftsjournalist Jan Martin Wiarda greift in seinem Blog das Thema Sanierungsstau an Hochschulen auf - in einem Gastbeitrag beschreibt HIS-HE-Autorin Jana Stibbe die Hintergründe.

Zum Blogbeitrag
Zur zitierten HIS-HE-Publikation

Save the date: Forum Abfallentsorgung an Hochschulen 2019 vom 24. bis 26. Juni 2019 in Clausthal-Zellerfeld. Forum Bedrohungsmanagement 2019 vom 10. bis 11. September 2019 in Hannover. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie demnächst auf unserer Website.

Neues aus den Hochschulen

HOCH-N - Nachhaltigkeit an Hochschulen:
Leitfäden aus sechs Handlungsfeldern liegen vor. Zu folgenden sechs Handlungsfeldern wurde ein Leitfaden erarbeitet: Berichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer. Ziel ist es, möglichst vielen Hochschulen einen niedrigschwelligen Einstieg in die verschiedenen Facetten nachhaltiger Hochschulentwicklung zu erleichtern und darüber den weiteren Austausch im Gesamtnetzwerk von HOCHN zu befördern. In der vom BMBF geförderten Fortführungsphase von HOCHN (11/2018-10/2020) werden die Leitfäden getestet, Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den eigenen Hochschulen vorangetrieben, weitere Praxisbeispiele gesammelt und im Anschluss zu einem Gesamtergebnis, das die Querschnittsbereiche und Schnittstellen berücksichtigt, zusammen geführt. Hochschulen, die sich an der Erprobungsphase der Leitfäden beteiligen möchten, sind hierzu herzlich eingeladen.

Hoch-N-Leitäden

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt:
Die KU erhält als erste Universität in Deutschland das Zertifikat "EMASplus" Als erste Universität in Deutschland hat die KU das Zertifikat "EMASplus" erhalten. Grundlage dafür ist die Etablierung eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagements, das Ökologie, Soziales und Ökonomie umfasst. EMASplus erweitert das Umweltmanagement um eine soziale und ökonomische Perspektive. "So trägt die KU der Tatsache Rechnung, dass jede Institution durch ihr Handeln auf andere einwirkt und begreift Nachhaltigkeit als umfassendes Thema", erklärt Prof. Dr. Ingrid Hemmer als Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU.

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Hochschule Furtwangen:
Durchführung eines Mobilitätsprojektes Die Hochschule Furtwangen hat mit finanzieller Unterstützung des Landes ein beispielhaftes Modellprojekt zur Sicherung der Erreichbarkeit ländlicher Hochschulen mit Hilfe nachhaltiger Mobilitätslösungen erfolgreich durchgeführt. Das Projekt ,Nachhaltige Mobilitätskonzepte für Studierende und Dozenten an Hochschulen im Ländlichen Raum' der Hochschule Furtwangen (HFU) hatte sich die Entwicklung und praktische Erprobung effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger Mobilitätslösungen für Studierende und Dozenten ländlicher Hochschulen zum Ziel gesetzt. Unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg. Innerhalb des Modellprojektes galt es, verschiedenartig ausgerichtete Mobilitätsangebote auf ihre Anwendungsmöglichkeiten im Ländlichen Raum zu untersuchen und in ein nachhaltiges Gesamtkonzept einzubetten.

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Information für Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen:
Marktstammdatenregister mit Meldepflichten von Strom- und Gaserzeugungsanlagen Das Markstammdatenregister ist ein Register für den Strom- und Gasmarkt in Deutschland. Alle Strom- und Gaserzeugungsanlagen sowie die Stammdaten von Anlagenbetreibern, Netzbetreibern und Energielieferanten sind dort zu registrieren. Das Marktstammdatenregister ist neu und dient dazu, unterschiedliche Meldepflichten des Strom- und Gasmarktes zu bündeln und ggf. auch zu vereinfachen. Betroffen sind konventionelle Kraftwerke, Windenergieanlagen, Solaranlagen, KWK-Anlagen, ortsfeste Batteriespeicher und Notstromaggregate. Alle Akteure des Strom- und Gasmarkts sind verpflichtet, sich selbst und ihre Anlagen zu registrieren. In der Pflicht können daher auch viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen etc. sein. his-he.de/leistungen/energie-und-umwelt/energieeffizienz/energieportal-fuer-hochschulen/aktuelles/marktstammdatenregister-fuer-den-strom-und-gasmarkt/

Ausgabe Dezember 2018

Neues aus HIS-HE

Verbundprojekt ECHO feiert Abschluss: Am 8. November fand die Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts Energieeffizienz und CO2 -Einsparung an Hochschulen (ECHO) in Hannover statt. Mit dem Verbundprojekt ECHO wurde in den letzten drei Jahren die Entwicklung und die praktische Erprobung einer Kampagne zur Förderung energieeffizienten Verhaltens von MitarbeiterInnen an Hochschulen verfolgt. Hauptziel war dabei, Energiesparteams vor Ort bei der Kampagnendurchführung zu unterstützen. Es waren sechs Hochschulen mit ausgewählten Gebäuden an ECHO beteiligt. Als positiv bewerteten alle Teilnehmenden, dass im Projektverlauf die Zusammenarbeit und der Austausch der verschiedenen AkteurInnen gestärkt wurden. Gerade die persönliche Ansprache von MitarbeiterInnen der Hochschulen zeigte sich am wirkungsvollsten, da die Identifikation mit der Energiesparkampagne und die Motivation zum Mitmachen davon abhängen. In der Summe ließ sich eine Reduzierung des Energieverbrauchs insbesondere bei Strom nachweisen.

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Save the date: Forum Gebäudemanagement 2019 - Inbetriebnahme und Inbetriebhaltung von Gebäuden. 18. bis 19. März 2018 in Hannover.
Das zwölfte Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussiert dieses Jahr die Inbetriebnahme und -haltung von Gebäuden. Der Gesamtprozess im Lebenszyklus eines Gebäudes wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und soll gemeinsam diskutiert werden.

Programm und Anmeldung

Neues aus den Hochschulen

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW):
Aktuelle Ergebnisse zur Gesundheit Studierender sind in einer Studie zusammengestellt, die in Kooperation des DZHW mit der Freien Universität Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK) entstand. Für die Studie wurden bundesweit über 6.000 Studentinnen und Studenten befragt. Jeder vierte Studierende leidet unter starkem Stress - besonders Sprach- und Kulturwissenschaftler sind psychisch belastet. Der Bedarf an gesundheitsfördernden Maßnahmen an den Hochschulen ist danach nach wie vor hochaktuell.

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Verbundprojekt HOCH-N:
Erfolg für Nachhaltigkeitsprojekt: HOCH-N geht in die zweite Förderphase. Das Projekt ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um zwei weitere Jahre bis Ende Oktober 2020 verlängert worden. Im Projekt arbeiten elf deutsche Hochschulen auf den Gebieten Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer zusammen. Ziel ist es, nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern und die deutsche Hochschullandschaft in diesem Kontext zu vernetzen. Die Fördersumme beträgt 2,5 Millionen Euro. Aus der ersten Projektphase von November 2016 bis Oktober 2018 gehen sechs anwendungsbezogene Leitfäden für die nachhaltige Hochschulentwicklung als Betaversionen hervor. Diese werden in der zweiten Förderphase an Hochschulen angewendet und im Anschluss zu einem Gesamtleitfaden zusammen geführt.

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Weiterhin sind das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) der Universität Hamburg und das vom KNU koordinierte Verbundprojekt HOCH-N im Kontext des UNESCO-Weltaktionsprogramms "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden.

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Leuphana Universität Lüneburg:
Systematisch bindet die Leuphana Studierende, Beschäftigte aus Wissenschaft und Verwaltung und andere Akteure im Rahmen ihres Umweltmanagementsystems nach EMAS in ihr Projekt einer klimaneutralen und nachhaltigen Universität ein - und wurde nun für das Umweltengagement auf der Konferenz "Nachhaltig Wirtschaften für die Agenda 2030" ausgezeichnet. Eine entsprechende Urkunde überreichte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundesumweltministerium, Florian Pronold, der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Universität. Die Auszeichnung für vorbildliches und innovatives Engagement im Rahmen des europäischen Umweltmanagement- und Auditsystems "EMAS" wird gemeinsam von Bundesumweltministerium und Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vergeben.

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Universität Osnabrück:
Von der Universität wurde die Erstellung eines umfassendes Mobilitätskonzeptes in Auftrag gegeben, welches der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt wurde. Bestandteile sind unter anderem: die Konzentration und Erweiterung der Parkflächen am sogenannten Grünen Grund (sowie Vorrang für den Fuß- und Radverkehr und die Schaffung einer höheren Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit durch Zufahrtssperren für Autos auf dem Campus. Der Vizepräsident, Dr. Kai Handel erklärt: "In erster Linie muss es darum gehen, die Aufenthaltsqualität auf dem Campus zu erhöhen und dafür den Individualverkehr einzuschränken. " Die Vision "Grüner Campus" soll mit einem umweltfreundlichen Mobilitätskonzept für mehr Aufenthaltsqualität am Standort Campus Westerberg sorgen.

Zum Mobilitätskonzept

Ausgabe September 2018

Neues von HIS-HE

Veranstaltungsrückblick

Zum 9. Forum Energie der HIS-Hochschulentwicklung in Kooperation mit der TU Clausthal vom 18. bis 20. Juni 2018 in Clausthal-Zellerfeld:
Energie und Nachhaltigkeit, Kosten und Finanzierung, Energie- und Klimaschutzprojekte sowie Energieeffizienz-Werkzeuge standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Hochschulbereich, aus Forschungseinrichtungen und öffentlichen Verwaltungen informierten sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Energie und nutzten die gebotenen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.

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Umgang mit Bedrohung und Deeskalation an Hochschulen: Strukturen bilden, Instrumente einsetzen!
Rückblick auf das fünfte Forum Bedrohungsmanagement vom 21. Bis 22. Juni 2018 in Hannover. Die Kooperationsveranstaltung von HIS-HE und dem I:P:Bm fokussierte sich auf die Themen Deeskalation und die Möglichkeiten einer Hochschule im Umgang mit Bedrohungen und der Prävention sowie die Vorstellung und Handhabung von Instrumenten für eine Ersteinschätzung von Bedrohungen.

Zur Veranstaltungsdokumentation

Neues aus den Hochschulen

Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, zu den Chancen u. a. der nachhaltigen Entwicklung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. In seinem Vortrag auf der HIS-HE Veranstaltung „Strategische Entwicklung von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften 2018“ nahm Uwe Schneidewind Bezug zur Rolle der Hochschulen in der Großen Transformation. Seine zentralen Aussagen stellte er in einem Blog zusammen:

Zum Blog Zukunftskunst

Thüringen:
Die Thüringer Landesregierung hat die Nachhaltigkeitsstrategie 2018 beschlossen. Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Wir wollen heute schon an morgen denken und künftige Lebensgrundlagen schützen. Ziel der Strategie ist es, dieses Prinzip der Nachhaltigkeit in alle Lebensbereiche einzuweben...“ Ein Themenschwerpunkt ist Bildung und nachhaltiges Lernen. Den Hochschulen kommt daher eine wichtige Rolle zu (siehe S. 18 im Bericht).

Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie 2018

Technische Universität Braunschweig:
Bauherreneigenschaft an TU Braunschweig verliehen.
Die TU Braunschweig ist die erste Hochschule, der als Landesbetrieb die Bauherreneigenschaft übertragen wird. Sie erhält damit alle Aufgaben, die bislang das Staatliche Baumanagement übernahm.

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Pädagogische Hochschule Heidelberg:
Die PH Heidelberg übernimmt bei BNE eine bundesweite Vorbildfunktion.
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Lehre, Forschung und Transfer als Leitgedanken etabliert, der querschnitthaft in verschiedenen Fächern und Institutionen erfolgreich umgesetzt wird.

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Ausgabe Juni 2018

Neues von HIS-HE

Veranstaltungsrückblick

Führungsverantwortung im Arbeitsschutz:
Das Thema Verantwortung im Arbeitsschutz ist seit jeher ein viel diskutiertes Thema an Hochschulen. Durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Übertragung arbeitsschutzrechtlicher Pflichten auf einen Professor (Urteil vom 23. Juni 2016 - BVerwG 2 C 18.15) hat die Auseinandersetzung damit noch einmal an Aktualität und Intensität gewonnen. Und dieser Thematik, der Verantwortung von Führungskräften im Arbeitsschutz, stellte sich die Fachtagung am 06.06.2018 in Hannover. Ziel war es zum einen, die verschiedenen Akteure, deren Sichtweise sowie Aufgaben darzustellen und zu erläutern - und zum anderen vorhandene Erfahrungen aus der Hochschulpraxis vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl von über 160 Personen zeigte, dass ein großer Bedarf in den Hochschulen nach einem Wissenstransfer vorhanden ist.

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Neues aus den Hochschulen

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und Hoch N:
Startschuss für Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen. Universitäten und Fachhochschulen wollen sich verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit widmen und über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die Mitglieder des Arbeitsschwerpunkts "Nachhaltigkeitsberichterstattung" im BMBF-geförderten Projekt "Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln - vernetzen - berichten (HOCH-N)" haben gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) den verabschiedeten hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex vorgestellt. Der Hochschul-DNK basiert auf dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) des Rates für Nachhaltige Entwicklung. "Sie sind Pioniere", sagte Marlehn Thieme, die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), bei der Vorstellung des Hochschul-DNK in Berlin. "Sie setzen ein Zeichen für das Engagement und den Einsatz für die Nachhaltigkeitsberichterstattung." Für Alexander Bassen, Leiter des Projektes HOCH-N und Hauptinitiator des Hochschul-DNK, ist der Kodex eine Möglichkeit, um "voneinander zu lernen", wie und wo Nachhaltigkeitskriterien greifen, funktionieren oder auch auf Hindernisse stoßen können. Ihm geht es um einen niederschwelligen Einstieg in das Thema an den Hochschulen. In erster Linie soll Verständnis für Nachhaltigkeitsaspekte geweckt werden.

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Freie Universität Berlin:
Die FU Berlin verpflichtet sich gegenüber dem Land Berlin zur Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen bis Ende 2027 um weitere zehn Prozent.

Die Freie Universität Berlin und das Land Berlin haben eine neue und weitreichende Klimaschutzvereinbarung abgeschlossen. Darin verpflichtet sich die Hochschule, ihren Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid bis 2027 um weitere zehn Prozent zu reduzieren. Wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist zudem die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Unterzeichnet wurde das Dokument aufseiten der Freien Universität von Kanzlerin Dr. Andrea Bör und dem Präsidenten Prof. Dr. Peter-André Alt; für das Land unterschrieb der Berliner Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow. "Die Freie Universität Berlin hat ihren Energieverbrauch seit 2001 flächenbereinigt bereits um etwa 28 Prozent gesenkt und damit Maßstäbe in der deutschen Universitätslandschaft gesetzt", betonte die Kanzlerin der Freien Universität, Dr.-Ing. Andrea Bör. Die Freie Universität habe damit unter Beweis gestellt, dass Universitäten über entsprechende Handlungsmöglichkeiten verfügten. "Die Freie Universität unterstreicht mit diesen Erfolgen beispielhaft den Stellenwert von Energieeffizienz und Energieeinsparung für die deutsche Energiewende."

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Leuphana Universität Lüneburg:
Die Universität wird für Umweltmanagement ausgezeichnet.

Für ihr vorbildliches und innovatives Engagement im Rahmen des europäischen Umweltmanagement- und Auditsystems "EMAS" zeichneten das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) drei Unternehmen und die Leuphana Universität Lüneburg aus. Die Auswahl unter den vielen eingegangenen Bewerbungen traf eine Jury aus Fachleuten des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts, des Umweltgutachterausschusses, der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter und des DIHK. Die Leuphana Universität Lüneburg ist eine der ersten Universitäten in Europa, die sich nach EMAS validieren ließen. Sie stellt damit unter Beweis, dass sich Umweltmanagement in Wissenschaft und Forschung integrieren lässt. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der Zusammenarbeit der Leuphana mit anderen Stakeholdern: Beispielhaft steht dafür das Projekt "Lüneburg 2030+ Visionen für ein nachhaltiges Lüneburg von morgen".

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel:
Die Kieler Universität hat es im dritten Jahr in Folge geschafft, den Stromverbrauch auf einem niedrigen Niveau zu halten und bezieht seit Januar 2018 reinen Ökostrom.

In den Jahren 2004 bis 2012 stieg der Stromverbrauch der CAU kontinuierlich um mehr als drei Prozent pro Jahr an. Das war der Grund für die Universitätsleitung, das Umweltmanagement nach "Eco-Management and Audit Scheme" (EMAS) zu implementieren. Schon im Jahr 2014 sank der Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahresverbrauch um fünf Prozent und 2015 um weitere sieben Prozent. Dieses niedrige Niveau konnte - im Gegensatz zum Stromverbrauch in Deutschland - in den Jahren 2016 und 2017 noch weiter gesenkt werden, und das bei gestiegenen Studierendenzahlen. Zu diesem Erfolg haben vor allem Umstellungen am Rechenzentrum beigetragen. Außerdem wurde die Serverkühlung auf ein energiesparendes System umgestellt. Auch achten immer mehr Studierende und Beschäftigte auf einen sparsamen Umgang mit Energie. In den Laboren der Organischen Chemie gelang es beispielsweise, durch bedarfsgerechtes Ein- und Ausschalten der Laborlüftung rund 20 Prozent des Stroms einzusparen. Der Strom an der Kieler Universität kommt seit diesem Jahr ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen (90 Prozent Wasserkraft aus Norwegen und 10 Prozent Windenergie aus Dänemark).

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Ausgabe April 2018

Neues von HIS-HE

Veranstaltungsrückblicke

Workshop Bauherrenfunktion 25. Januar 2018:
Die Übernahme der Bauherrenfunktion von den Ländern ist für viele Hochschulen ein aktuelles Thema - am 25. Januar 2018 fand der Workshop Bauherrenfunktion durch Hochschulen in Hannover statt. 60 Teilnehmende - überwiegend aus dem Bereich Bau- und Gebäudemanagement in den Hochschulen - folgten der Einladung des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) und diskutierten die Eigentümerrolle für ihre Immobilien.

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Forum Gebäudemanagement 14. - 15. März 2018:
Auf dem 11. Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) stand das Notfall- und Krisenmanagement als eine Aufgabe des Gebäudemanagements im Mittelpunkt. Ein Notfall- und Krisenmanagement umfasst den systematischen Umgang mit Notfall-, Krisen- und Katastrophenlagen. Die Spannbreite der Themen reichte von der Sicherheit auf dem Campus über Krisenkommunikation, Erfahrungen im Aufbau eines Krisenstabs bis zum Brandschutz. Die über 140 Teilnehmenden diskutierten angeregt und haben das Forum für fachlichen Input und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen den Verantwortlichen im Gebäudemanagement intensiv genutzt.

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Veranstaltungsankündigungen

Führungskräfteverantwortung im Arbeitsschutz - Umsetzungsmöglichkeiten der Pflichtenübertragung am 06. Juni 2018 in Hannover:
Auf der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden einen Überblick über praktische Herangehensweisen und Umsetzungsmöglichkeiten erhalten und dadurch Anstöße für eigene Handlungsmöglichkeiten bekommen.

Informationen und Anmeldung

9. Forum Energie vom 18. Bis 20. Juni 2018 in Clausthal-Zellerfeld:
Es werden aktuelle Entwicklungen im Hochschulbereich rund um das Themenfeld Energie diskutiert. Ausgewählte Akteure stellten ihre Projekte mit spezifischen Aktivitäten zu Energieeffizienz und Klimaschutz aus dem Hochschulalltag vor.

Informationen und Anmeldung

Neues aus den Hochschulen

Universität Kassel:
Die Universität Kassel produziert künftig Solarstrom für den eigenen Verbrauch in größerem Maßstab. Mit Unterstützung der Kasseler cdw Stiftung gGmbH werden in den kommenden Jahren mehrere größere Photovoltaik-Anlagen auf Dächern verschiedener Gebäude errichtet. Die geplante installierte Leistung beträgt rund 700 Kilowatt. Die Ersparnis bei den Stromkosten investiert die Hochschule in weitere Nachhaltigkeitsprojekte. Der Kanzler der Universität Dr. Oliver Fromm betonte, dass die Universität damit ihren eigenen Beitrag im Engagement für Erneuerbare Energien leistet.

Zur Nachricht

Universität zu Köln:
Die Universität zu Köln hat unter dem Titel "Errichtung einer Fahrradstation im Rahmen des Mobilitätskonzeptes für den Campus der Universität zu Köln zur Stärkung des Fahrradverkehrs" den vom Bundesumweltministerium ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Das Bundesumweltministerium fördert eine Fahrradstation mit 3,25 Mio Euro - Ziel ist eine nachhaltige Stärkung des Fahrradverkehrs. Mit dem Serviceangebot der geplanten Fahrradstation soll der Fahrradverkehr weiter gestärkt und so ein Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zum Klimaschutz erbracht werden.

Zur Nachricht

Veröffentlichung Thema Gesundheitsmanagement für Studierende:
Die Deutsche Universitätszeitung (duz) hat ein Special zum Thema Studentisches Gesundheitsmanagement (SGM) gemeinsam mit der TK und der LVG & AFS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen herausgegeben. Somit liegt eine Zusammenfassung des bisherigen Erkenntnisstandes zu diesem innovativen Thema vor. Artikel zum Hintergrund und Forschungsstand sowie Good Practice-Beispiele aus Hochschulen, die bereits SGM-Aktivitäten umsetzen, geben einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsprozess von studentischem Gesundheitsmanagement in Deutschland.

Zum Download

Ausgabe Dezember 2017

Neues von HIS-HE

Radikalisierungsprozesse erkennen, einschätzen, unterbrechen! Rückblick auf das Forum Bedrohungsmanagement vom 6. - 7. November 2017 in Hannover
Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) hat in Kooperation mit dem Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Hoffmann & Hoffmann GbR Darmstadt (I:P:Bm) am 6. und 7. November 2017 das vierte Forum Bedrohungsmanagement durchgeführt. Im Ergebnis kann zusammengefasst werden: Radikalisierung kann erkannt werden. Sich radikalisierende Personen verändern ihr Verhalten, welches sich im sozialen Umfeld zeigt. Diese Erkenntnis ist eine zentrale Grundlage für das Bedrohungsmanagement. "Eine Interventionsstrategie ersetzt das zufällige und hilflose Agieren", fasst Joachim Müller von HIS-HE zusammen. Eine feste Verankerung des Bedrohungsmanagements in die Organisation ist unerlässlich und eine gut durchdachte Vernetzung erforderlich.

Pressemitteilung

Veranstaltungsankündigungen

Workshop Bauherrenfunktion 2018 "Erfolgreiche Wahrnehmung der Bauherrenfunktion" am 25. Januar 2018 in Hannover
Die deutschen Hochschulen befinden sich seit einigen Jahren in einem Reformprozess, der sich unter anderem durch einen Paradigmenwechsel im Hochschulmanagement hin zu einer verstärkt eigenverantwortlich geführten Hochschule manifestiert. Vor diesem Hintergrund ist einzelnen Hochschulen auch die Bauherrenfunktion übertragen worden. Eine Übertragung der Bauherrenfunktion auf Hochschulen bedarf jedoch einer Vorlaufzeit für die Vorbereitung und dabei einer intensiven Auseinandersetzung aller Beteiligten mit der Aufgabenstellung und der Verantwortung. Das Ziel des Workshops ist es, ein Problembewusstsein für die Aufgabenübernahme bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu schaffen, Informationen zu geben und ihnen die Selbsteinschätzung über die Eignung für die Aufgabenübernahme zu ermöglichen.

Informationen

Forum Gebäudemanagement 2018: Notfall- und Krisenmanagement als eine Aufgabe des Gebäudemanagements, 14. - 15. März 2018 in Hannover
Das elfte Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. thematisiert dieses Jahr das Notfall- und Krisenmanagement als eine Aufgabe des Gebäudemanagements. Das Gesamtsystem der Gefahrenabwehr wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und soll gemeinsam diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden einen möglichst genauen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche des Notfall- und Krisenmanagements zu geben und dadurch einen Anstoß für eigene Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg zu geben, damit in Not- und Krisenfällen adäquat reagiert werden kann.

Neues aus den Hochschulen

Universität Osnabrück:
1. Platz beim Papieratlas Hochschulwettbewerb.
Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hat die Universität Osnabrück am 13. September 2017 im Bundesumweltministerium als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2017" ausgezeichnet. Im Rahmen des Papieratlas-Hochschulwettbewerbs ehrten die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihre Kooperationspartner das vorbildhafte Engagement der Universität Osnabrück, die für Verwaltung, Fachbereiche sowie Druck- und Kopierservice ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel beschafft. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 39 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 65,84 Prozent einen neuen Rekord aufgestellt haben.

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Carl von Ossietzky Hochschule Oldenburg:
Photovoltaikanlage der Universität nimmt Betrieb auf.
Die Universität Oldenburg nahm am 9. Oktober eine neue Photovoltaikanlage (PV-Anlage) in Betrieb. Der erzeugte Strom fließt nicht ins allgemeine Stromnetz, sondern ist für den Eigenverbrauch der Universität vorgesehen. Die Kollektoren mit einer Gesamtfläche von etwa 2.000 Quadratmetern liefern 311.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Etwa 50 Prozent stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den übrigen Teil finanziert die Universität aus Eigenmitteln. Zu erwarten sei eine Ersparnis von rund 192 Tonnen CO2 jährlich; hinzu komme eine Reduzierung der Energiekosten um 57.000 Euro pro Jahr. Inklusive der Förderung soll sich die Anlage in etwa vier Jahren amortisiert haben.

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Ausgabe September 2017

Neues von HIS-HE

Geschäftsführerwechsel
Zum 1. September 2017 hat es einen Wechsel in der Geschäftsführung des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) gegeben: Der langjährige Geschäftsführende Vorstand, Dr. Friedrich Stratmann, ist in den Ruhestand gegangen und hat die Verantwortung an seinen Nachfolger Ralf Tegtmeyer übergeben.

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Gesundheitsförderung:
In Kooperation zwischen der Techniker Krankenkasse, HIS-HE und sechs Hochschulen ist das Tool "Reflexions- und Entwicklungsinstrument" zur umfassenden Standortbestimmung des hochschuleigenen Gesundheitsmanagements entwickelt worden. Dieses Tool steht nun der Hochschulöffentlichkeit zur Verfügung und kann durch die Hochschulen, die auf dem Weg zur "Gesunden Hochschule" sind, angewendet werden.

Informationen und Downloads

Veranstaltungsankündigungen:

  • Forum Bedrohungsmanagement am 6. und 7. November 2017 in Hannover

  • Forum CAFM am 5. Dezember 2017 in Hannover

Informationen zu den Veranstaltungen

Neues aus den Hochschulen

Karlsruher Institut für Technologie KIT:
Das KIT fördert ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden. Dafür wurde ein Mobilitätsportal für Mitarbeitende und Studierende mit Informationen rund um das Thema Mobilität, vom Carsharing über Dienstreisen bis hin zum Semesterticket entwickelt und zum Einsatz gebracht. Hierbei sollen die wesentlichen verfügbaren Mobilitätsressourcen (Fahrräder, ÖPNV, PKW, etc.) sinnvoll miteinander verknüpft werden, um die wirtschaftlichen und ökologischen Effekte zu verstärken.

Zum KIT-Mobilitätsportal

Hochschule RheinMain:
Die Hochschule RheinMain erstellt mit Unterstützung von HIS-HE ein Klimaschutzkonzept, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die HS RheinMain leistet damit einen weiteren Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen.

Weitere Informationen

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt:
Als Zentren für gesellschaftliche Selbstreflexion sehen sich die bayerischen Hochschulen in einer Mitverantwortung für einen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit. Dieses Selbstverständnis formuliert eine Studie, welche die KU gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität und vier Pilothochschulen in Bayern durchgeführt hat. Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Bestandsaufnahme von Nachhaltigkeitsaspekten an Hochschulen sowie die Identifizierung von Faktoren, die Hochschulen bei der Implementierung von Nachhaltigkeit unterstützen bzw. hemmen.

Weitere Informationen

Ausgabe Juni 2017

Neues aus den Hochschulen:

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde:
HNE Eberswalde gewinnt EMAS Award 2017.
Die Europäische Kommission ehrte die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) in der Kategorie "Organisationen des öffentlichen Sektors" mit der höchsten Auszeichnung im Bereich Umweltmanagement für besonders ressourcenschonendes und effizientes Wirtschaften. Der Präsident Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson nahm den Preis stellvertretend für die gesamte Hochschule von Karmenu Vella, Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei der EU-Kommission, in Valletta stolz entgegen.

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"Wie Hochschulen Energie sparen"
In einem Leitartikel der duz (Ausgabe 04/2017; Deutsche Universitätszeitung) werden drei Referenzbeispiele aus den Hochschulen vorgestellt:

  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zu Niedrigenergie-Hörsaalgebäuden,
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zur Mitarbeitermotivation,
  • Technische Universität Braunschweig zur Budgetierung der Energiekosten.

Zum Leitartikel

TU Berlin:
Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 an der TU Berlin
Im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit diskutierte TU-Präsident Prof. Thomsen über die Zukunftsfähigkeit der Hochschule zur Nachhaltigkeit in den Bereichen Lehre, Forschung, Transfer und Betrieb. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen wurden gebündelt zum Thema in der Woche vom 30. Mai bis 5. Juni 2017 an der TU Berlin dazu durchgeführt.

Fachhochschule Südwestfalen:
Einsatz eines Elektroautos für Dienstreisen
Für Dienstreisen zwischen den fünf Standorten der FH nutzen die MitarbeiterInnen der Verwaltung seit Anfang des Jahres ein Elektroauto. Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier nimmt das neue Elektroauto in Betrieb: "Wir setzen seit Anfang des Jahres einen BMW i3 ein, damit wollen wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten."

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Ausgabe März 2017

Neues von HIS-HE

Kommentierung zu dem "Augsburger Urteil" des Bundesverwaltungsgerichts zur Pflichtenübertragung im Arbeitsschutz in Hochschulen
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in seinem Urteil vom 23. Juni 2016 mit der Delegation von Arbeitsschutzpflichten auf Professoren und Dekane befasst. Es kam zu dem Ergebnis, dass eine diesbezügliche Pflichtenübertragung nur unter bestimmten Voraussetzungen, nicht aber pauschal-generalisierend zulässig ist. Im HIS:Mitteilungsblatt 1|2017 nimmt Dr. Friedrich Stratmann, geschäftsführender Vorstand von HIS-HE, eine erste Kommentierung zu dem Urteil vor. Insbesondere werden die arbeitsschutzrelevanten Entscheidungsgründe und -folgen des Urteils beleuchtet.

HIS:Mitteilungsblatt 1|2017

Aktuelle Veranstaltungen von HIS-HE
Forum Bedrohungsmanagement - Fakten zur Implementierung und praktische Fallarbeit - vom 6. bis 7. April 2017 in Hannover. Forum Abfallentsorgung 2017 - Rechtliche Neuerungen und Berichte aus Hochschulen - vom 19. bis 21. Juni 2017 an der TU Clausthal.

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Neues aus den Hochschulen

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat u. a. zwei Projekte aus Hochschulen mit dem Qualitätssiegel "Projekt Nachhaltigkeit 2017" ausgezeichnet:

Universität Bremen mit dem Projekt "Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit".
Seit 2011 ist das Ziel der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit, das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung in der Hochschulbildung zu verankern. Dafür werden innovative video-basierte Lehrveranstaltungen und Blended-Learning Konzepte frei zur Verfügung gestellt, die von allen deutschsprachigen Hochschulen und Lehrenden genutzt werden können. Über das Netzwerk an Partnerhochschulen der Virtuellen Akademie können Studierende eine Prüfung absolvieren und nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltungen anrechenbare Credit Points für ihr Studium erlangen. So wird eine effektive Verankerung der Thematik Nachhaltigkeit in zahlreichen Studiengängen an Hochschulen deutschlandweit erreicht. Ziel ist es, auf dem Weg zu einer deutschlandweiten Institution für Bildung für nachhaltige Entwicklung für Hochschulen die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit auf weitere Partnerhochschulen auszuweiten.

Vorstellung der Projekte Nachhaltigkeit seitens des RNE
Zur virtuellen Akademie

Hochschule Heilbronn mit dem Projekt "Energyscouts meet NEAzubis"

Den Startschuss zum Projektbeginn gaben der Rektor der Hochschule, Jürgen Schröder, Umweltminister in Baden-Württemberg, Franz Untersteller, und Harald Unkelbach von der IHK Heilbronn-Franken auf der gemeinsamen Auftaktveranstaltung. Zielsetzung ist es, Nachhaltigkeitsmanagement, Umwelt- und Klimaschutz und Ressourceneffizienz in die Region und die Berufsausbildung zu bringen. Im Rahmen einer Schulung erhalten Auszubildende aus Dienstleistungs- und Industrieunternehmen Einblicke in die Themen Energieeffizienz (EnergyScouts) und nachhaltige Entwicklung (NEAzubis - Auszubildende für nachhaltige Entwicklung) in Theorie und Praxis.

Vorstellung der Projekte Nachhaltigkeit seitens des RNE
Zum Projekt "Energyscouts meet NEAzubis"

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