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Newsletter Nachhaltige Hochschule

Ausgabe Oktober 2019

Neues aus HIS-HE

Veranstaltungsankündigungen

Forum Mobilitätsmanagement an Hochschulen vom 04. - 05. November 2019:
U.a. mit den Themen: Wege zu ganzheitlichen Mobilitätskonzepten, Parkplatzsituation und Einbeziehung des ÖPNV, Förderung des Fahrradverkehrs und Auswertungen von Dienstreisen.

Netzwerktreffen Konfliktmanagement und Mediation am 18. November 2019:
Gute Führung - Konflikte in Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen gestalten.

Forum Arbeitssicherheit in Hochschulen vom 27. bis 28. November 2019 in Hannover:
U. a. mit den Themen: Prüfung von elektrischen Arbeitsmitteln, Einbezug von Arbeitssicherheit bei Veranstaltungen sowie der Umgang mit Brand- und Explosionsgefahren.

Zu den Veranstaltungsankündigungen

Vom 24. bis 26. Juni 2019 fand das bereits 16. Forum Abfallentsorgung in Hochschulen des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Clausthal statt. Das "Abfall der neue Rohstoff" ist und massive Erhöhung der Ressourceneffizienz unabdingbar ist, wurde in den Vorträgen deutlich. Weitere Themen beschäftigten sich mit der Umsetzung von rechtlichen Forderungen sowie einer Vielzahl von konkreten Erfahrungs- und Umsetzungsberichten aus Hochschulen.

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Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen

Freie Universität Berlin
Die Freie Universität Berlin ist eine von insgesamt 47 Universitäten weltweit, die sich zu der U7 Allianz zusammengeschlossen haben. Mit der Unterzeichnung des Vertrags im Beisein des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron haben sich die Universitäten zu stärkerem gesellschaftlichem Engagement auf verschiedenen Feldern verpflichtet u.a. für den Einsatz in den Bereichen Klimawandel und saubere Energien. Universitätspräsident Professor Günter M. Ziegler spricht über die Ziele von U7+ und das Engagement der Freien Universität in einem Interview.

Zum Interview

Universität Bremen und Augustana Hochschule
Unter den fünf Gewinnern der nationalen Vorauswahl des EMAS-Awards 2019 befinden sich zwei Hochschulen! In der Kategorie "mittlere und große Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung" wurden die Universität Bremen und in der Kategorie "kleine Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung" die Augustana Hochschule ausgezeichnet. Der EMAS-Award ist die renommierteste Auszeichnung für ein Umweltmanagement. Die Europäische Kommission kürt EMAS-Organisationen, die ihre Umweltperformance in besonderer Weise ausführen.

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Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Um den CO2-Ausstoß auf Dienstreisen zu reduzieren, ist es laut offiziellem Präsidiumsbeschluss ab sofort für alle Angehörige der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verpflichtend, Strecken unter 1.000 Kilometer mit Bus oder Bahn anstelle des Flugzeugs zurückzulegen. Der Präsident der HNEE, Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson, befürwortet die verpflichtende Regelung sehr: "Als Hochschule mit klarem Nachhaltigkeitsprofil haben wir nicht nur Vorbildfunktion, sondern verstehen uns als Wegbereiterin. Für uns heißt das in erster Linie nachhaltige Entwicklung konsequent zu leben. Das, was wir bereits in vielen Bereichen unseres Hochschulbetriebs umgesetzt haben, heißt es nun auch für das Dienstreisegeschäft anzugehen."

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Goethe Universität Frankfurt am Main
Autofreier Campus Westend wird Realität. Der Campus Westend der Goethe-Universität wird ab dem 16. September weiter vom Autoverkehr entlastet. Im Zentrum des Konzepts zur Verkehrsberuhigung auf dem Campus steht die Sperrung des zentralen Theodor-W.-Adorno-Platzes für den motorisierten Verkehr. "Die Goethe-Universität Frankfurt setzt auf eine nachhaltige Mobilität und leistet mit dem Konzept "Autofreier Campus" auf dem Campus Westend zugleich einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit", betonte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff. "Die Aufenthaltsqualität auf dem Universitätsgelände wird sich deutlich erhöhen. Durch das Setzen von Pollern an festgelegten Stellen wird eine autofreie Kernzone rund um den Theodor-W.-Adorno-Platz geschaffen, um dort die Fußgänger und Fahrradfahrer sowie den motorisierten Verkehr zu trennen", ergänzte Universitätskanzler Dr. Albrecht Fester.

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Neues aus Bund und Ländern

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Das BMU gibt Hinweise auf aktuell (auch) für Hochschulen zugängliche Fördermaßnahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Förderaufruf Klimaschutz durch Radverkehr

Derzeit werden drei Projekte an Universitäten gefördert: in Flensburg, Kiel und Köln.

Förderaufruf Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte - Hinweis: Hochschulen können nur in Verbindung mit Kommunen (im Rahmen von Verbundvorhaben) gefördert werden.

Kommunalrichtlinie

Kleinserienrichtlinie - zum Beispiel Modul 5 - elektrisch unterstützte Schwerlastfahrräder

Kälte-Klima-Richtlinie

Ausgabe Juni 2019

Neues aus HIS-HE

Veranstaltungen:
Forum Bedrohungsmanagement: Programm und Anmeldung sind online; Diesjähriges Thema ist: „Aufbau, Etablierung und Weiterentwicklung eines Bedrohungsmanagements an Hochschulen“ . Die Veranstaltung findet vom 10. bis 11. September 2019 in Hannover statt.
Hochschulen in Deutschland nehmen sich des Themas Bedrohungsmanagement zunehmend an und verorten dieses in der Organisation. Das Forum will die Stellung des Bedrohungsmanagements in Hochschulen verdeutlichen und bereits gemachte Erfahrungen in Hochschulen gemeinsam diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden anhand von praktischen Erfahrungen aus Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen den Aufbau, die Etablierung sowie auch die Weiterentwicklung eines Bedrohungsmanagements aufzuzeigen. Dadurch können Anstöße für eigene Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg gegeben werden.

Informationen und Anmeldung

Publikationen:
Verantwortung von Führungskräften im Arbeitsschutz
Veröffentlichung eines gemeinsamen Workshop-Papers zum Thema Pflichtenübertragung auf Führungskräfte im Arbeitsschutz mit Beteiligung von Vertretern des Sachgebietes Hochschulen, Forschungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV, des Deutschen Hochschulverbandes, des Hochschullehrerbundes und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung e.V.. Mit dieser Veröffentlichung wird der aktuelle Erkenntnisstand aus den geführten Diskussionen zwischen den einzelnen Vertretern der Einrichtungen wiedergegeben. Es werden die notwendigen Arbeitsschritte für eine Pflichtenübertragung inhaltlich erläutert.

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Nachhaltigkeitsberichterstattung an hessischen Hochschulen
Die hessische Landesregierung verfolgt die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. In diese Strategie sind auch die Hochschulen des Landes einbezogen, insbesondere durch das Projekt CO2-neutrale Landesverwaltung. In diesem Zusammenhang realisiert die Landesregierung verschiedene Projekte. Eines davon war das Vorhaben, die Universität Kassel sowie die Hochschule RheinMain bei der Erstellung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes zu unterstützen. Der Bericht gibt praxisorientierte Hinweise zu Projektorganisation und Projektverlauf und nennt Aspekte einer Verstetigung der Berichterstattung.

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Neues aus den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen

Karlsruher Institut für Technologie (KIT):
Gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der Leuphana Universität Lüneburg und dem Ecological Research Network (Ecornet) hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“ gegründet. Das Netzwerk versteht sich als Plattform über und für Reallabore, die im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung forschen und handeln – und lädt zum Mitmachen ein. Reallabore experimentieren mit Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung unter Einbeziehung transdisziplinärer Disziplinen und der Zivilgesellschaft. Die Projekte haben Modellcharakter und sind langfristig angelegt. Die Reallabore des Netzwerks möchten sowohl Wissen für eine Nachhaltige Entwicklung erarbeiten als auch konkret Veränderungsprozesse einleiten: Forschung und Praxis Hand in Hand für eine nachhaltigere Zukunft. In diesem Sinne versteht sich das Netzwerk als Teil einer transformativen Forschungslandschaft.

Weitere Informationen

Forschungszentrum Jülich GmbH:
Vielfältige Maßnahmen im Zukunftscampus u.a. zum Mobilitätsmanagement. Das Forschungszentrum Jülich ist weiterhin Hauptpreisträger im Wettbewerb „mobil gewinnt“. Dr. Peter Burauel, Leiter Stabsstelle Zukunftscampus am Forschungszentrum Jülich, wird Referent auf dem HIS-HE Forum Mobilitätsmanagement vom 4. – 5. November 2019 sein.

Vorstellungsvideo Hauptpreisträger "mobil gewinnt"

Beim Zukunftscampus der Forschungszentrum Jülich GmbH geht es verstärkt darum, die Forschung selbst nachhaltig zu gestalten – sowohl was die Arbeitsprozesse und Infrastruktur betrifft, als auch in Bezug auf Forschungsinhalte. Zum einen soll der Arbeitsalltag unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten neu ausgerichtet werden. Zum anderen sollen die Forschungsvorhaben verstärkt zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen.

Zum Zukunfstcampus

Ersterstellung von Klimaschutzberichten an der Hochschule RheinMain sowie der Hochschule Osnabrück.

Die Hochschule RheinMain hat ihr Klimaschutzkonzept veröffentlicht. In den Jahren 2017 und 2018 wurde das Konzept mithilfe des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. und diverser Stakeholder der Hochschule RheinMain erstellt.

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Die Hochschule Osnabrück veröffentlicht ihren ersten Klimaschutzbericht. In den letzten zehn Jahren konnte sie ihren CO2-Fußabdruck um fast 70 Prozent verkleinern. Der Bericht führt unter anderen die bisher erreichten Erfolge in der CO2-Einsparung und Energiereduktion aus den Bereichen Wärme- und Stromversorgung auf.

Zum Klimaschutzbericht

Ausgabe April 2019

Neues aus HIS-HE

Forum Gebäudemanagement 2019 - Pressemitteilung: Die Inbetriebnahme und -haltung von Gebäuden ist ein vielschichtiger Prozess, der an Komplexität stetig zunimmt. Er erfordert umfangreiche Leistungen, die bereits in der Planungs- und Realisierungsphase zu berücksichtigen sind. Das zwölfte Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussierte dieses Jahr die Inbetriebnahme und -haltung von Gebäuden. Der Gesamtprozess im Lebenszyklus eines Gebäudes wurde aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gemeinsam diskutiert.

Veranstaltungsdokumentation

Wissenschaftsjournalist Jan Martin Wiarda greift in seinem Blog das Thema Sanierungsstau an Hochschulen auf - in einem Gastbeitrag beschreibt HIS-HE-Autorin Jana Stibbe die Hintergründe.

Zum Blogbeitrag
Zur zitierten HIS-HE-Publikation

Save the date: Forum Abfallentsorgung an Hochschulen 2019 vom 24. bis 26. Juni 2019 in Clausthal-Zellerfeld. Forum Bedrohungsmanagement 2019 vom 10. bis 11. September 2019 in Hannover. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie demnächst auf unserer Website.

Neues aus den Hochschulen

HOCH-N - Nachhaltigkeit an Hochschulen:
Leitfäden aus sechs Handlungsfeldern liegen vor. Zu folgenden sechs Handlungsfeldern wurde ein Leitfaden erarbeitet: Berichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer. Ziel ist es, möglichst vielen Hochschulen einen niedrigschwelligen Einstieg in die verschiedenen Facetten nachhaltiger Hochschulentwicklung zu erleichtern und darüber den weiteren Austausch im Gesamtnetzwerk von HOCHN zu befördern. In der vom BMBF geförderten Fortführungsphase von HOCHN (11/2018-10/2020) werden die Leitfäden getestet, Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den eigenen Hochschulen vorangetrieben, weitere Praxisbeispiele gesammelt und im Anschluss zu einem Gesamtergebnis, das die Querschnittsbereiche und Schnittstellen berücksichtigt, zusammen geführt. Hochschulen, die sich an der Erprobungsphase der Leitfäden beteiligen möchten, sind hierzu herzlich eingeladen.

Hoch-N-Leitäden

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt:
Die KU erhält als erste Universität in Deutschland das Zertifikat "EMASplus" Als erste Universität in Deutschland hat die KU das Zertifikat "EMASplus" erhalten. Grundlage dafür ist die Etablierung eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagements, das Ökologie, Soziales und Ökonomie umfasst. EMASplus erweitert das Umweltmanagement um eine soziale und ökonomische Perspektive. "So trägt die KU der Tatsache Rechnung, dass jede Institution durch ihr Handeln auf andere einwirkt und begreift Nachhaltigkeit als umfassendes Thema", erklärt Prof. Dr. Ingrid Hemmer als Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU.

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Hochschule Furtwangen:
Durchführung eines Mobilitätsprojektes Die Hochschule Furtwangen hat mit finanzieller Unterstützung des Landes ein beispielhaftes Modellprojekt zur Sicherung der Erreichbarkeit ländlicher Hochschulen mit Hilfe nachhaltiger Mobilitätslösungen erfolgreich durchgeführt. Das Projekt ,Nachhaltige Mobilitätskonzepte für Studierende und Dozenten an Hochschulen im Ländlichen Raum' der Hochschule Furtwangen (HFU) hatte sich die Entwicklung und praktische Erprobung effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger Mobilitätslösungen für Studierende und Dozenten ländlicher Hochschulen zum Ziel gesetzt. Unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg. Innerhalb des Modellprojektes galt es, verschiedenartig ausgerichtete Mobilitätsangebote auf ihre Anwendungsmöglichkeiten im Ländlichen Raum zu untersuchen und in ein nachhaltiges Gesamtkonzept einzubetten.

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Information für Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen:
Marktstammdatenregister mit Meldepflichten von Strom- und Gaserzeugungsanlagen Das Markstammdatenregister ist ein Register für den Strom- und Gasmarkt in Deutschland. Alle Strom- und Gaserzeugungsanlagen sowie die Stammdaten von Anlagenbetreibern, Netzbetreibern und Energielieferanten sind dort zu registrieren. Das Marktstammdatenregister ist neu und dient dazu, unterschiedliche Meldepflichten des Strom- und Gasmarktes zu bündeln und ggf. auch zu vereinfachen. Betroffen sind konventionelle Kraftwerke, Windenergieanlagen, Solaranlagen, KWK-Anlagen, ortsfeste Batteriespeicher und Notstromaggregate. Alle Akteure des Strom- und Gasmarkts sind verpflichtet, sich selbst und ihre Anlagen zu registrieren. In der Pflicht können daher auch viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen etc. sein. his-he.de/leistungen/energie-und-umwelt/energieeffizienz/energieportal-fuer-hochschulen/aktuelles/marktstammdatenregister-fuer-den-strom-und-gasmarkt/

Ausgabe Dezember 2018

Neues aus HIS-HE

Verbundprojekt ECHO feiert Abschluss: Am 8. November fand die Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts Energieeffizienz und CO2 -Einsparung an Hochschulen (ECHO) in Hannover statt. Mit dem Verbundprojekt ECHO wurde in den letzten drei Jahren die Entwicklung und die praktische Erprobung einer Kampagne zur Förderung energieeffizienten Verhaltens von MitarbeiterInnen an Hochschulen verfolgt. Hauptziel war dabei, Energiesparteams vor Ort bei der Kampagnendurchführung zu unterstützen. Es waren sechs Hochschulen mit ausgewählten Gebäuden an ECHO beteiligt. Als positiv bewerteten alle Teilnehmenden, dass im Projektverlauf die Zusammenarbeit und der Austausch der verschiedenen AkteurInnen gestärkt wurden. Gerade die persönliche Ansprache von MitarbeiterInnen der Hochschulen zeigte sich am wirkungsvollsten, da die Identifikation mit der Energiesparkampagne und die Motivation zum Mitmachen davon abhängen. In der Summe ließ sich eine Reduzierung des Energieverbrauchs insbesondere bei Strom nachweisen.

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Save the date: Forum Gebäudemanagement 2019 - Inbetriebnahme und Inbetriebhaltung von Gebäuden. 18. bis 19. März 2018 in Hannover.
Das zwölfte Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. fokussiert dieses Jahr die Inbetriebnahme und -haltung von Gebäuden. Der Gesamtprozess im Lebenszyklus eines Gebäudes wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und soll gemeinsam diskutiert werden.

Programm und Anmeldung

Neues aus den Hochschulen

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW):
Aktuelle Ergebnisse zur Gesundheit Studierender sind in einer Studie zusammengestellt, die in Kooperation des DZHW mit der Freien Universität Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK) entstand. Für die Studie wurden bundesweit über 6.000 Studentinnen und Studenten befragt. Jeder vierte Studierende leidet unter starkem Stress - besonders Sprach- und Kulturwissenschaftler sind psychisch belastet. Der Bedarf an gesundheitsfördernden Maßnahmen an den Hochschulen ist danach nach wie vor hochaktuell.

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Verbundprojekt HOCH-N:
Erfolg für Nachhaltigkeitsprojekt: HOCH-N geht in die zweite Förderphase. Das Projekt ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um zwei weitere Jahre bis Ende Oktober 2020 verlängert worden. Im Projekt arbeiten elf deutsche Hochschulen auf den Gebieten Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer zusammen. Ziel ist es, nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern und die deutsche Hochschullandschaft in diesem Kontext zu vernetzen. Die Fördersumme beträgt 2,5 Millionen Euro. Aus der ersten Projektphase von November 2016 bis Oktober 2018 gehen sechs anwendungsbezogene Leitfäden für die nachhaltige Hochschulentwicklung als Betaversionen hervor. Diese werden in der zweiten Förderphase an Hochschulen angewendet und im Anschluss zu einem Gesamtleitfaden zusammen geführt.

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Weiterhin sind das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) der Universität Hamburg und das vom KNU koordinierte Verbundprojekt HOCH-N im Kontext des UNESCO-Weltaktionsprogramms "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden.

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Leuphana Universität Lüneburg:
Systematisch bindet die Leuphana Studierende, Beschäftigte aus Wissenschaft und Verwaltung und andere Akteure im Rahmen ihres Umweltmanagementsystems nach EMAS in ihr Projekt einer klimaneutralen und nachhaltigen Universität ein - und wurde nun für das Umweltengagement auf der Konferenz "Nachhaltig Wirtschaften für die Agenda 2030" ausgezeichnet. Eine entsprechende Urkunde überreichte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundesumweltministerium, Florian Pronold, der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Universität. Die Auszeichnung für vorbildliches und innovatives Engagement im Rahmen des europäischen Umweltmanagement- und Auditsystems "EMAS" wird gemeinsam von Bundesumweltministerium und Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vergeben.

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Universität Osnabrück:
Von der Universität wurde die Erstellung eines umfassendes Mobilitätskonzeptes in Auftrag gegeben, welches der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt wurde. Bestandteile sind unter anderem: die Konzentration und Erweiterung der Parkflächen am sogenannten Grünen Grund (sowie Vorrang für den Fuß- und Radverkehr und die Schaffung einer höheren Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit durch Zufahrtssperren für Autos auf dem Campus. Der Vizepräsident, Dr. Kai Handel erklärt: "In erster Linie muss es darum gehen, die Aufenthaltsqualität auf dem Campus zu erhöhen und dafür den Individualverkehr einzuschränken. " Die Vision "Grüner Campus" soll mit einem umweltfreundlichen Mobilitätskonzept für mehr Aufenthaltsqualität am Standort Campus Westerberg sorgen.

Zum Mobilitätskonzept

Ausgabe September 2018

Neues von HIS-HE

Veranstaltungsrückblick

Zum 9. Forum Energie der HIS-Hochschulentwicklung in Kooperation mit der TU Clausthal vom 18. bis 20. Juni 2018 in Clausthal-Zellerfeld:
Energie und Nachhaltigkeit, Kosten und Finanzierung, Energie- und Klimaschutzprojekte sowie Energieeffizienz-Werkzeuge standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Hochschulbereich, aus Forschungseinrichtungen und öffentlichen Verwaltungen informierten sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Energie und nutzten die gebotenen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung.

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Umgang mit Bedrohung und Deeskalation an Hochschulen: Strukturen bilden, Instrumente einsetzen!
Rückblick auf das fünfte Forum Bedrohungsmanagement vom 21. Bis 22. Juni 2018 in Hannover. Die Kooperationsveranstaltung von HIS-HE und dem I:P:Bm fokussierte sich auf die Themen Deeskalation und die Möglichkeiten einer Hochschule im Umgang mit Bedrohungen und der Prävention sowie die Vorstellung und Handhabung von Instrumenten für eine Ersteinschätzung von Bedrohungen.

Zur Veranstaltungsdokumentation

Neues aus den Hochschulen

Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, zu den Chancen u. a. der nachhaltigen Entwicklung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. In seinem Vortrag auf der HIS-HE Veranstaltung „Strategische Entwicklung von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften 2018“ nahm Uwe Schneidewind Bezug zur Rolle der Hochschulen in der Großen Transformation. Seine zentralen Aussagen stellte er in einem Blog zusammen:

Zum Blog Zukunftskunst

Thüringen:
Die Thüringer Landesregierung hat die Nachhaltigkeitsstrategie 2018 beschlossen. Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Wir wollen heute schon an morgen denken und künftige Lebensgrundlagen schützen. Ziel der Strategie ist es, dieses Prinzip der Nachhaltigkeit in alle Lebensbereiche einzuweben...“ Ein Themenschwerpunkt ist Bildung und nachhaltiges Lernen. Den Hochschulen kommt daher eine wichtige Rolle zu (siehe S. 18 im Bericht).

Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie 2018

Technische Universität Braunschweig:
Bauherreneigenschaft an TU Braunschweig verliehen.
Die TU Braunschweig ist die erste Hochschule, der als Landesbetrieb die Bauherreneigenschaft übertragen wird. Sie erhält damit alle Aufgaben, die bislang das Staatliche Baumanagement übernahm.

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Pädagogische Hochschule Heidelberg:
Die PH Heidelberg übernimmt bei BNE eine bundesweite Vorbildfunktion.
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Lehre, Forschung und Transfer als Leitgedanken etabliert, der querschnitthaft in verschiedenen Fächern und Institutionen erfolgreich umgesetzt wird.

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Ausgabe Juni 2018

Neues von HIS-HE

Veranstaltungsrückblick

Führungsverantwortung im Arbeitsschutz:
Das Thema Verantwortung im Arbeitsschutz ist seit jeher ein viel diskutiertes Thema an Hochschulen. Durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Übertragung arbeitsschutzrechtlicher Pflichten auf einen Professor (Urteil vom 23. Juni 2016 - BVerwG 2 C 18.15) hat die Auseinandersetzung damit noch einmal an Aktualität und Intensität gewonnen. Und dieser Thematik, der Verantwortung von Führungskräften im Arbeitsschutz, stellte sich die Fachtagung am 06.06.2018 in Hannover. Ziel war es zum einen, die verschiedenen Akteure, deren Sichtweise sowie Aufgaben darzustellen und zu erläutern - und zum anderen vorhandene Erfahrungen aus der Hochschulpraxis vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl von über 160 Personen zeigte, dass ein großer Bedarf in den Hochschulen nach einem Wissenstransfer vorhanden ist.

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Neues aus den Hochschulen

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und Hoch N:
Startschuss für Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen. Universitäten und Fachhochschulen wollen sich verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit widmen und über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die Mitglieder des Arbeitsschwerpunkts "Nachhaltigkeitsberichterstattung" im BMBF-geförderten Projekt "Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln - vernetzen - berichten (HOCH-N)" haben gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) den verabschiedeten hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex vorgestellt. Der Hochschul-DNK basiert auf dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) des Rates für Nachhaltige Entwicklung. "Sie sind Pioniere", sagte Marlehn Thieme, die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), bei der Vorstellung des Hochschul-DNK in Berlin. "Sie setzen ein Zeichen für das Engagement und den Einsatz für die Nachhaltigkeitsberichterstattung." Für Alexander Bassen, Leiter des Projektes HOCH-N und Hauptinitiator des Hochschul-DNK, ist der Kodex eine Möglichkeit, um "voneinander zu lernen", wie und wo Nachhaltigkeitskriterien greifen, funktionieren oder auch auf Hindernisse stoßen können. Ihm geht es um einen niederschwelligen Einstieg in das Thema an den Hochschulen. In erster Linie soll Verständnis für Nachhaltigkeitsaspekte geweckt werden.

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Freie Universität Berlin:
Die FU Berlin verpflichtet sich gegenüber dem Land Berlin zur Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen bis Ende 2027 um weitere zehn Prozent.

Die Freie Universität Berlin und das Land Berlin haben eine neue und weitreichende Klimaschutzvereinbarung abgeschlossen. Darin verpflichtet sich die Hochschule, ihren Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid bis 2027 um weitere zehn Prozent zu reduzieren. Wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist zudem die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Unterzeichnet wurde das Dokument aufseiten der Freien Universität von Kanzlerin Dr. Andrea Bör und dem Präsidenten Prof. Dr. Peter-André Alt; für das Land unterschrieb der Berliner Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow. "Die Freie Universität Berlin hat ihren Energieverbrauch seit 2001 flächenbereinigt bereits um etwa 28 Prozent gesenkt und damit Maßstäbe in der deutschen Universitätslandschaft gesetzt", betonte die Kanzlerin der Freien Universität, Dr.-Ing. Andrea Bör. Die Freie Universität habe damit unter Beweis gestellt, dass Universitäten über entsprechende Handlungsmöglichkeiten verfügten. "Die Freie Universität unterstreicht mit diesen Erfolgen beispielhaft den Stellenwert von Energieeffizienz und Energieeinsparung für die deutsche Energiewende."

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Leuphana Universität Lüneburg:
Die Universität wird für Umweltmanagement ausgezeichnet.

Für ihr vorbildliches und innovatives Engagement im Rahmen des europäischen Umweltmanagement- und Auditsystems "EMAS" zeichneten das Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) drei Unternehmen und die Leuphana Universität Lüneburg aus. Die Auswahl unter den vielen eingegangenen Bewerbungen traf eine Jury aus Fachleuten des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts, des Umweltgutachterausschusses, der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter und des DIHK. Die Leuphana Universität Lüneburg ist eine der ersten Universitäten in Europa, die sich nach EMAS validieren ließen. Sie stellt damit unter Beweis, dass sich Umweltmanagement in Wissenschaft und Forschung integrieren lässt. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der Zusammenarbeit der Leuphana mit anderen Stakeholdern: Beispielhaft steht dafür das Projekt "Lüneburg 2030+ Visionen für ein nachhaltiges Lüneburg von morgen".

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel:
Die Kieler Universität hat es im dritten Jahr in Folge geschafft, den Stromverbrauch auf einem niedrigen Niveau zu halten und bezieht seit Januar 2018 reinen Ökostrom.

In den Jahren 2004 bis 2012 stieg der Stromverbrauch der CAU kontinuierlich um mehr als drei Prozent pro Jahr an. Das war der Grund für die Universitätsleitung, das Umweltmanagement nach "Eco-Management and Audit Scheme" (EMAS) zu implementieren. Schon im Jahr 2014 sank der Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahresverbrauch um fünf Prozent und 2015 um weitere sieben Prozent. Dieses niedrige Niveau konnte - im Gegensatz zum Stromverbrauch in Deutschland - in den Jahren 2016 und 2017 noch weiter gesenkt werden, und das bei gestiegenen Studierendenzahlen. Zu diesem Erfolg haben vor allem Umstellungen am Rechenzentrum beigetragen. Außerdem wurde die Serverkühlung auf ein energiesparendes System umgestellt. Auch achten immer mehr Studierende und Beschäftigte auf einen sparsamen Umgang mit Energie. In den Laboren der Organischen Chemie gelang es beispielsweise, durch bedarfsgerechtes Ein- und Ausschalten der Laborlüftung rund 20 Prozent des Stroms einzusparen. Der Strom an der Kieler Universität kommt seit diesem Jahr ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen (90 Prozent Wasserkraft aus Norwegen und 10 Prozent Windenergie aus Dänemark).

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Ausgabe April 2018

Neues von HIS-HE

Veranstaltungsrückblicke

Workshop Bauherrenfunktion 25. Januar 2018:
Die Übernahme der Bauherrenfunktion von den Ländern ist für viele Hochschulen ein aktuelles Thema - am 25. Januar 2018 fand der Workshop Bauherrenfunktion durch Hochschulen in Hannover statt. 60 Teilnehmende - überwiegend aus dem Bereich Bau- und Gebäudemanagement in den Hochschulen - folgten der Einladung des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) und diskutierten die Eigentümerrolle für ihre Immobilien.

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Forum Gebäudemanagement 14. - 15. März 2018:
Auf dem 11. Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) stand das Notfall- und Krisenmanagement als eine Aufgabe des Gebäudemanagements im Mittelpunkt. Ein Notfall- und Krisenmanagement umfasst den systematischen Umgang mit Notfall-, Krisen- und Katastrophenlagen. Die Spannbreite der Themen reichte von der Sicherheit auf dem Campus über Krisenkommunikation, Erfahrungen im Aufbau eines Krisenstabs bis zum Brandschutz. Die über 140 Teilnehmenden diskutierten angeregt und haben das Forum für fachlichen Input und den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen den Verantwortlichen im Gebäudemanagement intensiv genutzt.

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Veranstaltungsankündigungen

Führungskräfteverantwortung im Arbeitsschutz - Umsetzungsmöglichkeiten der Pflichtenübertragung am 06. Juni 2018 in Hannover:
Auf der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden einen Überblick über praktische Herangehensweisen und Umsetzungsmöglichkeiten erhalten und dadurch Anstöße für eigene Handlungsmöglichkeiten bekommen.

Informationen und Anmeldung

9. Forum Energie vom 18. Bis 20. Juni 2018 in Clausthal-Zellerfeld:
Es werden aktuelle Entwicklungen im Hochschulbereich rund um das Themenfeld Energie diskutiert. Ausgewählte Akteure stellten ihre Projekte mit spezifischen Aktivitäten zu Energieeffizienz und Klimaschutz aus dem Hochschulalltag vor.

Informationen und Anmeldung

Neues aus den Hochschulen

Universität Kassel:
Die Universität Kassel produziert künftig Solarstrom für den eigenen Verbrauch in größerem Maßstab. Mit Unterstützung der Kasseler cdw Stiftung gGmbH werden in den kommenden Jahren mehrere größere Photovoltaik-Anlagen auf Dächern verschiedener Gebäude errichtet. Die geplante installierte Leistung beträgt rund 700 Kilowatt. Die Ersparnis bei den Stromkosten investiert die Hochschule in weitere Nachhaltigkeitsprojekte. Der Kanzler der Universität Dr. Oliver Fromm betonte, dass die Universität damit ihren eigenen Beitrag im Engagement für Erneuerbare Energien leistet.

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Universität zu Köln:
Die Universität zu Köln hat unter dem Titel "Errichtung einer Fahrradstation im Rahmen des Mobilitätskonzeptes für den Campus der Universität zu Köln zur Stärkung des Fahrradverkehrs" den vom Bundesumweltministerium ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Das Bundesumweltministerium fördert eine Fahrradstation mit 3,25 Mio Euro - Ziel ist eine nachhaltige Stärkung des Fahrradverkehrs. Mit dem Serviceangebot der geplanten Fahrradstation soll der Fahrradverkehr weiter gestärkt und so ein Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zum Klimaschutz erbracht werden.

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Veröffentlichung Thema Gesundheitsmanagement für Studierende:
Die Deutsche Universitätszeitung (duz) hat ein Special zum Thema Studentisches Gesundheitsmanagement (SGM) gemeinsam mit der TK und der LVG & AFS in Kooperation mit dem Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen herausgegeben. Somit liegt eine Zusammenfassung des bisherigen Erkenntnisstandes zu diesem innovativen Thema vor. Artikel zum Hintergrund und Forschungsstand sowie Good Practice-Beispiele aus Hochschulen, die bereits SGM-Aktivitäten umsetzen, geben einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsprozess von studentischem Gesundheitsmanagement in Deutschland.

Zum Download

Ausgabe Dezember 2017

Neues von HIS-HE

Radikalisierungsprozesse erkennen, einschätzen, unterbrechen! Rückblick auf das Forum Bedrohungsmanagement vom 6. - 7. November 2017 in Hannover
Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) hat in Kooperation mit dem Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Hoffmann & Hoffmann GbR Darmstadt (I:P:Bm) am 6. und 7. November 2017 das vierte Forum Bedrohungsmanagement durchgeführt. Im Ergebnis kann zusammengefasst werden: Radikalisierung kann erkannt werden. Sich radikalisierende Personen verändern ihr Verhalten, welches sich im sozialen Umfeld zeigt. Diese Erkenntnis ist eine zentrale Grundlage für das Bedrohungsmanagement. "Eine Interventionsstrategie ersetzt das zufällige und hilflose Agieren", fasst Joachim Müller von HIS-HE zusammen. Eine feste Verankerung des Bedrohungsmanagements in die Organisation ist unerlässlich und eine gut durchdachte Vernetzung erforderlich.

Pressemitteilung

Veranstaltungsankündigungen

Workshop Bauherrenfunktion 2018 "Erfolgreiche Wahrnehmung der Bauherrenfunktion" am 25. Januar 2018 in Hannover
Die deutschen Hochschulen befinden sich seit einigen Jahren in einem Reformprozess, der sich unter anderem durch einen Paradigmenwechsel im Hochschulmanagement hin zu einer verstärkt eigenverantwortlich geführten Hochschule manifestiert. Vor diesem Hintergrund ist einzelnen Hochschulen auch die Bauherrenfunktion übertragen worden. Eine Übertragung der Bauherrenfunktion auf Hochschulen bedarf jedoch einer Vorlaufzeit für die Vorbereitung und dabei einer intensiven Auseinandersetzung aller Beteiligten mit der Aufgabenstellung und der Verantwortung. Das Ziel des Workshops ist es, ein Problembewusstsein für die Aufgabenübernahme bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu schaffen, Informationen zu geben und ihnen die Selbsteinschätzung über die Eignung für die Aufgabenübernahme zu ermöglichen.

Informationen

Forum Gebäudemanagement 2018: Notfall- und Krisenmanagement als eine Aufgabe des Gebäudemanagements, 14. - 15. März 2018 in Hannover
Das elfte Forum Gebäudemanagement des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. thematisiert dieses Jahr das Notfall- und Krisenmanagement als eine Aufgabe des Gebäudemanagements. Das Gesamtsystem der Gefahrenabwehr wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und soll gemeinsam diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden einen möglichst genauen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche des Notfall- und Krisenmanagements zu geben und dadurch einen Anstoß für eigene Handlungsmöglichkeiten mit auf den Weg zu geben, damit in Not- und Krisenfällen adäquat reagiert werden kann.

Neues aus den Hochschulen

Universität Osnabrück:
1. Platz beim Papieratlas Hochschulwettbewerb.
Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hat die Universität Osnabrück am 13. September 2017 im Bundesumweltministerium als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2017" ausgezeichnet. Im Rahmen des Papieratlas-Hochschulwettbewerbs ehrten die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihre Kooperationspartner das vorbildhafte Engagement der Universität Osnabrück, die für Verwaltung, Fachbereiche sowie Druck- und Kopierservice ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel beschafft. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 39 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 65,84 Prozent einen neuen Rekord aufgestellt haben.

Zur Nachricht

Carl von Ossietzky Hochschule Oldenburg:
Photovoltaikanlage der Universität nimmt Betrieb auf.
Die Universität Oldenburg nahm am 9. Oktober eine neue Photovoltaikanlage (PV-Anlage) in Betrieb. Der erzeugte Strom fließt nicht ins allgemeine Stromnetz, sondern ist für den Eigenverbrauch der Universität vorgesehen. Die Kollektoren mit einer Gesamtfläche von etwa 2.000 Quadratmetern liefern 311.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Etwa 50 Prozent stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den übrigen Teil finanziert die Universität aus Eigenmitteln. Zu erwarten sei eine Ersparnis von rund 192 Tonnen CO2 jährlich; hinzu komme eine Reduzierung der Energiekosten um 57.000 Euro pro Jahr. Inklusive der Förderung soll sich die Anlage in etwa vier Jahren amortisiert haben.

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Ausgabe September 2017

Neues von HIS-HE

Geschäftsführerwechsel
Zum 1. September 2017 hat es einen Wechsel in der Geschäftsführung des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) gegeben: Der langjährige Geschäftsführende Vorstand, Dr. Friedrich Stratmann, ist in den Ruhestand gegangen und hat die Verantwortung an seinen Nachfolger Ralf Tegtmeyer übergeben.

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Gesundheitsförderung:
In Kooperation zwischen der Techniker Krankenkasse, HIS-HE und sechs Hochschulen ist das Tool "Reflexions- und Entwicklungsinstrument" zur umfassenden Standortbestimmung des hochschuleigenen Gesundheitsmanagements entwickelt worden. Dieses Tool steht nun der Hochschulöffentlichkeit zur Verfügung und kann durch die Hochschulen, die auf dem Weg zur "Gesunden Hochschule" sind, angewendet werden.

Informationen und Downloads

Veranstaltungsankündigungen:

  • Forum Bedrohungsmanagement am 6. und 7. November 2017 in Hannover

  • Forum CAFM am 5. Dezember 2017 in Hannover

Informationen zu den Veranstaltungen

Neues aus den Hochschulen

Karlsruher Institut für Technologie KIT:
Das KIT fördert ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden. Dafür wurde ein Mobilitätsportal für Mitarbeitende und Studierende mit Informationen rund um das Thema Mobilität, vom Carsharing über Dienstreisen bis hin zum Semesterticket entwickelt und zum Einsatz gebracht. Hierbei sollen die wesentlichen verfügbaren Mobilitätsressourcen (Fahrräder, ÖPNV, PKW, etc.) sinnvoll miteinander verknüpft werden, um die wirtschaftlichen und ökologischen Effekte zu verstärken.

Zum KIT-Mobilitätsportal

Hochschule RheinMain:
Die Hochschule RheinMain erstellt mit Unterstützung von HIS-HE ein Klimaschutzkonzept, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die HS RheinMain leistet damit einen weiteren Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen.

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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt:
Als Zentren für gesellschaftliche Selbstreflexion sehen sich die bayerischen Hochschulen in einer Mitverantwortung für einen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit. Dieses Selbstverständnis formuliert eine Studie, welche die KU gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität und vier Pilothochschulen in Bayern durchgeführt hat. Ziel des Projektes war die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Bestandsaufnahme von Nachhaltigkeitsaspekten an Hochschulen sowie die Identifizierung von Faktoren, die Hochschulen bei der Implementierung von Nachhaltigkeit unterstützen bzw. hemmen.

Weitere Informationen

Ausgabe Juni 2017

Neues aus den Hochschulen:

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde:
HNE Eberswalde gewinnt EMAS Award 2017.
Die Europäische Kommission ehrte die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) in der Kategorie "Organisationen des öffentlichen Sektors" mit der höchsten Auszeichnung im Bereich Umweltmanagement für besonders ressourcenschonendes und effizientes Wirtschaften. Der Präsident Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson nahm den Preis stellvertretend für die gesamte Hochschule von Karmenu Vella, Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei der EU-Kommission, in Valletta stolz entgegen.

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"Wie Hochschulen Energie sparen"
In einem Leitartikel der duz (Ausgabe 04/2017; Deutsche Universitätszeitung) werden drei Referenzbeispiele aus den Hochschulen vorgestellt:

  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zu Niedrigenergie-Hörsaalgebäuden,
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zur Mitarbeitermotivation,
  • Technische Universität Braunschweig zur Budgetierung der Energiekosten.

Zum Leitartikel

TU Berlin:
Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 an der TU Berlin
Im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit diskutierte TU-Präsident Prof. Thomsen über die Zukunftsfähigkeit der Hochschule zur Nachhaltigkeit in den Bereichen Lehre, Forschung, Transfer und Betrieb. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen wurden gebündelt zum Thema in der Woche vom 30. Mai bis 5. Juni 2017 an der TU Berlin dazu durchgeführt.

Fachhochschule Südwestfalen:
Einsatz eines Elektroautos für Dienstreisen
Für Dienstreisen zwischen den fünf Standorten der FH nutzen die MitarbeiterInnen der Verwaltung seit Anfang des Jahres ein Elektroauto. Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier nimmt das neue Elektroauto in Betrieb: "Wir setzen seit Anfang des Jahres einen BMW i3 ein, damit wollen wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten."

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Ausgabe März 2017

Neues von HIS-HE

Kommentierung zu dem "Augsburger Urteil" des Bundesverwaltungsgerichts zur Pflichtenübertragung im Arbeitsschutz in Hochschulen
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in seinem Urteil vom 23. Juni 2016 mit der Delegation von Arbeitsschutzpflichten auf Professoren und Dekane befasst. Es kam zu dem Ergebnis, dass eine diesbezügliche Pflichtenübertragung nur unter bestimmten Voraussetzungen, nicht aber pauschal-generalisierend zulässig ist. Im HIS:Mitteilungsblatt 1|2017 nimmt Dr. Friedrich Stratmann, geschäftsführender Vorstand von HIS-HE, eine erste Kommentierung zu dem Urteil vor. Insbesondere werden die arbeitsschutzrelevanten Entscheidungsgründe und -folgen des Urteils beleuchtet.

HIS:Mitteilungsblatt 1|2017

Aktuelle Veranstaltungen von HIS-HE
Forum Bedrohungsmanagement - Fakten zur Implementierung und praktische Fallarbeit - vom 6. bis 7. April 2017 in Hannover. Forum Abfallentsorgung 2017 - Rechtliche Neuerungen und Berichte aus Hochschulen - vom 19. bis 21. Juni 2017 an der TU Clausthal.

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Neues aus den Hochschulen

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat u. a. zwei Projekte aus Hochschulen mit dem Qualitätssiegel "Projekt Nachhaltigkeit 2017" ausgezeichnet:

Universität Bremen mit dem Projekt "Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit".
Seit 2011 ist das Ziel der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit, das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung in der Hochschulbildung zu verankern. Dafür werden innovative video-basierte Lehrveranstaltungen und Blended-Learning Konzepte frei zur Verfügung gestellt, die von allen deutschsprachigen Hochschulen und Lehrenden genutzt werden können. Über das Netzwerk an Partnerhochschulen der Virtuellen Akademie können Studierende eine Prüfung absolvieren und nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltungen anrechenbare Credit Points für ihr Studium erlangen. So wird eine effektive Verankerung der Thematik Nachhaltigkeit in zahlreichen Studiengängen an Hochschulen deutschlandweit erreicht. Ziel ist es, auf dem Weg zu einer deutschlandweiten Institution für Bildung für nachhaltige Entwicklung für Hochschulen die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit auf weitere Partnerhochschulen auszuweiten.

Vorstellung der Projekte Nachhaltigkeit seitens des RNE
Zur virtuellen Akademie

Hochschule Heilbronn mit dem Projekt "Energyscouts meet NEAzubis"

Den Startschuss zum Projektbeginn gaben der Rektor der Hochschule, Jürgen Schröder, Umweltminister in Baden-Württemberg, Franz Untersteller, und Harald Unkelbach von der IHK Heilbronn-Franken auf der gemeinsamen Auftaktveranstaltung. Zielsetzung ist es, Nachhaltigkeitsmanagement, Umwelt- und Klimaschutz und Ressourceneffizienz in die Region und die Berufsausbildung zu bringen. Im Rahmen einer Schulung erhalten Auszubildende aus Dienstleistungs- und Industrieunternehmen Einblicke in die Themen Energieeffizienz (EnergyScouts) und nachhaltige Entwicklung (NEAzubis - Auszubildende für nachhaltige Entwicklung) in Theorie und Praxis.

Vorstellung der Projekte Nachhaltigkeit seitens des RNE
Zum Projekt "Energyscouts meet NEAzubis"

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